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Jenzi Bombarde Typ Special III vorgebleit
Jenzi Bombarde Typ Special III vorgebleit

Jenzi Bombarde Typ Special III vorgebleit

Eine Bombarde erweitert die Reichweite leichter Köder ganz ohne zusätzliches Bleischrot auf der Schnur. Der Typ Special III von Jenzi kommt vorgebleit ins Regal, das Wurfgewicht steckt also bereits im Körper des Schwimmers. Auf der Hauptschnur läuft er frei, darunter folgen Perle, Wirbel und Vorfach. Diese Anordnung hat sich an Forellenseen durchgesetzt, weil sie kleine Naturköder und Kunstköder mit geringem Eigengewicht über weite Strecken befördert.

Sechs Abstufungen gehören zu dieser Familie. Die leichten Ausführungen gehören an ruhige, klare Anlagen und an Rutenspitzen mit weichem Rückgrat. Mit steigendem Gewicht wächst die erreichbare Entfernung, gleichzeitig steigt die Kontrolle bei Seitenwind und Wellenschlag. Die schwersten Werte spielen ihre Stärke an großen, offenen Gewässern aus, an denen der Fisch weit draußen vor der Wurfweite kleinerer Montagen steht.

  • Variantenachse Tragkraft mit dem Wert 8,0g
  • Weitere Werte der Achse: 12,0g, 15,0g und 20,0g
  • Schwere Abstufungen: 30,0g und 40,0g
  • Ausführung vorgebleit, Typbezeichnung Special III
  • Sechs Varianten unter einem Elternartikel zusammengefasst

Als Gewässer kommen in erster Linie bewirtschaftete Forellenanlagen, Vereinsteiche und kleinere Talsperren in Betracht. An Fließgewässern lässt sich die Technik ebenfalls anwenden, sobald ein ruhiger Kehrwasserbereich oder ein breiter Unterlauf befischt wird. In der kalten Jahreszeit hilft die Reichweite dabei, Fische in tieferen Beckenmitten zu erreichen. Im Frühjahr und Herbst genügt meist eine mittlere Abstufung, weil sich die Fische dann über größere Flächen verteilen und planmäßig abgesucht werden.

Der Aufbau einer Montage folgt immer demselben Muster. Die Hauptschnur wird durch den Körper geführt, eine Gummiperle schützt den Knoten, ein Wirbel trennt Haupt- und Vorfachseite. Länge und Stärke des Vorfachs richten sich nach Köder und Beißverhalten: kurz an trüben Tagen, lang und fein, sobald das Wasser klar steht und die Fische zurückhaltend reagieren. Ein Stück Schlauch über dem Knoten verhindert Verschlingungen beim Wurf.

Die Führung lässt viel Spielraum. Nach dem Auswerfen genügt oft ein gleichmäßiges Einkurbeln in mittlerer Geschwindigkeit, unterbrochen von kurzen Pausen. Kleine Rutenschläge versetzen den Köder im Schlepp und bringen zusätzliche Unruhe ins Vorfach. Bei tief stehenden Fischen zahlt sich eine längere Absinkphase nach dem Aufklatschen aus. Der Anhieb erfolgt zügig, aber nicht hart, weil die gestreckte Schnur den Zug bereits gut überträgt.

Das Umfeld im Sortiment ist schnell umrissen. Für den klassischen Ansitz mit Auftriebskörper stehen die Modelle bei der Forellenpose bereit, für weite Würfe auf Friedfisch die Waggler. Als Wurfhilfe mit anderer Bauform dienen Wasserkugeln, und zur Tiefenbegrenzung über dem Grund werden Pilotkugeln eingesetzt.

Die Abstufung der sechs Werte erlaubt ein planvolles Vorgehen über den Tag. Am Morgen, wenn Fische häufig nah am Ufer stehen, reicht ein leichter Körper und ein feines Vorfach. Zieht sich der Bestand mittags in tiefere Zonen zurück, übernimmt eine schwerere Ausführung die Distanz. Gegen Abend lässt sich mit einem mittleren Wert der Bereich zwischen beiden Zonen absuchen. Auf diese Weise deckt eine einzige Familie den kompletten Ablauf eines Angeltages ab, ohne die Rute wechseln zu müssen.

Beim übrigen Gerät gilt Zurückhaltung als Vorteil. Eine lange Rute mit weicher Spitze nimmt die Wurfbelastung auf und schont den Knoten unter dem Körper. Eine Rolle mit ruhig laufender Bremse hält den Kontakt während der langen Einholphase, und eine dünne Hauptschnur verringert den Wasserwiderstand auf Distanz. Ein zusätzlicher Wirbel zwischen Körper und Vorfach nimmt Drall auf, der beim Einholen rotierender Köder entsteht.

Pflege bleibt unaufwendig. Nach dem Einsatz am Salzwasser oder an stark gedüngten Anlagen empfiehlt sich ein Abspülen mit klarem Wasser, anschließend trocknen die Körper an der Luft. Gelagert werden sie am besten liegend in einem festen Fach, damit Antennen und Durchführung keinen Druck bekommen. Eine Sortierung nach Gewicht spart am Wasser Zeit, weil die passende Ausführung sofort greifbar ist.

  • Leichte Werte für ruhige, klare Anlagen und feines Gerät
  • Mittlere Werte als Allrounder über den Angeltag
  • Schwere Werte für Wind, Wellen und große Distanz
  • Freie Montage auf der Hauptschnur, darunter Perle, Wirbel und Vorfach
  • Liegende Lagerung, nach Gewicht sortiert

Im Gesamtprogramm der Auftriebskörper besetzt diese Familie die Nische zwischen Pose und Wurfgewicht. Sie trägt den Köder wie eine Pose, befördert ihn aber über Entfernungen, die mit einer klassischen Stippmontage außer Reichweite bleiben. Für das Forellenangeln mit feinen Ködern ist die Bauform damit ein Standard, der sich über Jahre gehalten hat. Die Bezeichnung Special III kennzeichnet die Typenreihe innerhalb des Jenzi-Programms und erlaubt ein gezieltes Nachbestellen einzelner Gewichte.

  • Produktnummer 63797
  • Hersteller Jenzi
  • Herstellernummer 6676008
  • Gewicht 0.0127 kg

Herstellerangaben

Jenzi
Wilhelm-Bahmüller-Straße 53
73655 Plüderhausen
Deutschland

Tel: 0718198870
Mail: verkauf@jenzi.com
Web: https://www.jenzi.com