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- Produktnummer 62503
- Hersteller Jenzi
- Herstellernummer 5637014
- Gewicht 0.018 kg
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Jenzi Gummifisch-Schnellwechselsystem
Der Gedanke hinter diesem System ist das Tempo beim Wechsel. Statt den Gummifisch mühsam von einer festen Montage zu lösen, nimmt der Angler das vorbereitete Element aus dem Köder und setzt es in den nächsten ein. Jenzi bündelt dafür Hakengröße, Tragkraft und Länge in drei abgestimmten Ausführungen, die sich nach dem Volumen des verwendeten Gummiköders richten.
Die drei Ausführungen im Überblick:
- Länge 7,0cm, Hakengröße 4 und Tragkraft 12,0kg, Artikelnummer 62502
- Länge 14,0cm, Hakengröße 2 und Tragkraft 15,0kg, Artikelnummer 62503
- Länge 21,0cm, Hakengröße 2 und Tragkraft 15,0kg, Artikelnummer 62504
Die kurze Ausführung mit 7,0cm und Tragkraft 12,0kg deckt kleine bis mittlere Gummifische ab. Mit 14,0cm folgt die mittlere Stufe, bei der die Tragkraft auf 15,0kg und die Hakengröße auf 2 wechselt. Die längste Variante mit 21,0cm bleibt bei Hakengröße 2 und 15,0kg und zielt auf großvolumige Köder, bei denen das System weiter nach hinten reichen muss.
Beim Einsetzen führt man das System von vorn durch den Gummiköder, bis der Haken an der gewünschten Stelle sitzt. Der Köder bleibt dabei gerade; eine schief sitzende Montage erzeugt im Wasser ein unruhiges Laufbild und verdreht die Schnur. Vor dem ersten Wurf hilft ein Blick von oben auf den Köderrücken, um die Ausrichtung zu kontrollieren.
Gummiköder treten in mehreren Bauformen auf. Shads mit breiter Schaufel laufen bereits bei langsamem Zug, schlanke Modelle ohne Eigenaktion verlangen Impulse durch die Rute, und Creature-Baits mit Armen und Fransen erzeugen Bewegung selbst im Stillstand. Für jede dieser Formen gilt dieselbe Grundregel: Das System muss der Körperlänge entsprechen, damit der Haken an der richtigen Stelle austritt.
Das Wechseltempo wirkt sich unmittelbar auf die Fangzeit aus. Wer an einer Kante vier oder fünf Köderformen durchprobiert, verliert mit einer festen Montage jedes Mal Minuten; mit einem Wechselsystem bleibt die Rute länger im Wasser. Besonders beim Vertikalangeln vom Boot und beim zügigen Abklopfen einer Uferstrecke zeigt sich das, weil dort die Reaktion auf eine Fischbeobachtung schnell erfolgen soll.
Bei der Führung bestehen mehrere Schulen. Das klassische Jiggen mit zwei bis drei Kurbelumdrehungen und anschließender Absinkphase deckt viel Wasser ab. Die Variante mit langer Pause am Boden setzt auf Neugier statt auf Reiz. Ein gleichmäßiges Einkurbeln knapp über dem Grund funktioniert dort, wo wenige Hindernisse liegen. Die Beschwerung wählt der Angler getrennt nach Tiefe und Strömung.
Die Längenangabe gibt den Rahmen für die Köderwahl vor. Als Richtschnur dient der Abstand zwischen Kopf und jenem Bereich, in dem der Haken austreten soll. Ein Köder, der deutlich länger als das System ausfällt, führt zu Fehlbissen im hinteren Drittel; ein zu kurzer Köder lässt den Haken weit hinter dem Körper stehen. Die Staffelung 7,0cm, 14,0cm und 21,0cm deckt den gängigen Bereich vom kompakten Shad bis zum ausgewachsenen Gummifisch ab.
Vom Boot aus wird senkrecht unter der Rutenspitze gefischt. Der Köder bleibt dabei in Bodenkontakt, das Echolot zeigt Struktur und Fisch, und die Drift bestimmt die abgesuchte Linie. Beim Wechsel auf eine andere Köderfarbe oder Körperform bleibt die Hand am System, nicht am Knoten, was im Treiben über einer Kante den Unterschied macht.
Vom Ufer entscheidet die Genauigkeit mehr als die Wurfweite. Kanten, Steinpackungen, Brückenpfeiler und Mündungen werden fächerweise abgesucht, der Köder landet nah an der Struktur. Nach einem Fehlbiss lässt sich das System in einen anderen Köder umsetzen und der Wurf wiederholen, ohne die Stelle länger ruhen zu lassen als nötig.
Die ausgewiesenen Tragkraftwerte 12,0kg und 15,0kg ordnen die beiden Leistungsstufen des Systems ein und helfen bei der Abstimmung mit der übrigen Montage. Hauptschnur, Verbinder und Rute werden sinnvollerweise auf dieselbe Größenordnung ausgelegt, damit im Drill kein einzelnes Glied aus der Reihe fällt.
Über das Jahr verschiebt sich die Ködergröße. Im Frühsommer laufen kompakte Körper oft besser, im Spätherbst und Winter greifen viele Angler zu größeren Formen, weil die Fische dann wenige, dafür umfangreiche Mahlzeiten suchen. Die drei Stufen der Staffelung begleiten diese Verschiebung, ohne dass die übrige Montage umgebaut werden muss.
In der Handhabung bewährt sich eine flache Köderbox, in der die Systeme getrennt von den Gummifischen liegen. So lassen sich die Elemente zügig greifen, und die weichen Köder bleiben unbeschädigt. Nach dem Angeln werden die Systeme abgespült, getrocknet und auf Verformungen geprüft; verbogene Stücke gehören ersetzt.
Verwandte Montageteile für das Angeln mit Gummiködern und Beutefisch stehen in den Bereichen Stinger, Zwilling und Raubfisch-Rigs. Die Übersicht Raubfischhaken fasst das Umfeld zusammen.
Damit steht ein Montagesystem bereit, das auf drei klar beschriebene Stufen setzt: 7,0cm mit 12,0kg und Hakengröße 4, dazu 14,0cm und 21,0cm mit jeweils 15,0kg und Hakengröße 2. Die Entscheidung fällt nach der Länge des Gummifisches, der an diesem Tag laufen soll.
- Produktnummer 62503
- Hersteller Jenzi
- Herstellernummer 5637014
- Gewicht 0.018 kg
Herstellerangaben
Jenzi
Wilhelm-Bahmüller-Straße 53
73655 Plüderhausen
Deutschland
Tel: 0718198870
Mail: verkauf@jenzi.com
Web: https://www.jenzi.com