Köderbefestigung
Köderbefestigung kaufen – damit Dein Köder sitzt, wo er sitzen soll.
Ein Köder fängt nur, solange er am Haken bleibt. Genau hier setzt diese Warengruppe an: Sie bündelt alle Kleinteile, mit denen Du Hartköder, Weichköder, Boilies, Pellets und Naturköder zuverlässig fixierst. Dazu gehören Ködermontageschrauben, Köderspieße und Spikes sowie Pelletbänder. Alle drei lösen dieselbe Grundaufgabe auf unterschiedliche Weise – und jede Bauart hat ihre eigene Berechtigung.
Ködermontageschrauben, oft Bait Screws genannt, sind kleine Spiralen mit Öse oder Stift. Du drehst sie in einen Gummiköder oder in einen toten Köderfisch, wo sich die Windung im Material verkrallt. Der Vorteil gegenüber einem einfachen Durchstechen liegt auf der Hand: Der Köder reißt beim Wurf nicht aus, und Du kannst ihn abnehmen und wiederverwenden. Beim Vertikalangeln und beim Auftreiben von totem Köderfisch ist die Schraube das Mittel der Wahl. Passendes Material findest Du unter Gummifischen und im Bereich Kunstköder.
Köderspieße und Spikes arbeiten anders. Sie stecken quer im Haarvorfach oder im Hakenöhr und halten runde oder längliche Köder auf Position. Beim Karpfenangeln sichert ein Spike den Boilie auf dem Haar, sodass er beim Auswerfen nicht abrutscht und beim Absinken in der gewünschten Achse steht. Bei Popup-Präsentationen bestimmt der Stopper zugleich den Abstand zum Haken. Fertig gebundene Lösungen findest Du unter Rigs & Karpfenhaken, das Rundmaterial unter Boilies.
Pelletbänder sind kleine Gummischlaufen, die einen harten Pellet umschließen, ohne ihn zu durchbohren. Das ist wichtig, weil gepresste Pellets beim Anbohren reißen oder im Wasser vorzeitig zerfallen. Das Band hält den Köder fest, bis er von selbst weich wird, und gibt ihn dann kontrolliert frei. Beim Method Feeder und beim Angeln mit Pellet Waggler ist das der Standardweg. Zwei bis drei Bandstärken decken die gängigen Pelletdurchmesser ab und ersparen Dir das Improvisieren am Wasser. Die Auswahl an Ködern selbst liegt unter Pellets, ergänzt durch Angelmais.
Welche Befestigung Du wählst, hängt vor allem von der Konsistenz des Köders ab. Weiches Gummi verträgt Schrauben, harter Presspellet nicht. Ein Boilie lässt sich bohren und aufziehen, ein Stück Wurst oder Teig nicht. Als Faustregel gilt: Je weicher der Köder, desto größer muss die Auflagefläche der Befestigung sein. Für formbare Köder aus dem Bereich Schwimmteig arbeitest Du besser mit Teigformern & Teigstechern, die die Masse gleich in Form bringen.
Auch die Wurfweite spielt mit. Bei kurzen Distanzen hält fast jede Lösung; ab etwa siebzig Metern wirken auf den Köder beim Abstoppen erhebliche Kräfte, und jede Schwachstelle zeigt sich sofort. Wer weit wirft, kombiniert deshalb eine sichere Befestigung mit ausreichend starkem Haarmaterial und prüft den Sitz vor jedem Wurf. Gebundene Varianten in verschiedenen Größen findest Du unter gebundenen Angelhaken, Einzelhaken unter Angelhaken.
Ein oft übersehener Punkt ist die Aromatik. Viele Befestigungsteile bestehen aus Silikon oder weichem Kunststoff, der Duftstoffe aufnimmt. Wenn Du mit Dip oder flüssigem Lockstoff arbeitest, trägt das Material die Duftfahne mit und gibt sie langsam ab. Umgekehrt solltest Du Teile, die einmal in stark riechenden Lockstoffen & Zusätzen lagen, nicht ohne Reinigung für eine völlig andere Ködersorte verwenden.
Ordnung entscheidet bei so kleinen Teilen über den Nutzen. Bewahre Schrauben, Spikes und Bänder getrennt auf und leg Dir fertige Rigs auf Haken- und Montageaufwickler. Rund um die Befestigung ergänzen sich außerdem Schnurstopper, Wirbel & Verbinder und Anti-Tangle Booms. Als Futtergrundlage passen Angelfutter und Köder aller Art, für Naturköder Tauwürmer und Angelmaden. Weitere Kleinteile findest Du im Angelzubehör.
Eine gut sortierte Box mit Schrauben, Spießen und Bändern kostet wenig und verhindert die ärgerlichste Art von Fehlbiss: den, bei dem der Köder schon vorher weg war. Stell Dir Dein Set nach Deinen Ködern zusammen und bestell Deine Köderbefestigung jetzt bequem bei Purewild!