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HOBBEE Zuchtrahmen Normalmaß mit Futtertrog und 22 Nicot-Sockeln
HOBBEE Zuchtrahmen Normalmaß mit Futtertrog und 22 Nicot-Sockeln

HOBBEE Zuchtrahmen Normalmaß mit Futtertrog und 22 Nicot-Sockeln

Im Normalmaß, dem klassischen deutschen Rähmchenformat, ist dieser HOBBEE Zuchtrahmen das Gegenstück zu den gewöhnlichen Brutwaben im Pflegevolk. Er nimmt die Weiselnäpfchen des Nicot-Systems auf und verbindet dies mit einem Futtertrog direkt im Oberträger. Der Hersteller nennt für dieses Modell genaue Werte, die hier unverändert wiedergegeben werden.

Technische Angaben laut Hersteller:

  • Außenmaß (L x B x H): 394 mm x 35 mm x 223 mm
  • Material: sibirische Linde bzw. Ahorn
  • Zubehör: inklusive Futtertrog
  • Zuchtlatten mit 22 Nicot-Systemsockeln

Auf dem Bild wirkt der Rahmen schlank und hell. Der kräftige Oberträger mit der eingelassenen Rinne ragt seitlich als Ohren über die Seitenteile hinaus. Darunter liegen zwei Querlatten im Abstand übereinander, auf deren Unterseite jeweils elf dunkelbraune Sockel aufgeschraubt sind. Zusammen ergibt das die 22 Plätze für Weiselnapfhalter.

Das Prinzip ist einfach: Die gelben Weiselnapfhalter des Nicot-Systems werden laut Hersteller auf die angeschraubten Sockel gesteckt. In die Halter kommen die Näpfchen, in die umgelarvt oder bei der Nicot-Methode die Larven samt Zellboden übertragen werden. Über den eingefrästen Futtertrog im Oberträger lässt sich zusätzlich Futter geben, das nach Herstellerangabe einen sofortigen Futterstrom durch die Pflegebienen garantieren soll. Die Zuchtlatten sind schwenkbar gelagert, wodurch sich die fertigen Königinnen bzw. Zellen leicht entnehmen lassen.

Für eine Zuchtserie im Normalmaß-Betrieb hat sich diese Reihenfolge bewährt:

  • Pflegevolk einige Tage vorher vorbereiten, damit es in Pflegestimmung ist und reichlich junge Ammenbienen besitzt.
  • Napfhalter auf die 22 Sockel setzen und den Rahmen kurz im Volk vorbelecken lassen.
  • Die Latten zum Bestücken herausdrehen, Larven übertragen, Latten wieder einschwenken.
  • Futtertrog befüllen und den Rahmen mittig im Brutnest einhängen.
  • Rechtzeitig vor dem Schlupf die verdeckelten Zellen über die drehbaren Latten abnehmen und verteilen.

Die Holzwahl hat einen praktischen Hintergrund. Linde und Ahorn verziehen sich vergleichsweise wenig und splittern kaum, wenn Schrauben für die Sockel eingedreht werden. Der helle Farbton erleichtert außerdem das Erkennen von Wachsbrücken oder Verunreinigungen. Durch die Breite von 35 mm entspricht der Rahmen im Wabenabstand einem üblichen Bruträhmchen, sodass er sich nahtlos zwischen die Waben des Pflegevolks einfügt.

Der Futtertrog ist eine Hilfe für die Tage, an denen draußen wenig Tracht zu holen ist. Eine kleine Portion Zuckerlösung oder Futterteig genügt meist. Zu große Mengen sollten vermieden werden, weil sie verderben oder die Zellen verkleben können.

22 Zellen sind eine Menge, die ein gutes Pflegevolk im Normalmaß zuverlässig versorgen kann. Für Hobbyimker, die jährlich einige Ableger und Wirtschaftsvölker umweiseln, deckt eine Serie den Bedarf oft vollständig ab.

Linde und Ahorn sind leichte, feinporige Hölzer, die sich gut säubern lassen. Wachsreste werden nach der Serie abgeschabt, der Trog mit warmem Wasser ausgespült. Danach den Rahmen gut durchtrocknen lassen und kühl, trocken sowie vor Wachsmotten geschützt lagern. Lose Schrauben an den Sockeln vor der nächsten Saison nachziehen. Ein Rahmen, der über den Winter sauber und trocken gelagert wurde, ist im Frühjahr ohne weitere Vorbereitung einsatzbereit.

Wer im Laufe der Saison mehrere Serien nacheinander ziehen möchte, plant am besten einen zweiten Rahmen ein. So kann ein Rahmen im Pflegevolk hängen, während der andere gereinigt und neu bestückt wird. Der Wechsel geht schneller, und das Pflegevolk bleibt durchgehend in seiner Aufgabe.

Beim Arbeiten am Pflegevolk gehören Schleier, Handschuhe und ein gleichmäßiges, ruhiges Vorgehen dazu. Der Rahmen wird so kurz wie möglich aus dem Volk genommen, damit die Larven nicht auskühlen; ein feuchtes Tuch über den Zellen hilft an warmen, trockenen Tagen.

In der Kategorie Königinnenzucht stehen Weiselnapfhalter, Zuchtstopfen und weiteres Aufzuchtzubehör bereit. Begattungseinheiten für die Weiterführung der Zellen sind unter Begattungskästchen zu finden, Zusetzhilfen für den späteren Königinnenwechsel unter Versand- & Zusetzkäfig.

  • Produktnummer SW42906
  • Hersteller Bienen Ruck GmbH
  • Herstellernummer 17205
  • Gewicht 1.06 kg

Herstellerangaben

Bienen Ruck GmbH
Am Angertor 9
97618 Wülfershausen
Deutschland

Tel: 09762 305
Mail: info@bienen-ruck.de

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