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Jenzi Rutenband verstellbar
Jenzi Rutenband verstellbar

Jenzi Rutenband verstellbar

Inhalt: 2 Rutenbänder, stufenlos verstellbar.

Das Jenzi Rutenband ist kein Klettband, sondern eine elastische Schlaufe mit Kordelstopper. Ein Gummiseil bildet eine Schlinge, die durch einen Kunststoffstopper läuft. Du legst die Schlaufe um die zusammengelegten Rutenteile, ziehst den Stopper nach unten, und das Band sitzt fest. Zum Lösen drückst du den Stopper, die Schlaufe öffnet sich wieder. Die Packung enthält zwei Bänder, also genau die Menge, die eine geteilte Rute braucht.

Der Unterschied zum Klettband ist praktischer Natur. Ein Klettverschluss setzt sich mit der Zeit mit Fusseln, Gras und Schnurresten zu und hält irgendwann nicht mehr richtig. Bei einer Gummischlaufe gibt es nichts, was verkletten kann. Ebenso wenig kann der Hakenteil eines Kletts deine geflochtene Schnur aufrauen, wenn sie einmal darunter gerät. Wer viel mit dünner geflochtener Hauptschnur fischt, ist mit dieser Bauart auf der sicheren Seite.

Verstellbar heißt hier wirklich verstellbar. Weil der Stopper stufenlos auf dem Gummiseil sitzt, passt ein und dasselbe Band um eine dünne Forellenrute genauso wie um ein dickes Karpfenruten-Handteil mit montierter Rolle. Du brauchst also nicht mehrere Größen vorzuhalten. Bei Klettbändern ist die Länge fest vorgegeben, und ein zu kurzes Band nützt dir nichts.

Wo setzt du die Bänder an? Zwei Bänder je Rute sind die Faustregel: eines im Bereich des Griffs, eines im vorderen Drittel. Bei langen Ruten ab vier Metern kommt sinnvollerweise ein drittes in die Mitte, sonst schwingt die Spitze frei und schlägt bei jedem Schritt gegen das Handteil. Genau dieses Aneinanderschlagen ist die häufigste Ursache für Kratzer im Blank und für lose Ringwicklungen.

Beim Zusammenlegen der Rutenteile lohnt sich ein Blick auf die Ringe. Lege die Spitze versetzt neben das Handteil, sodass das dünne Ende nicht frei in der Luft hängt, und drehe die Teile so, dass die Ringe voneinander weg zeigen. Liegen die Ringe gegeneinander, haken sie sich ineinander, und früher oder später steht ein Ringsteg schief. Schief stehende Ringe verändern die Schnurführung spürbar und lassen sich nur schwer wieder richten.

Die Gummibauart hat noch einen Vorteil, den man erst beim Gebrauch merkt: Sie arbeitet mit. Ein Klettband liegt starr an, ein elastisches Band gibt bei Erschütterungen leicht nach und zieht sich sofort wieder zusammen. Auf holprigen Feldwegen oder im Kofferraum bleibt die Verbindung dadurch spannungsfrei, statt punktuell auf den Blank zu drücken. Gerade bei dünnwandigen, hochmodulierten Blanks ist das ein Argument.

Mit montierter Rolle funktioniert das Band ebenfalls. Du führst die Schlaufe um beide Rutenteile herum, die Rolle bleibt am Rollenhalter. Das spart bei jedem Ansitz das Ab- und Anschrauben und schont das Rollengewinde, das durch häufiges Wechseln mit den Jahren ausschlägt. Für Matchruten und Feederruten, die oft schon fertig montiert ans Wasser kommen, ist das die bequemste Lösung.

Auch für Teleskopruten ist das Band brauchbar, obwohl dort nichts geteilt wird. Ein Band knapp unterhalb der Spitzenöffnung hält die eingeschobenen Segmente gegen das Herausrutschen und sichert die Spitze, die bei dieser Bauart das empfindlichste Bauteil ist.

Das Band ersetzt kein Futteral. Es sichert die Rutenteile gegeneinander, gegen Stöße von außen schützt es nicht. Beides zusammen ergibt erst den vollständigen Transportschutz. Wer die Rute nur ins Futteral steckt, ohne sie zu binden, bekommt genau die Reibestellen, die man später als matte Streifen auf dem Blank sieht. Passendes findest du unter Rutenschutz.

Zur Haltbarkeit: Gummi altert, das ist bei jedem elastischen Material so. UV-Strahlung und Hitze beschleunigen den Prozess. Lass die Bänder deshalb nicht monatelang im Sommer auf der Hutablage liegen, dann halten sie viele Jahre. Salzwasser solltest du nach dem Angeln abspülen, sonst kristallisiert es im Gewebe des Gummiseils aus und macht es spröde. Das gilt genauso für Brandungsruten und Pilkruten, die ohnehin im Salz unterwegs sind.

Schwarz ist unauffällig, hat aber einen Nachteil: Ein heruntergefallenes Band findest du im Dämmerlicht kaum wieder. Wer im Dunkeln aufbaut, sollte sich angewöhnen, die Bänder beim Zusammenbauen sofort an den Rutenhalter oder in eine feste Tasche zu hängen, statt sie ins Gras zu legen. Zwei Stück je Packung heißt eben auch: Ein verlorenes Band ist die halbe Packung.

Zwei Bänder reichen für eine zweiteilige Rute. Wer mehrere Ruten transportiert, rechnet entsprechend hoch. Bei drei Ruten im Futteral sind sechs Bänder eine sinnvolle Grundausstattung, und weil die Dinger klein sind und fast nichts wiegen, schadet ein Ersatzpaar in der Tasche nie. Sie halten übrigens auch Kescherstiel und Rutenauflagen zusammen oder bündeln Kabel im Kofferraum.

Weitere Ruten und Zubehör findest du in unseren Übersichten Angelruten und Zubehör für Ruten. Geht doch einmal etwas zu Bruch, hilft der Bereich Ersatzteile für Ruten weiter.

  • Produktnummer 15547
  • Hersteller Jenzi
  • Herstellernummer 8623004
  • Gewicht 0.02 kg

Herstellerangaben

Jenzi
Wilhelm-Bahmüller-Straße 53
73655 Plüderhausen
Deutschland

Tel: 0718198870
Mail: verkauf@jenzi.com
Web: https://www.jenzi.com

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