2,40 €
- Produktnummer 64435
- Hersteller Jenzi
- Herstellernummer 7267014
- Gewicht 0.0011 kg
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Jenzi Brassenhaken gebunden rot
Rot eingefärbte Friedfischhaken, bereits an der Vorfachschnur angebunden: Damit lässt sich der Jenzi Brassenhaken knapp beschreiben. Gedacht ist die Serie für das gezielte Fischen auf Brassen und verwandte Weißfische, also für Situationen, in denen kleine Köder sauber präsentiert werden und der Biss oft zurückhaltend ausfällt. Die rote Farbgebung ist beim Friedfischangeln seit langem verbreitet, weil sie zu roten Ködern wie Mistwurmstücken und zu rot gefärbten Maden farblich passt.
Fertig gebundene Vorfächer nehmen dem Ansitz einen Arbeitsschritt ab. Statt am Wasser kleine Haken einzuknoten, wird das vorbereitete Element eingeschleift und die Rute ist wieder im Wasser. Besonders bei den feinen Abstufungen dieser Reihe ist das ein spürbarer Gewinn, denn ein sauberer Knoten an einem Haken der Größe 16 verlangt gutes Licht und ruhige Hände. Reißt ein Vorfach am Hindernis oder stumpft die Spitze ab, folgt der Austausch in Sekunden.
Gestaffelt ist die Familie über die Hakengröße, verfügbar sind 8, 10, 12, 14 und 16. Größere Zahlen stehen dabei für kleinere Haken. Die Reihe beginnt also bei einer Abstufung, die noch ein kräftigeres Wurmstück trägt, und endet bei einer sehr feinen Variante für einzelne Köder. Diese Spanne deckt die meisten Brassensituationen ab, vom aktiven Sommerplatz bis zum zähen Wintertag.
- Hakengröße 8 für Wurmstücke, mehrere Maden gleichzeitig und größere Teigköder.
- Hakengröße 10 für Madenbündel und Mais, wenn die Fische in guter Beißlaune sind.
- Hakengröße 12 als häufig genutzte Mitte für zwei bis drei Maden.
- Hakengröße 14 für einzelne Maden und Caster bei nachlassender Aktivität.
- Hakengröße 16 für sehr feine Präsentation, kaltes Wasser und misstrauische Fische.
Zum Einsatz kommen diese Haken überall dort, wo Brassen, Güstern, Rotaugen, Rotfedern und kleinere Schleien stehen: am Vereinsgewässer, am Kanal, an langsam fließenden Flussabschnitten und an tiefen Baggerseen. Gefischt wird über einem angefutterten Platz, entweder unter der Pose oder am Grund. Brassen ziehen in Trupps über den Futterplatz und nehmen den Köder häufig im Schweben auf, weshalb eine feine Montage und ein kleiner Haken oft mehr Bisse bringen als eine kräftige Ausstattung.
Bei der Montage gilt Zurückhaltung als Prinzip. Unter der Pose wird die Bebleiung so verteilt, dass der Köder langsam zum Grund sinkt; der letzte Schrotblei sitzt mit Abstand über dem Vorfach. Am Grund arbeitet eine leichte Laufbleimontage mit kurzem Anschluss. Wer mit dem Futterkorb fischt, verlängert den Abstand zwischen Korb und Haken, damit der Köder frei liegt. In allen Fällen trägt eine weiche Rutenspitze dazu bei, dass der kleine Haken beim Anhieb nicht ausschlitzt.
Die Köderwahl bestimmt die Größe stärker als das Fischgewicht. Eine einzelne Made sitzt an Größe 14 oder 16 natürlich, drei Maden brauchen Größe 10 oder 12, ein Wurmstück verlangt nach Größe 8. Dieselbe Logik gilt für Caster, Mais und kleine Teigkugeln. Wer im Verlauf des Ansitzes feststellt, dass Bisse nicht verwertet werden, verkleinert zuerst den Köder und dann den Haken. Weitere Modelle dieser Bauart stehen in der Kategorie Brassenhaken, das vollständige Programm bündelt die Übersicht gebundene Angelhaken.
Über das Jahr verschiebt sich der Schwerpunkt innerhalb der Reihe. Im warmen Wasser nehmen Brassen größere Portionen an, dann tragen die Abstufungen 8 und 10 den Ansitz. Kühlt das Wasser ab, sinkt die Bereitschaft, einen umfangreichen Bissen aufzunehmen; jetzt rücken 14 und 16 nach vorn, begleitet von sparsamer Fütterung. An vielen Gewässern lohnt es sich, zwei Ruten mit unterschiedlichen Abstufungen zu führen und so herauszufinden, worauf die Fische an diesem Tag reagieren.
Im Drill verlangen feine Haken eine gleichmäßige Hand. Ruckartige Bewegungen lösen den Sitz eher als dauerhafter, maßvoller Zug, und ein kapitaler Brassen legt sich beim Keschern gern flach aufs Wasser. Gelandet wird deshalb mit Geduld und reichlich Wasser im Kescher. Zum Lösen hilft eine schlanke Zange oder ein Hakenlöser, weil die kleinen Abstufungen mit bloßen Fingern schwer zu fassen sind. Bei behutsamer Handhabung übersteht ein Vorfach mehrere Fische.
Auch die Abstimmung mit dem übrigen Gerät folgt dem feinen Ansatz. Eine Matchrute oder eine leichte Feederrute mit sensibler Spitze passt besser als kräftiges Grundgerät, und eine fein eingestellte Bremse schont die dünne Vorfachschnur im Drill. Beim Keschern großer Brassen hilft ein geräumiger Kescher, weil der Fisch flach anliegt. Nach dem Angeln lohnt es sich, gebrauchte Vorfächer getrennt von unbenutzten aufzubewahren und die Spitzen vor dem nächsten Ansitz kurz zu prüfen.
In Summe bietet die Serie eine durchgehende Feinstaffelung für das Friedfischangeln, die vom kräftigeren Sommerköder bis zur zurückhaltenden Winterpräsentation reicht und dabei das Knoten am Wasser überflüssig macht.
- Produktnummer 64435
- Hersteller Jenzi
- Herstellernummer 7267014
- Gewicht 0.0011 kg
Herstellerangaben
Jenzi
Wilhelm-Bahmüller-Straße 53
73655 Plüderhausen
Deutschland
Tel: 0718198870
Mail: verkauf@jenzi.com
Web: https://www.jenzi.com