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FTM Rutenklettband
FTM Rutenklettband

FTM Rutenklettband

Inhalt: eine Rolle mit 10 Metern Länge, Bandbreite ca. 1,5 cm.

Dieses Klettband kommt nicht als fertiges Bändchen, sondern als Rolle mit zehn Metern Länge. Du schneidest dir jedes Stück selbst in genau der Länge zu, die deine Rute braucht. Das Band ist rund 1,5 Zentimeter breit und beidseitig verwendbar, es haftet also auf sich selbst, ohne dass es einen gesonderten Haken- und Flauschteil bräuchte. Aus zehn Metern werden je nach Zuschnitt vierzig bis fünfzig einzelne Bänder.

Der Vorteil der Rollenware liegt auf der Hand, sobald man mehr als eine Rutenlänge im Schrank hat. Eine leichte Forellenrute braucht ein kurzes Band, ein Karpfenruten-Handteil mit montierter Rolle einen deutlich längeren Umlauf. Mit vorkonfektionierten Bändern hältst du für jeden Fall eine eigene Größe vor, mit der Rolle schneidest du dir die passende Länge einfach ab. Zwanzig Zentimeter reichen für eine zweiteilige Spinnrute, dreißig für Ruten mit Rolle, und wer eine Vier-Meter-Stipprute in drei Teilen transportiert, misst sich das Band aus, statt zu improvisieren.

Zugeschnitten wird mit einer scharfen Schere, am besten leicht schräg. Ein gerade abgeschnittenes Kunstfaserband franst an der Kante mit der Zeit aus. Wer die Schnittkante kurz mit einem Feuerzeug anschmilzt, ohne sie zu verbrennen, hat für immer Ruhe. Zwei Sekunden Flamme in einigen Zentimetern Abstand genügen, das Gewebe verschmilzt und kann nicht mehr aufribbeln.

Zehn Meter klingen nach viel und sind trotzdem schnell verbraucht, weil das Band nicht nur an der Rute nützlich ist. Es bündelt Kescherstiel und Rutenauflagen, hält Kabel im Kofferraum zusammen, fixiert die Abdeckplane am Bootsanhänger und ersetzt am Zeltgestänge das verlorene Gummi. Wer einmal eine Rolle im Auto liegen hat, greift ständig danach.

An der Rute selbst gilt die übliche Faustregel: zwei Bänder je Rute, eines im Bereich des Griffs und eines im vorderen Drittel. Bei Ruten ab vier Metern kommt ein drittes in die Mitte, sonst schwingt die Spitze frei und schlägt bei jedem Schritt gegen das Handteil. Dieses Aneinanderschlagen ist die häufigste Ursache für Kratzer im Blank und für Ringwicklungen, die sich mit der Zeit lösen.

Wichtig ist die Anordnung der Rutenteile. Lege die Spitze versetzt neben das Handteil, sodass kein Ende frei in der Luft hängt, und drehe die Teile so, dass die Ringe voneinander weg zeigen. Haken sich zwei Ringe ineinander, steht früher oder später ein Ringsteg schief, und das verändert die Schnurführung spürbar. Erst wenn die Teile richtig liegen, kommt das Band darum.

Ein Punkt, den man bei Klett kennen sollte: Der Hakenteil greift geflochtene Schnur an. Führe die Schnur deshalb nicht unter dem Band hindurch, sondern hänge Köder oder Wirbel in den Hakenhalter am Blank und ziehe die Schnur straff, sodass sie neben dem Band liegt. Wer viel mit dünner Geflochtener fischt, sollte darauf achten, sonst findet er irgendwann eine aufgeraute Stelle in der Hauptschnur. An Spinnruten und Forellenruten ist das der häufigste Anwendungsfall.

Die schmale Breite von 1,5 Zentimetern macht das Band flexibel, hat aber eine Grenze. An sehr dickwandigen Blanks von Karpfenruten oder Brandungsruten verteilt ein breiteres Band den Zug besser. Dort legst du entweder zwei schmale Bänder nebeneinander oder ziehst nicht ganz so fest an. Für leichte bis mittlere Ruten, für Matchruten, Feederruten und Stippruten, ist die Breite genau richtig.

Auch bei Teleskopruten leistet ein Stück Klettband gute Dienste, obwohl dort nichts geteilt wird. Ein Band knapp unter der Spitzenöffnung hält die eingeschobenen Segmente gegen das Herausrutschen und sichert die Spitze, die bei dieser Bauart am leichtesten Schaden nimmt.

Zur Pflege: Der Hakenteil eines Klettbands setzt sich mit der Zeit mit Fusseln, Gras und Schnurresten zu und hält dann nicht mehr richtig. Einmal im Jahr mit einer alten Zahnbürste oder einem Nadelkamm auskämmen, und das Band greift wieder wie neu. Nasse Bänder nicht zusammengeklettet in die Tasche legen, sondern offen trocknen lassen, sonst riechen sie nach kurzer Zeit muffig.

Das Band ersetzt kein Futteral. Es sichert die Rutenteile gegeneinander, gegen Stöße von außen schützt es nicht. Erst beides zusammen ergibt vollständigen Transportschutz. Passendes findest du unter Rutenschutz, die ganze Auswahl an Bändern in der Kategorie Rutenbänder.

Für Vereine, Angelschulen und alle, die mehrere Ruten ausrüsten, ist die Rolle die günstigste Lösung überhaupt. Der Meterpreis liegt weit unter dem, was einzeln verpackte Bänder kosten, und übrig bleibt nichts, weil jeder Rest noch für Kleinkram taugt. Weitere Ruten und Zubehör findest du unter Angelruten und Zubehör für Ruten.

  • Produktnummer 15883
  • Hersteller Fishing Tackle Max GmbH & Co. KG
  • Herstellernummer 8070641
  • Gewicht 0.2 kg

Herstellerangaben

Fishing Tackle Max GmbH & Co. KG
Heerstraße 47
39387 Oschersleben
Deutschland

Tel: 039408929980
Mail: info@ftmax.de
Web: https://ftmax.de

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