2,60 €
- Produktnummer SW24899
- Hersteller Jenzi
- Herstellernummer 8456050
- Gewicht 0.0021 kg
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Jenzi Spirale für Gummiköder
Eine Spirale für Gummiköder übernimmt im Weichplastikfischen eine klar umrissene Aufgabe: Sie verbindet den Köderkörper mit Haken, Jigkopf oder Systemdraht, ohne dass das Material über einen Hakenschenkel gezogen werden muss. Der gewundene Draht fasst mit jeder Windung weiteres Gummi und legt den Zug auf eine Strecke statt auf einen einzelnen Durchstichpunkt. Darin liegt der Unterschied zwischen einem Shad, der nach dem zehnten Wurf noch mittig auf seiner Achse steht, und einem, dessen Kopfpartie längs aufgerissen ist.
Eingedreht wird mit ruhiger Hand und ohne Druck. Die Spitze setzt mittig auf die Kopfpartie, also dort, wo der Körper das meiste Volumen zum Greifen bietet. Danach entscheidet allein die Drehbewegung: Die Windung zieht sich selbst in das Material, solange sie in der Längsachse bleibt. Ein schräger Ansatz bringt den Köder aus eben dieser Achse und macht sich am Wasser als unruhiges Rollen beim Einholen bemerkbar. Korrigieren bleibt jederzeit möglich, denn der Draht lässt sich genauso herausdrehen, wie er hineingedreht wurde, und der Körper behält dabei nur eine schmale Einstichstelle.
Die Variantenachse Länge führt fünf Werte:
- 8,0mm
- 10,0mm
- 18,0mm
- 20,0mm
- 40,0mm
Die Wahl richtet sich nach der Ködergröße. 8,0mm und 10,0mm verschwinden vollständig im Kopf kleiner Twister und schlanker Gummifische, wie sie an leichten Jigköpfen oder am Drop-Shot-Rig geführt werden; dort soll dem Köderlauf kein Millimeter im Weg stehen. 18,0mm und 20,0mm sind die Längen für mittlere Shads, deren Kopf genug Masse für mehrere Windungen mitbringt. 40,0mm reicht tief in großvolumige Körper hinein und verteilt die Kraft über eine entsprechend lange Strecke, was bei sehr weichem, stark arbeitendem Material den Ausschlag gibt. Als einfache Regel dient: Die Spirale soll im Köderkopf aufgehen, ohne an der Unterseite wieder auszutreten.
Nicht jeder Weichköder nimmt dieselbe Länge auf. Schlanke Wurmimitate und Gummifische mit zugespitztem Kopf bieten wenig Material, hier bleiben die kurzen Werte die sichere Wahl. Shads mit breitem, kompaktem Kopf tragen deutlich mehr Draht und vertragen die mittleren bis langen Werte. Creature Baits und Krebsimitate haben ihren dicksten Punkt oft nicht vorn, sondern im Rumpf; bei ihnen entscheidet ein Blick auf den Querschnitt, an welcher Stelle die Windung am besten greift. Bei Hohlkörpern mit wenig Masse im Inneren wird die Spirale dort angesetzt, wo zwei Wandungen aufeinandertreffen.
Typisch ist die Verbindung mit Einzelhaken, Stingersystemen und Drahtvorfächern. Der Köder sitzt dann an der Spirale, während der Haken frei neben oder unter dem Körper hängt und beim Anschlag keinen Umweg durch das Gummi nehmen muss. Beim vertikalen Führen vom Boot, beim langsamen Einkurbeln über Grund und beim Zupfen im Mittelwasser bleibt der Körper an seinem Platz. Auf weite Distanz, wo der Köder beim Aufprall auf die Wasseroberfläche stark belastet wird, zeigt die flächige Verankerung ihre deutlichste Wirkung.
Zwei Fehlerbilder treten regelmäßig auf. Dreht die Spirale durch, ohne zu fassen, ist der gewählte Wert für diesen Körper zu lang oder das Gummi an der Einstichstelle schon ausgearbeitet; ein frischer Köder oder ein kürzerer Wert löst das. Reißt der Kopf längs auf, wurde beim Eindrehen geschoben statt gedreht, oder der Draht saß schräg. In beiden Fällen hilft es, den Köder beim Ansetzen locker zwischen zwei Fingern zu halten und die Drehung aus dem Handgelenk zu führen.
Wer Weichplastik dauerhaft fixieren will, findet in der Kategorie Ködermontageschrauben die verwandten Schraub- und Spiralsysteme gebündelt. Für Natur- und Teigköder sind Köderspieße & Spikes der passende Nachbar, und mit Ködergummi lassen sich Köderteile zusätzlich am Haken sichern. Die drei Bereiche greifen in der Praxis ineinander, weil jede Köderart ihre eigene Art der Befestigung verlangt.
Ein verschraubter Köder übersteht in der Regel mehr Würfe als ein aufgespießter, weil die größte Belastung nicht mehr an einer einzigen Stelle anliegt. Das wirkt sich unmittelbar auf den Verbrauch an Weichplastik aus: Ein Körper, der nur an der Nase eine schmale Einstichstelle trägt, bleibt auch nach mehreren Fischen einsatzfähig und muss nicht nach dem ersten Hänger ausgetauscht werden. Wer mit aufwendig gefertigten Ködern arbeitet, merkt den Unterschied am Ende des Angeltags am Inhalt der Köderbox.
Für die Aufbewahrung empfiehlt sich ein eigenes kleines Fach, denn die Windungen verhaken sich untereinander gern. Wer mehrere Längen parallel führt, sortiert sie nach Achsenwert und greift am Wasser ohne Suchen zu. Beim Köderwechsel bleibt die Spirale erhalten und wandert in den nächsten Körper, solange die Windungen ihre Form halten; ein kurzer Blick auf die Spitze am Ende des Angeltags zeigt, ob sie verbogen ist.
Die Familie trägt die Elternnummer SW24895.1 und bündelt alle Längen in einer Artikelansicht; der gewünschte Wert wird direkt in der Variantenauswahl gesetzt. Hersteller ist Jenzi. Im Katalog steht die Spirale bei den Ködermontageschrauben und damit bei den Kleinteilen, die zwischen Köder und Montage vermitteln.
- Produktnummer SW24899
- Hersteller Jenzi
- Herstellernummer 8456050
- Gewicht 0.0021 kg
Herstellerangaben
Jenzi
Wilhelm-Bahmüller-Straße 53
73655 Plüderhausen
Deutschland
Tel: 0718198870
Mail: verkauf@jenzi.com
Web: https://www.jenzi.com