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Swedteam Damen Sweater Ultra Light Green
Swedteam Damen Sweater Ultra Light Green

Swedteam Damen Sweater Ultra Light Green

Es gibt diese Tage im Jagdjahr, an denen die dicke Jacke zu viel und das Shirt allein zu wenig ist. Windstille Vormittage im Mai, trockene Septembernachmittage, milde Novembertage ohne Frost: Dafür braucht es eine Zwischenlage, die wärmt, solange man ruhig sitzt, und nicht stört, sobald man wieder geht. Der Damen-Sweater Ultra Light von Swedteam ist für genau dieses Temperaturfenster gemacht, und sein Name sagt es bereits: Die Linienbezeichnung Ultra Light ordnet ihn bei den leichten Oberteilen ein, Green benennt den Farbton.

Der Aufbau aus mehreren dünnen Lagen hat sich in der Praxis gegen das eine dicke Teil durchgesetzt, und das aus nachvollziehbarem Grund. Drei leichte Schichten lassen sich einzeln öffnen, ausziehen und wieder anlegen; ein schweres Oberteil kennt nur an oder aus. Die Zwischenlage hält dabei die Wärme, die der Körper selbst erzeugt, und gibt Feuchtigkeit nach außen weiter, statt sie zu stauen. Fällt diese Lage dünn aus, bleibt sie auch bei kräftiger Bewegung tragbar, ohne dass man ins Schwitzen kommt. Genau darin liegt der Unterschied zwischen einem leichten und einem schweren Sweater: nicht in der Wärme an sich, sondern in der Spanne, über die man ihn anbehalten kann.

Weil die Zwischenlage unter einer Jacke sitzt, entscheidet beim Griff zur Größe die Passform nach oben hin mit. Geführt werden sieben Werte, allein die Größe trennt die Varianten voneinander:

  • 34 und 36 für schlanke Statur; der Sweater schließt eng an und baut unter der Jacke kaum Volumen auf.
  • 38 und 40 als am häufigsten gewählter Bereich, ausreichend Raum für ein Shirt darunter.
  • 42 und 44 für kräftigere Oberarme und Schultern oder für den Fall, dass unter dem Sweater regelmäßig ein Langarmoberteil liegt.
  • 46 als oberster Wert, wenn der Sweater bewusst locker fallen soll.

Eine Zwischenlage sollte nicht knautschen und nicht spannen. Zu weit gewählt, wirft sie unter der Jacke Falten an der Taille; zu eng gewählt, verliert sie den Luftraum, der die Wärme überhaupt erst hält. Trägerinnen, die zwischen zwei Werten stehen und den Sweater fast immer unter einer Jacke tragen, bleiben besser beim kleineren Wert. Wird er dagegen häufig als oberste Lage getragen, trifft der größere Wert die Erwartung besser.

Drei Einsätze aus dem Revierjahr machen das Einsatzfenster anschaulich:

  • Maimorgen auf dem Bockansitz: kühl beim Anstellen, warm beim Rückweg. Die leichte Lage bleibt beide Male am Körper.
  • Hundearbeit im Frühjahr mit vielen Wechseln zwischen Stehen und Laufen, bei denen ein schweres Oberteil nach kurzer Zeit abgelegt werden müsste.
  • Spätsommerlicher Kirrungskontrollgang am Abend, wenn die Sonne weg ist und die Luft binnen einer halben Stunde abkühlt.

Nach oben hin lässt sich die Lage beliebig fortsetzen. An trockenen, windigen Tagen genügt ein Modell aus den Funktionsjacken, bei Dauerregen gehört eine dichte Oberlage darüber. Darunter sitzt ein kurz- oder langärmeliges Oberteil, etwa aus dem Bereich T-Shirts. Wer früh im Jahr und spät im Jahr draußen ist, ergänzt zusätzlich etwas aus den Kopfbedeckungen, denn über den Kopf geht Wärme am schnellsten verloren.

Green steht in diesem Modellnamen für den Grundton, und ein solcher Grundton hat in der Reviergarderobe eine praktische Aufgabe: Er mischt sich zwischen Braun, Oliv und Grau ein, ohne eine Kombination zu erzwingen. Signalflächen bleiben dort, wo sie hingehören, nämlich an Weste und Hut für die Gesellschaftsjagd. Eine Zwischenlage dagegen ist über Tag ohnehin halb verdeckt, und ein ruhiger Ton führt dazu, dass sie an warmen Abenden auch offen getragen werden kann.

Über das Jahr gesehen hat eine leichte Lage mehr Einsatztage als jede dicke Jacke. Von März bis in den Juni und wieder von September bis in den späten November liegt die Lufttemperatur häufig in dem Bereich, in dem ein dünnes Oberteil allein ausreicht oder zusammen mit einer Windjacke genügt. Im Hochsommer bleibt es die Reserve für den Abend, wenn die Sonne hinter dem Waldrand steht und die Haut nach Stunden in der Wärme schnell abkühlt. Im tiefen Winter rutscht es eine Position nach innen und liegt dann unter dem schwereren Oberteil statt darüber.

Ein weiterer Vorzug einer dünnen Lage liegt darin, dass sie nicht nur getragen, sondern auch mitgenommen werden kann. Zusammengelegt findet sie neben Fernglas, Thermoskanne und Handschuhen noch Raum im Reviergepäck, und damit steht sie auch dann bereit, wenn der Tag anders verläuft als gedacht: länger auf dem Ansitz, später im Wald, kühler als die Vorhersage. Ein schwerer Pullover bleibt in solchen Fällen meist zu Hause.

Leichte Oberteile wandern öfter in die Wäsche als schwere, weil sie näher am Körper getragen werden. Ein kühler Waschgang im Schonprogramm, wenig Schleudern, kein Weichspüler und liegendes Trocknen halten die Form; die Angaben am eingenähten Etikett gehen vor. Zwischen zwei Einsätzen genügt meist Lüften an der frischen Luft.

Geführt wird das Modell in der Damenlinie bei den Sweater & Hoodies. Festgelegt sind Hersteller, Modellname Ultra Light, der Farbton Green und die Größen von 34 bis 46; die restliche Entscheidung trifft der Blick in den eigenen Kleiderschrank und der Kalender.

  • Produktnummer SW26537
  • Hersteller Swedteam
  • Herstellernummer 22-1-003-34
  • Gewicht 0.9 kg