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- Produktnummer SW24075
- Hersteller Jenzi
- Herstellernummer 3415001
- Gewicht 0.0053 kg
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Jenzi Inspire Fly Floating Hollow Tip 50 m
Beim Inspire Fly Floating Hollow Tip handelt es sich um die schwimmende Ausführung aus der Inspire-Fly-Reihe von Jenzi, geliefert auf einer Spule mit 50 m Lauflänge. Das Material bleibt an der Oberfläche und passt damit zu allen Techniken, bei denen die Fliege oben geführt oder nur knapp unter dem Spiegel vorgestellt wird. Das Aufnehmen vom Wasser gerät leichter, weil kein abgesunkener Abschnitt erst wieder nach oben geholt werden muss.
Diese Familie wird über zwei Achsen geführt. Zum einen die Schnurtragkraft mit den Werten 0,9 kg, 1,1 kg, 3,2 kg, 3,8 kg, 4,5 kg, 6,2 kg und 7,1 kg. Zum anderen der Durchmesser mit 0,10mm, 0,13mm, 0,23mm, 0,25mm, 0,27mm, 0,33mm und 0,35mm. Beide Angaben gehören bei jeder Variante zusammen:
- 0,10mm mit 0,9 kg
- 0,13mm mit 1,1 kg
- 0,23mm mit 3,2 kg
- 0,25mm mit 3,8 kg
- 0,27mm mit 4,5 kg
- 0,33mm mit 6,2 kg
- 0,35mm mit 7,1 kg
In der Praxis entscheidet oft der Durchmesser, denn er bestimmt, wie sichtbar die Verbindung im klaren Wasser liegt und wie frei sich eine kleine Fliege bewegen kann. Mit 0,10mm und 0,13mm entstehen zarte Spitzen für kleine Trockenfliegen und für Fische, die lange inspizieren. Die zugehörige Tragkraft von 0,9 kg beziehungsweise 1,1 kg verlangt dann allerdings eine weich eingestellte Bremse und einen gefühlvollen Anschlag.
Der mittlere Bereich mit 0,23mm, 0,25mm und 0,27mm trägt 3,2 kg, 3,8 kg und 4,5 kg. Diese Kombinationen bilden den Kern der meisten Oberflächenmontagen: größere Trockenfliegen, Sedgemuster am Abend, Emerger knapp unter dem Spiegel und das Anbieten einer Fliege an leicht bewegtem Wasser. Auch als Mittelstück in einem gestuften Vorfach sind diese Durchmesser gut aufgehoben.
Mit 0,33mm und 0,35mm sowie den zugehörigen 6,2 kg und 7,1 kg steht der kräftige Teil der Reihe bereit. Diese Abschnitte dienen als Standteil am Beginn einer selbst gebundenen Montage oder als tragende Verbindung, wenn große, luftwiderstandsreiche Muster geworfen werden und sich das Vorfach trotzdem strecken soll.
Der Zusammenhang der beiden Achsen folgt einer einfachen Linie: Mit steigendem Durchmesser nimmt auch die angegebene Tragkraft zu. In der Praxis genügt es deshalb, eine der beiden Angaben als Ausgangspunkt zu nehmen. Wer von der Fliege her denkt, startet beim Durchmesser und sieht nach, ob die zugeordnete Tragkraft zur erwarteten Belastung passt. Wer vom Fisch her denkt, wählt zuerst die Tragkraft und liest ab, welcher Durchmesser damit verbunden ist.
Die Wasserklarheit gehört in diese Überlegung hinein. In sehr klarem, ruhigem Wasser bei hellem Licht wirkt ein dünner Abschnitt zurückhaltender; in angetrübtem oder bewegtem Wasser tritt ein stärkerer Durchmesser kaum hervor und bringt dennoch mehr Reserve mit. Dazu kommt die Fliege selbst: Ein kleines, leichtes Muster hängt an einem feinen Abschnitt beweglicher, ein großes, voluminöses Muster braucht einen tragenden Abschnitt, damit es im Wurf nicht zurückfällt.
Innerhalb einer Montage dürfen mehrere Abschnitte dieser Reihe zusammenwirken. Ein starker Durchmesser übernimmt den Anfang an der Fliegenschnur, ein mittlerer bildet den Übergang, und ein feiner trägt die Fliege. Soll die Fliege tiefer laufen, wird vorn ein sinkendes Spitzenstück angesetzt, während der schwimmende Teil weiter hinten die Kontrolle behält.
Die schwimmende Lage bringt im Wurfablauf und während der Drift eigene Vorteile mit sich. Weil der Abschnitt oben aufliegt, bleibt er sichtbar und damit kontrollierbar: Eine Schnurschlaufe darf umgelegt werden, ohne die Fliege aus ihrer Bahn zu ziehen, und die Drift bleibt länger frei von Zug. Beim Anschlag steht die Verbindung sofort unter Spannung, weil kein durchhängender, abgesunkener Teil zuerst gestrafft werden muss.
Typische Einsätze sind die Trockenfliege an Bach und Fluss, das Fischen mit Emergern an Stillgewässern und die ruhige Darbietung an Oberflächenstellen, an denen steigende Fische zu sehen sind. Auch bei einer leichten Nymphe direkt unter der Oberfläche hilft die schwimmende Lage dabei, die Tiefe über die gesamte Drift konstant zu halten.
Mit 50 m Lauflänge je Spule steht genug Material für zahlreiche Spitzen und mehrere komplette Vorfächer bereit. Wer zwei oder drei Durchmesser nebeneinander mitnimmt, kann sich am Wasser an die Fliegengröße herantasten: feiner werden, sobald die Fische misstrauisch reagieren, kräftiger werden, sobald das Muster wächst oder Hindernisse näher stehen.
Die Verbindungen untereinander entstehen mit den gewohnten Vorfachknoten. Je näher zwei Durchmesser beieinander liegen, desto ruhiger wandert die Energie durch den Übergang. Knoten vor dem Zuziehen anfeuchten, Enden kurz abschneiden und die Verbindung nach kräftigen Drills nachsehen.
Zur Aufbewahrung gilt: trocken, kühl und ohne dauerhafte Sonne. Abschnitte mit sichtbaren Kerben gehören abgeschnitten, bevor das nächste Mal eine Fliege daran hängt. Weitere passende Artikel listet die Kategorie Vorfachschnur zum Fliegenfischen.
- Produktnummer SW24075
- Hersteller Jenzi
- Herstellernummer 3415001
- Gewicht 0.0053 kg
Herstellerangaben
Jenzi
Wilhelm-Bahmüller-Straße 53
73655 Plüderhausen
Deutschland
Tel: 0718198870
Mail: verkauf@jenzi.com
Web: https://www.jenzi.com