152,49 €
- Produktnummer SW24969
- Hersteller HIKMICRO
- Herstellernummer 50-2-104
- Gewicht 0.7 kg
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HIKMICRO Eyepiece Okular für Thunder 2.0 mit Dioptrienausgleich
Inhalt: 1 Okular
Im Regelbetrieb hängt die HIKMICRO Thunder 2.0 vor dem Glas und reicht ihr Bild an die dahinter stehende Tagoptik weiter. Das Eyepiece dreht dieses Verhältnis um: Aufgeschraubt liefert es einen eigenen Einblick, sodass Du die Thunder 2.0 abgesetzt von der Waffe in der Hand führst. Ein Ring für die Sehstärke stellt die Wiedergabe dabei auf Dein Auge ein. Aus einem Ausrüstungsteil werden so zwei Werkzeuge.
Der Aufbau bleibt schlicht. In einem rundum geschlossenen Korpus sitzt die Linsengruppe, davor das Feingewinde in der Größe M52 mal 0,75, dahinter der drehbare Einblick mit der Skala für die Dioptrien. Der dichte Korpus hält Staub und seitlich einfallendes Licht von den Glasflächen fern. Beweglich ist allein der Verstellring, und der arbeitet ohne Batterie, Elektronik oder Kabel, weshalb an diesem Bauteil nichts ausfallen kann. Die nackten Zahlen dazu:
- Abmessungen: 57,1 mal 57,1 mal 42,3 mm
- Masse: 97,7 g
- Anschlussgewinde: M52 mal 0,75
- Bereich der Sehstärkenverstellung: minus 5 bis plus 5 Dioptrien
- Freigegeben für: HIKMICRO Thunder 2.0
Angebaut wird ohne Werkzeug. Du trennst die Thunder 2.0 vom Adapter am Zielfernrohr, setzt das Okular gerade an die rückwärtige Öffnung und drehst es handfest ein. Erst wenn die ersten Gänge sauber greifen, darf Kraft dazukommen, sonst verkantet das feine Gewinde. Streife vorher mit dem Daumen die Gänge ab und entferne Nadeln, Sand oder Eiskörner, denn schon ein einzelnes Korn hebt das Bauteil aus der Achse. Ein locker sitzender Aufsatz wandert beim Schwenken, also prüfe den Sitz kurz nach. Der Vorgang gelingt mit Handschuhen und im Dunkeln. Weitere passende Anbauteile führen wir unter Zubehör für Optik & Nachtsicht.
Die Einstellung der Sehstärke folgt einer festen Reihenfolge. Richte das Gerät zunächst auf eine Fläche mit klaren Kanten in mittlerer Distanz, etwa einen Zaunpfahl oder eine Dachkante. Drehe den Ring danach bis zum Anschlag in eine Richtung, sodass das Bild deutlich unscharf steht. Führe ihn anschließend langsam zurück und halte dort an, wo die Kanten das erste Mal stehen. Kontrolliere zuletzt die eingeblendeten Symbole am Rand, denn der Wert passt erst, wenn Bild und Einblendung gemeinsam sauber stehen. Halte das Auge locker und blicke zwischendurch in die Ferne, weil ein angestrengtes Auge selbst nachstellt. Die Spanne von minus 5 bis plus 5 Dioptrien fängt gewöhnliche Kurz- und Weitsichtigkeit ab. Merke Dir die Zahl auf der Skala, dann sitzt sie nach jedem Umbau sofort wieder.
Der Abstand zwischen Auge und Austrittsfläche entscheidet darüber, wie viel vom Bild Du siehst. Rückst Du zu weit ab, verengt sich das Feld zu einem Kreis in der Mitte, kommst Du zu nah heran, drückt der Rand ins Bild. Suche die Lage einmal in Ruhe und merke sie Dir über die Kopfhaltung. Als Brillenträger hast Du zwei Wege: Brille auf und Ring auf Nullstellung, oder Brille ab und Fehlsichtigkeit über den Verstellbereich ausgleichen, was bei reiner Kurz- oder Weitsichtigkeit sauber gelingt. Eine Hornhautverkrümmung nimmt Dir der Ring nicht ab. Wer beide Augen abwechselnd nutzt, stellt auf das führende Auge ein. Vergleichbare Einblickfragen stellen sich ebenso an einem klassischen Monokular.
Kälte verlangt Umsicht. Trägst Du das Gerät aus der Frostluft direkt in die warme Stube, schlägt sich Feuchtigkeit auf der kalten Glasfläche nieder und das Bild verschwimmt. Lass die Thunder 2.0 samt Okular deshalb im Rucksack langsam warm werden, statt sie an die Heizung zu legen. Umgekehrt gilt dasselbe: Nimm das Gerät nicht warm aus dem beheizten Fahrzeug in die kalte Nacht, sondern lege es rechtzeitig hinaus. Beschlagene Flächen werden abgelüftet und nicht gerieben, denn feuchtes Wischen zieht den Schmutzfilm nur breit.
Die Pflege der Linse folgt der Regel, zuerst zu blasen und erst danach zu wischen. Lose Körner entfernst Du mit einem Blasebalg oder weichen Pinsel, weil jedes Wischen über trockenen Sand feine Riefen zieht. Danach führst Du ein sauberes Mikrofasertuch in kreisenden Zügen von der Mitte nach außen. Taschentücher, Hemdzipfel und Reiniger mit Lösemittel bleiben außen vor; ein Hauch Atemfeuchte reicht in aller Regel aus. Wische zum Schluss die Gewindegänge ab, dort sammelt sich der Schmutz, den Du sonst nach innen drehst.
Abgenommen gehört das Okular in ein eigenes weiches Fach, getrennt von Patronen, Schlüsseln und Messer. Die Schutzkappen kommen auf beide Öffnungen, sonst liegt freies Glas ungeschützt im Gepäck. Mit knapp hundert Gramm fällt der Aufsatz in der Jackentasche kaum auf. Für längere Lagerung wählst Du einen trockenen, kühlen Platz ohne direkte Sonne; feuchte Kellerräume und Koffer mit Restfeuchte fördern Beläge auf dem Glas. Weiteres Gerät für die dunkle Stunde findest Du in der Abteilung Nachtsichtgeräte.
Im Revier ergibt sich daraus ein klarer Ablauf. Auf dem Pirschgang und beim Abgehen der Grenzen führst Du die Thunder 2.0 mit aufgesetztem Okular in der Hand und suchst Feldkanten, Waldränder und Einstände ab. Steht der Ansitz bevor, schraubst Du den Aufsatz ab und setzt das Gerät wieder vor Deine Tagoptik. Auch die Kontrolle von Kirrung, Kanzel und Wildacker läuft freihändig flüssiger, weil Du schwenken kannst, ohne die Waffe zu bewegen.
Ebenso deutlich sind die Grenzen. Das Okular erzeugt kein eigenes Bild und hebt weder Auflösung noch Reichweite an, es macht allein das vorhandene Bild ohne nachgeschaltete Optik sichtbar. Ein Absehen trägt der Aufsatz nicht, für die Schussabgabe ist er ungeeignet und tritt nicht an die Stelle klassischer Zielfernrohre. Vor dem Kauf prüfst Du zwei Punkte: Dein Gerät muss aus der Baureihe Thunder 2.0 stammen, und der Anschluss muss dem Maß M52 mal 0,75 entsprechen. Abweichende Baureihen und andere Gewindegrößen sind ausdrücklich nicht vorgesehen.
Geliefert wird:
- 1 mal HIKMICRO Eyepiece für Thunder 2.0
- Produktnummer SW24969
- Hersteller HIKMICRO
- Herstellernummer 50-2-104
- Gewicht 0.7 kg
Herstellerangaben
Hangzhou Microimage Software Co., Ltd
Gebäude A1, Nr. 299, Qiushi Road, Tonglu Economic Development Zone
China
Mail: techsupport.cee@hikmicrotech.com
Web: https://www.hikmicrotech.com/