19,79 €
- Produktnummer SW18202
- Hersteller Mikado
- Herstellernummer KDA186-5012-S
- Gewicht 0.057 kg
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Mikado Ersatzspule Katsudo Feeder
Eine Ersatzspule erweitert eine vorhandene Rolle um eine zweite Schnurfüllung. Für das Feederangeln ist das ein naheliegender Schritt, denn am Wasser zeigt sich oft erst nach den ersten Würfen, welche Schnurstärke zur Distanz und zum Grund passt. Mit einer zweiten Spule wird dann nicht neu bespult: Die eine Spule kommt ab, die andere kommt auf, und nach kurzer Zeit liegt die Montage wieder am Platz. Diese Ersatzspule von Mikado gehört zur Reihe Katsudo Feeder und ist für die Rollen dieser Reihe vorgesehen.
Gründe für den Wechsel am Wasser gibt es mehrere. Eine dünnere Schnur fliegt weiter und überträgt den Biss direkter, eine kräftigere Schnur verträgt Muscheln, Steinpackungen und harten Zug im Drill. Wer die eine Spule mit monofiler Schnur und die zweite mit geflochtener Schnur füllt, deckt mit derselben Rolle zwei sehr verschiedene Arten des Angelns ab: die gedehnte Schnur für den Nahbereich und für vorsichtige Fische, die dehnungsarme für weite Strecke und feine Bisserkennung. Dazu kommt der schlichte Fall des Schnurschadens. Nach einem Hänger reicht ein Griff zur Reservespule, statt den Angeltag abzubrechen oder die halbe Schnur abzuschneiden.
Die Modellbezeichnung benennt die Rollengröße:
- 3012
- 4012
- 5012
Hier liegt der entscheidende Punkt bei der Wahl: Die Spule muss zur Größe der vorhandenen Rolle passen. Eine Spule der Größe 4012 sitzt auf der Rolle derselben Größe, nicht auf einer kleineren oder größeren. Vor der Wahl empfiehlt sich daher ein Blick auf die Größenangabe der eigenen Rolle, die in der Regel am Rollenfuß oder innen am Spulenboden vermerkt ist. Die drei Größen 3012, 4012 und 5012 decken die gängigen Abstufungen der Reihe ab, von der leichteren Rolle für kurze Distanz bis zur größeren Rolle für weite Würfe und kräftige Schnur.
Beim Füllen der zweiten Spule zahlt sich Sorgfalt aus. Die Schnur wird unter gleichmäßiger Spannung aufgelegt, damit sie beim Wurf nicht in Schlaufen abspringt, und sie reicht bis knapp unter den Rand, denn eine zu voll gefüllte Spule wirft Wicklungen ab und eine zu leer gefüllte verliert an Weite. Reicht die Schnurmenge nicht bis zur gewünschten Füllhöhe, wird mit einer Füllschnur unterlegt, die über einen festen Knoten mit der Hauptschnur verbunden ist. So lässt sich auch eine kurze Länge einer feinen Schnur auf der Spule sinnvoll nutzen.
In der Praxis am Fluss liegt der Korb in der Strömung, die Schnur steht unter Zug, und die gewählte Stärke entscheidet darüber, wie ruhig die Spitze arbeitet. Am großen See zählt die Weite, und eine Spule mit feiner Schnur bringt den Korb über den Krautrand hinaus. Beim Angeln mit schweren Körben am Grund wiederum trägt die stärkere Schnur den Wurf besser und hält dem Anschlag auf Entfernung stand. Auf kleinen Kanälen und an der Hafenmauer reicht eine kurze Bahn, dafür steht der Fisch dicht an Hindernissen. Wer mehrere dieser Fälle am selben Tag erwartet, bringt die zweite Spule gefüllt mit ans Wasser und wechselt in der Pause zwischen zwei Futterphasen.
Der Wechsel selbst dauert nur Augenblicke. Die Bremse wird gelöst, die Spule abgenommen, die zweite aufgesetzt und verriegelt, danach wird die Bremse neu eingestellt, denn ihre Einstellung richtet sich nach der aufliegenden Schnur und nicht nach der Rolle. Wer vor dem Wurf kurz prüft, ob die Spule fest sitzt und die Schnur frei über den Rand läuft, nimmt der häufigsten Ursache für Perücken nach einem Wechsel die Grundlage. Im Dunkeln hilft dabei eine Kopflampe, weil der Sitz der Verriegelung mehr mit dem Auge als mit dem Gefühl zu prüfen ist.
Im Koffer findet die zweite Spule neben Körben, Vorfachboxen und Kleinteilen ihren Platz. Zwei Füllungen mit unterschiedlicher Stärke reichen für die meisten Angeltage; eine dritte kommt dazu, wenn neben dem Fluss auch der große See regelmäßig auf dem Plan steht. Wer die Spulen gleich nach dem Bespulen beschriftet, greift am Wasser ohne Umweg zur richtigen Füllung.
Zur Handhabung gehört, die Spule beim Transport zu schützen. Ein Platz im Rollenbeutel oder in einem festen Fach hält Sand von der Schnur und den Spulenrand frei von Druckstellen. Das Schnurende wird mit dem Clip oder einem Gummiband gesichert, damit sich die Wicklung nicht löst. Nach dem Angeln in schlammiger Umgebung wird die Spule abgespült und trocken verstaut. Ein Vermerk auf dem Beutel, welche Schnur aufliegt und wie stark sie ist, nimmt am Wasser das Rätseln aus dem Wechsel. Wer zwei oder drei Spulen führt, legt sich damit ein kleines System an, das bei jedem Ansitz Zeit gewinnt.
Die Ersatzspule steht gemeinsam mit weiteren Spulen in der Kategorie Ersatzspulen. Die passenden Rollen stehen im Bereich Angelrollen, das übrige Gerät für den Platz am Wasser findet sich unter Angeln.
- Produktnummer SW18202
- Hersteller Mikado
- Herstellernummer KDA186-5012-S
- Gewicht 0.057 kg
Herstellerangaben
Abramis Sp. z o.o.
ul. Łąkowa 52a
05-092 Łomianki
Polen
Tel: +48 22 751 74 97
Web: https://www.mikado.pl/