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- Produktnummer SW18051
- Hersteller Mikado
- Herstellernummer KDA173-4011-S
- Gewicht 0.053 kg
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Mikado Ersatzspule Sky Dream FD
Ein Methodenwechsel am Wasser scheitert selten am Können, häufiger an der Schnur. Wer mit dünner monofiler Schnur auf Rotaugen gefischt hat und danach auf kräftigeres Material für den Grundansitz umstellen möchte, hat mit nur einer Spule eine Viertelstunde Arbeit vor sich: ablaufen lassen, aufwickeln, neu bespulen. Mit einer zweiten, schon vorbereiteten Spule dauert derselbe Wechsel nur so lange, wie das Abnehmen und Aufsetzen braucht.
Dafür ist diese Ersatzspule gedacht. Sie gehört zur Rollenserie Sky Dream FD von Mikado und wird dort anstelle der vorhandenen Spule eingesetzt. So lassen sich zwei unterschiedlich bespulte Einheiten dauerhaft bereithalten, ohne eine zweite vollständige Rolle mitzunehmen.
Die Variantenachse Modell nennt die zugehörige Rollengröße:
- 3011
- 4011
Maßgeblich ist, dass die Modellnummer der Spule mit der Nummer der vorhandenen Rolle übereinstimmt. Diese Angabe findet sich üblicherweise am Rollenfuß oder auf der Spule selbst, und wer unsicher ist, vergleicht beide Teile vor dem Angeltag zu Hause. Eine Spule mit abweichender Nummer sitzt nicht richtig, und schon eine geringe Abweichung verändert die Lage der Schnur gegenüber dem Schnurlaufröllchen.
Die Größe einer Spule bestimmt, wie viel Schnur sie aufnimmt und wie diese beim Wurf über den Rand abläuft. Größere Einheiten geben die Schnur in weiteren Windungen ab, was bei weiten Würfen mit dünner Schnur von Vorteil ist, kleinere passen zu leichtem Gerät und kurzen Distanzen. Diese Entscheidung fällt allerdings schon mit der Rolle selbst, für die Ersatzspule bleibt danach nur die Übereinstimmung der Modellnummer. Wer zwei Rollen der Serie im Einsatz hat, beschriftet die Spulen zusätzlich mit der Nummer, damit im Dunkeln nicht die falsche aufgesetzt wird.
Welche Schnur auf die zweite Spule kommt, richtet sich nach den Methoden am eigenen Gewässer. Verbreitet sind diese Aufteilungen:
- eine dünne monofile Schnur für Pose und Feeder auf Friedfische, daneben eine kräftigere für den Ansitz am Grund
- eine geflochtene Schnur für das Spinnfischen mit direktem Kontakt zum Köder, daneben eine monofile für Situationen, in denen Dehnung gewünscht ist
- eine klare Schnur für sichtiges Wasser und eine gefärbte, die sich über Wasser besser verfolgen lässt
- eine eingefischte Arbeitsschnur und eine frische Reserve für den Fall eines Schadens an einer Hindernisstelle
Die Unterfütterung ist der Schritt, der am häufigsten übersprungen wird. Eine Spule arbeitet am besten, wenn die Schnur bis knapp unter den Rand gefüllt ist. Zu wenig Schnur bedeutet kurze Würfe, zu viel bedeutet Schlaufen, die sich vom Rand lösen und sich beim Wurf verwirren. Weil geflochtene Schnur oft in kleineren Mengen gekauft wird, als die Spule aufnimmt, legt man darunter eine Lage älterer monofiler Schnur. Dieser Ablauf hat sich eingespielt:
- die Hauptschnur zuerst locker aufspulen und ansehen, wie viel Raum bis zum Rand frei bleibt
- die Hauptschnur wieder abziehen und die Unterfütterung in dieser Menge aufspulen
- beide Schnüre mit einem schlanken Verbindungsknoten zusammenfügen
- die Hauptschnur unter leichtem Zug gleichmäßig aufwickeln, damit keine Kreuzlage entsteht
Ein Wechsel steht nicht allein beim Umstellen der Methode an. Monofile Schnur verliert nach vielen Sonnenstunden ihre Geschmeidigkeit, geflochtene Schnur franst nach Kontakt mit Muschelbänken und Steinen an den vordersten Metern aus. Häufig genügt es dann, die vorderen Windungen abzuziehen und den Rest weiterzufischen. Steht die Schnur dagegen in ganzer Länge unter Verdacht, kommt die vorbereitete zweite Spule an die Rolle, und die erste wird zu Hause in Ruhe neu bespult.
Eine vorbereitete Spule bleibt nur einsatzfähig, wenn sie richtig gelagert wird. Direkte Sonne und Wärme setzen monofiler Schnur über Monate zu, Druck durch harte Gegenstände hinterlässt Kerben am Rand. Ein eigener Platz in der Gerätetasche, getrennt von Zangen und Bleien, hat sich dafür bewährt. Dazu gehört eine Kennzeichnung: ein Streifen Klebeband mit Schnurart und Datum genügt, damit nach dem Winter klar bleibt, was aufgespult ist.
Der Wechsel selbst gelingt im Trockenen besser als über dem Wasser. Die Bremseinstellung wird vorher gemerkt oder notiert, damit sie danach wieder gleich sitzt. Sand ist bei diesem Handgriff der Gegner: wer eine Spule im Kies ablegt, trägt Körner in die Rolle. Eine Unterlage genügt, die Rutentasche oder die eigene Jacke, und der Wechsel bleibt sauber.
Für die Fahrt liegt die Spule am besten in einer eigenen Hülle oder in einem Beutel. Lose im Rucksack reibt die aufgespulte Schnur an Kanten und Verschlüssen, und einzelne Windungen rutschen über den Rand.
Über die Saison hinweg ergibt sich damit ein einfaches System. Eine Spule bleibt an der Rolle und wird gefischt, die zweite liegt vorbereitet in der Tasche. Fällt die Hauptschnur durch einen Abriss an einer Muschelbank aus, geht es ohne Pause weiter. Am Ende der Saison werden beide Spulen durchgesehen, die stärker belastete neu bespult und die andere weitergenutzt. Passende Rollen stehen bei den Angelrollen und speziell bei den Feederrollen, weitere Spulen in der Rubrik Ersatzspulen.
- Produktnummer SW18051
- Hersteller Mikado
- Herstellernummer KDA173-4011-S
- Gewicht 0.053 kg
Herstellerangaben
Abramis Sp. z o.o.
ul. Łąkowa 52a
05-092 Łomianki
Polen
Tel: +48 22 751 74 97
Web: https://www.mikado.pl/