Jenzi Norway-Pilker Luminous Banana-Typ
Jenzi
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Beschreibung
Jenzi Norway-Pilker Luminous Banana-Typ
Der Norway-Pilker Luminous im Banana-Typ gehört zum Meeresprogramm von Jenzi und trägt die Herstellernummer 789210. Der Name benennt die drei Merkmale, die den Köder bestimmen: die Ausrichtung auf das Angeln an der norwegischen Küste, die nachleuchtende Oberfläche und die gebogene Bananenform des Körpers. Erhältlich ist er in drei Gewichten, die den Einsatzbereich von der flachen Rinne bis in große Tiefe abdecken.
Das Gewicht ist die Variantenachse dieser Familie und reicht von 100,0 g über 200,0 g bis 300,0 g. Die Wahl richtet sich nach Wassertiefe, Strömung und Drift des Bootes. Je tiefer der Spot und je stärker der Zug, desto schwerer muss der Pilker sein, damit die Schnur senkrecht steht und der Köder tatsächlich am Grund arbeitet. Steht die Schnur schräg, verliert der Köder seinen Bodenkontakt und das Pilken wird unkontrolliert.
Die gebogene Form ist für das Laufverhalten ausschlaggebend. Ein Pilker dieser Bauart kippt beim Absinken um die Längsachse und taumelt zur Seite, anstatt gerade durchzufallen. Dieses unruhige Absinken ist die Phase, in der die meisten Bisse kommen, denn ein taumelnder Köder wirkt wie ein angeschlagener Beutefisch. Beim Anheben der Rute kehrt der Köder in die Spur zurück und holt Höhe, bevor er bei der nächsten Absenkphase erneut ausbricht.
Die nachleuchtende Ausführung erweitert den Einsatzbereich nach unten und in die Randstunden. Ab einer bestimmten Tiefe erreicht kaum noch Tageslicht den Grund, und ein Köder mit Leuchtanteil bleibt dort länger wahrnehmbar als ein rein metallischer. Aufgeladen wird die Oberfläche am besten an Deck im Tageslicht oder mit einer Lampe, bevor der Pilker ins Wasser geht. Auch bei trübem Wasser nach Sturm und in der frühen Morgenstunde spielt dieser Anteil seine Rolle.
Die drei Gewichte und ihr Einsatzbereich:
- 100,0 g — für flachere Stellen, ruhiges Wasser und leichte Drift
- 200,0 g — der Allroundfall für mittlere Tiefen und übliche Strömung
- 300,0 g — für große Tiefe, kräftigen Zug und schnelle Bootsdrift
Als Zielfische stehen Dorsch, Köhler, Pollack und Leng im Vordergrund, dazu Makrele über dem Schwarm und Rotbarsch über steinigem Grund. Gefischt wird klassisch: Der Pilker geht auf Grund, es wird einige Kurbelumdrehungen abgehoben, und dann folgen Zugphasen mit kontrollierter Absenkung. Bisse kommen oft als harter Schlag auf dem fallenden Köder oder als plötzliches Mehrgewicht beim nächsten Anheben.
Das klassische Revier für diesen Pilkertyp sind die Fjorde und Küstenbänke Norwegens, über deren tiefen Kanten das Boot entlangdriftet. Er arbeitet aber genauso an der Ostsee über Wracks und Steinfeldern und im Kattegat über sandigem Grund. Die Saison richtet sich dabei weniger nach dem Kalender als nach Wind und Welle, weil die senkrechte Schnurführung ein halbwegs ruhiges Boot verlangt.
Zwei Arbeitsweisen stehen zur Wahl. Bei der Drift fährt das Boot die Kante ab, der Pilker folgt dem Grundverlauf, und das Gewicht muss zur Driftgeschwindigkeit passen. Liegt das Boot am Anker oder wird es mit dem Elektromotor auf der Stelle gehalten, reicht ein leichteres Gewicht, dafür wird die Stelle gründlicher abgefischt. Wer beides an einem Tag fischt, wechselt den Pilker beim Übergang.
Über dem Pilker lässt sich ein Beifänger oder ein kurzes Pilkvorfach einschleifen. Zwei Mundschnüre mit Gummimakk oder Oktopus über dem Köder verdoppeln die Chance in einem Durchgang und bringen zusätzlich Bewegung in die Montage. Die Verbindung zum Pilker übernimmt ein kräftiger Karabinerwirbel, damit sich der Köder frei einstellen kann und die Hauptschnur nicht verdrallt.
Zum Gerät gehören eine Pilkrute mit genug Reserve für das jeweilige Ködergewicht und eine Rolle, die auch nach Stunden am tiefen Spot noch sauber Schnur aufnimmt. Geflochtene Hauptschnur ist hier die Regel, weil sie bei großer Tiefe fast dehnungsfrei bleibt und jede Berührung am Grund weitergibt. Ein Schlagschnurstück vor dem Wirbel nimmt den Abrieb an Kanten und Muschelbewuchs auf.
Nach dem Einsatz im Salzwasser werden Pilker, Wirbel und Einhänger mit Süßwasser abgespült und offen getrocknet. Das erhält die Beweglichkeit der Verbindungen und hält die nachleuchtende Oberfläche frei von Salzkrusten, die die Lichtaufnahme sonst behindern.
Für die Auswahl innerhalb der Familie zählt zuerst der Spot. Wer beim Bootsangeln entlang flacher Küstenabschnitte unterwegs ist, kommt mit 100,0 g weit. Fährt das Boot über mittlere Tiefen und bei Wind, ist 200,0 g die Ausführung, die am häufigsten im Einsatz steht. Für tiefe Löcher, steile Abhänge und kräftige Gezeitenströmung bleibt 300,0 g. Sinnvoll ist es, zwei benachbarte Gewichte an Bord zu haben und auf wechselnde Drift mit dem Austausch des Pilkers zu reagieren.
Weitere Köder dieser Bauart stehen bei den Pilkern, passende Mundschnüre über dem Köder bei den Pilkvorfächern. Fertige Montagen für den gezielten Fang am Grund führen die Dorschvorfächer, und die gesamte Auswahl für das Angeln auf See bündeln die Meeressysteme.
Produktdetails
- Produktnummer 65277
- Hersteller Jenzi
- Herstellernummer 7892100
- Gewicht 0.106 kg