Jenzi Rolling-Wirbel mit Line-Clip
Jenzi
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Beschreibung
Jenzi Rolling-Wirbel mit Line-Clip
Ein Wirbel ist das kleinste Teil einer Montage und oft dasjenige, über das am wenigsten nachgedacht wird. Der Rolling-Wirbel mit Line-Clip von Jenzi verbindet zwei Aufgaben in einem Bauteil: Er dreht unter Zug mit und nimmt über den Clip eine Schnur auf. Im Sortiment steht er bei den Einzelwirbeln.
Die Bauform Rolling gehört zu den gängigen Wirbelformen im Angelgerät. Ihr Kennzeichen ist das Drehen des Mittelteils, sobald Zug anliegt: Was sich am Köderende dreht, läuft nicht in die Hauptschnur weiter. Damit richtet sich der Wirbel an alle Montagen, bei denen der Köder selbst Drehbewegungen erzeugt.
Zur Reihe gehören die Größen:
- Nr. 8, Artikelnummer 66292, Herstellernummer 8406008
- Nr. 10, Artikelnummer 66293, Herstellernummer 8406010
- Nr. 12, Artikelnummer 66294, Herstellernummer 8406012
In der üblichen Zählweise für Wirbel gilt: Je höher die Nummer, desto kleiner das Teil. Nr. 8 ist damit die größte Größe der Reihe und fällt am Vorfach auch bei kräftigeren Montagen nicht aus der Rolle. Nr. 10 trifft die Mitte und passt zu vielen alltäglichen Aufbauten. Nr. 12 bleibt die kleinste Größe und verschwindet an feinen Montagen fast, wo ein wuchtiges Bauteil auffallen würde.
Der Line-Clip erweitert den Wirbel um eine Aufnahme für die Schnur, die ohne eigenen Knoten an dieser Stelle arbeitet. Das hilft überall dort, wo eine Verbindung häufiger gelöst wird oder wo mit kalten, nassen Händen gearbeitet wird. Wer im Boot rasch umbauen möchte, schätzt diese Lösung, weil sie den Blick nicht auf das Knüpfen lenkt, sondern auf das Wasser.
Sinnvoll sind drehende Verbindungen überall, wo sich Köder um die eigene Achse bewegen. Spinner und löffelförmige Blinker erzeugen beim Einholen eine fortlaufende Drehung, Schleppköder tun dasselbe über lange Strecken, und auch ein tief geführter Gummifisch kann sich in der Strömung aufziehen. Ohne Wirbel wandert diese Bewegung in die Hauptschnur, die sich dann in Schlaufen legt und bei jedem Wurf zu Perücken neigt.
Jenseits des Kunstköderangelns findet sich der Einzelwirbel an vielen weiteren Stellen. An Grundmontagen trennt er Hauptschnur und Vorfach, an Posenmontagen hält er das Vorfach unter dem Blei in Position, und beim Vorfachbau zu Hause dient er als fester Punkt zwischen zwei Schnurabschnitten. Auch zwischen Köderfisch und Hauptschnur, wo sich ein toter Fisch im Wasser gern dreht, bleibt er das Mittel der Wahl.
Die Stelle, an der das Teil sitzt, bestimmt seine Wirkung mit. Unmittelbar vor dem Köder nimmt es die Drehung auf, bevor sie Fahrt aufnimmt; oberhalb eines Bleis trennt es die bewegliche Strecke von der ruhenden. Dreht ein Köder ungewöhnlich stark, bringen zwei Verbindungen hintereinander mehr Ruhe als eine einzelne, weil die Bewegung zweimal abgefangen wird, ehe sie die Rute erreicht.
Am Fluss zeigt sich der Nutzen besonders schnell. Dort arbeitet der Köder gegen die Strömung und dreht auch dann, wenn die Rolle ruht. An der Talsperre fällt der Drall erst nach vielen Würfen auf, an der Küste beim langen Schleppen oft erst am Ende des Tages, wenn sich die Schnur auf der Rolle in Schlaufen legt. Ein drehendes Bauteil an der richtigen Stelle nimmt diesem Verlauf die Schärfe.
Beim Anbinden gilt das Gleiche wie an jeder anderen Verbindung: Der Knoten wird befeuchtet, langsam zugezogen und anschließend kurz belastet, bevor der Köder ins Wasser geht. Trocken zugezogene Knoten verlieren an der Kante des Öhrs schnell ihre Festigkeit. Ein Blick auf das Schnurende nach einem großen Fisch oder nach einem Hänger im Geröll gehört zur Routine und nimmt kaum Zeit in Anspruch.
Sand und Salz tun keinem Wirbel gut. Nach dem Angeln an der Küste kommt die Montage unter Süßwasser, danach trocknet sie offen, bevor sie zurück in die Box geht. Dreht sich das Mittelteil nicht mehr frei, hat der Wirbel seine Aufgabe verloren und wird ersetzt; wer das prüfen will, hält den Wirbel an der Schnur und dreht das Gegenstück mit zwei Fingern.
Für die Ordnung in der Tasche lohnt eine kleine Box mit Fächern, in der jede Größe ihren Platz hat. Lose geschüttete Wirbel verhaken sich und sind bei Dämmerung kaum auseinanderzuhalten; mit festen Fächern greift die Hand sicher zur richtigen Nummer. Als Nachschub gehören eher mehrere kleine Mengen in die Tasche als eine einzige Größe.
Wer sich zum Einstieg nicht entscheiden möchte, beginnt mit Nr. 10 und ergänzt später nach oben oder unten, je nachdem, ob die Montagen feiner oder kräftiger ausfallen. Alle drei Größen tragen dieselbe Bauform und lassen sich im laufenden Aufbau gegeneinander tauschen. Weitere Bauformen stehen bei den Wirbeln, der übrige Kleinkram für die Montage in der Abteilung Angelzubehör.
Produktdetails
- Produktnummer 66294
- Hersteller Jenzi
- Herstellernummer 8406012
- Gewicht 0,0011 kg