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HIKMICRO Dual-Bay Ladegerät für Habrok Pro Akkus
HIKMICRO Dual-Bay Ladegerät für Habrok Pro Akkus

HIKMICRO Dual-Bay Ladegerät für Habrok Pro Akkus


Das Dual-Bay Ladegerät ist eine eigenständige Ladestation mit zwei Ladeschächten und LED-Statusanzeige für die Akkupacks der HIKMICRO Multispektrum-Ferngläser. Es nimmt zwei Packs gleichzeitig auf und arbeitet unabhängig vom Fernglas. Das Glas bleibt damit einsatzbereit, während die Zellen wieder Energie aufnehmen, und Du bist nicht länger darauf angewiesen, ein komplettes Gerät über Nacht am Kabel liegen zu lassen.

Beide Schächte nehmen je einen Akkupack auf. Sobald ein Pack sitzt, übernimmt die intelligente Ladeschaltung die Steuerung. Sie erkennt selbstständig, ob eine Zelle bereits voll ist oder noch Ladung braucht, und beendet den Vorgang entsprechend. Du musst also nicht mitrechnen, wie weit ein Pack noch entfernt ist, und kannst auch einen nur halb entleerten Pack bedenkenlos nachlegen. Genau das ist im Alltag der häufigere Fall, denn nach einem kurzen Ansitz sind die Zellen selten vollständig leer.

Die LED-Statusanzeige gibt den Zustand ohne Umweg wieder: Rot während des Ladevorgangs, Grün bei voller Ladung. Mehr Bedienung ist nicht nötig. Es gibt keine Taste, keine Menüführung und nichts einzustellen, was im Dunkeln oder mit klammen Fingern zum Problem würde. Du setzt die Packs ein, steckst das Netzteil an und liest am nächsten Morgen die Farbe ab.

Auf der Sicherheitsseite arbeiten Schutzfunktionen gegen Kurzschluss, Überladung und Tiefentladung im Hintergrund mit. Sie greifen allerdings nur unter den vorgesehenen Bedingungen, denn das Ladegerät ist mit der begrenzten Stromquelle von 20 VDC und 3,25 A zu betreiben. Improvisierte Netzteile aus der Schublade, Verteilerlösungen mit unklarer Leistung oder Wandler ohne passende Werte gehören nicht an dieses Gerät. Wenn Du ein Ersatzkabel oder ein zweites Netzteil beschaffst, achte auf genau diese Angaben. Passendes findest Du unter Akkus & Ladegeräte.

Die Eingangsseite arbeitet mit AC 100 bis 240 V bei 1,6 A und deckt damit die gängigen Netze ab, die Ausgangsseite liefert DC 20 V bei 3,25 A. Geladen wird über den Type-C-Anschluss. Vier internationale Steckertypen für US, UK, EU und AU gehören dazu, sodass auf der Auslandsjagd die Suche nach einem Reiseadapter entfällt.

Mit Abmessungen von 130,4 mm x 67,9 mm x 39,1 mm und 350 g Gewicht bleibt die Station klein genug für den Rucksackdeckel oder das Handschuhfach. Für den Transport lohnt sich ein kleiner Beutel, in dem Gerät, Stecker und Kabel zusammenbleiben. Lose Akkupacks solltest Du nie zusammen mit Schlüsseln, Münzen oder anderen Metallteilen in eine Tasche geben, weil die Kontakte dabei überbrückt werden können.

Für die Akkupacks selbst gelten die üblichen Regeln für Lithium-Ionen-Zellen. Lagere sie nicht dauerhaft vollständig entladen, denn eine tiefentladene Zelle nimmt Schaden, auch wenn die Schutzschaltung im Ladegerät das Schlimmste verhindert. Ein Pack, der längere Zeit ruht, ist mit mittlerem Ladestand am besten aufgehoben, kühl und trocken gelagert und nicht im sommerheißen Fahrzeug. Nach einem harten Sturz oder bei sichtbarer Verformung gehört ein Pack nicht mehr in den Schacht. Wer viel mit Nachtsichtgeräte unterwegs ist, führt ohnehin mehrere Packs mit und dreht sie regelmäßig durch.

Der Betriebsbereich reicht von -20 °C bis 40 °C bei einer Luftfeuchtigkeit von 5 bis 95 Prozent. Damit ist der Rahmen für das ganze Jagdjahr abgesteckt, in der kalten Jahreszeit lohnt trotzdem etwas Umsicht. Kalte Zellen nehmen Ladung schlechter an, deshalb lässt Du einen Pack, der stundenlang bei Frost auf dem Hochsitz war, vor dem Laden erst auf Raumtemperatur kommen. Umgekehrt schlägt sich beim Wechsel von draußen nach drinnen Kondenswasser nieder. Trockne Pack und Kontakte ab, bevor Du sie einsetzt.

Stell das Ladegerät kühl und gut belüftet auf, damit sich während längerer Ladevorgänge keine Wärme staut. Unter Kleidung, im geschlossenen Rucksack oder unter einer Decke hat es nichts verloren. Nach dem Laden trennst Du die Station vom Netz. Das spart Strom im Leerlauf und nimmt die Anlage aus dem Spiel, wenn im Gewitter die Spannung springt.

Die Pflege beschränkt sich auf wenige Handgriffe. Halte die Ladeschächte frei von Nadeln, Sand und Blattresten, die sich im Revier gern in jeder Öffnung sammeln, und wisch die Kontakte gelegentlich mit einem trockenen, fusselfreien Tuch ab. Lösungsmittel, Öl und Kontaktspray gehören nicht darauf, Wasser erst recht nicht ins Gehäuse.

Im Revier zahlt sich die Station vor allem dann aus, wenn Steckdosen knapp sind. In der Jagdhütte, im Ansitzhaus oder im Hotelzimmer hängst Du beide Packs an einen einzigen Anschluss und hast am nächsten Abend wieder volle Kapazität, ohne das Fernglas dafür aus der Ausrüstung zu nehmen. Weitere Ausrüstung rund um Beobachtung und Ansprache findest Du unter Optik & Beobachtung.

Als Kaufkriterium zählt vor allem die Zahl der Akkus, die Du im Umlauf hast. Wer mit zwei Packs arbeitet, lädt beide über Nacht in einem Durchgang und startet am nächsten Abend mit voller Kapazität. Das ist der eigentliche Gewinn gegenüber dem Laden im Gerät. Sinnvoll ergänzt wird die Station deshalb durch einen zusätzlichen Akkupack, einen kleinen Transportbeutel und ein Ersatzkabel. Eine Übersicht passender Teile findest Du unter Zubehör für Optik & Nachtsicht.

Die technischen Eckwerte im Überblick.

  • Ladeschächte: 2
  • Statusanzeige: LED, rot beim Laden, grün bei voller Ladung
  • Schutzfunktionen: Kurzschluss, Überladung, Tiefentladung
  • Steckertypen: US, UK, EU, AU
  • Eingangsspannung: AC 100 bis 240 V / 1,6 A
  • Ausgang: DC 20 V / 3,25 A
  • Ladeanschluss: Type-C
  • Abmessungen: 130,4 mm x 67,9 mm x 39,1 mm
  • Gewicht: 350 g
  • Umgebungstemperatur: -20 °C bis 40 °C
  • Luftfeuchtigkeit: 5 bis 95 Prozent
  • Produktnummer SW24967
  • Hersteller HIKMICRO
  • Herstellernummer 50-2-137
  • Gewicht 0.35 kg

Herstellerangaben

Hangzhou Microimage Software Co., Ltd
Gebäude A1, Nr. 299, Qiushi Road, Tonglu Economic Development Zone
China

Mail: techsupport.cee@hikmicrotech.com
Web: https://www.hikmicrotech.com/