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- Produktnummer 15910
- Hersteller Fishing Tackle Max GmbH & Co. KG
- Herstellernummer 8900060
- Gewicht 0.012 kg
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FTM Masu Wobbler
Inhalt: 1 Wobbler, Länge 2,9 cm, Gewicht 1,2 g, Lauftiefe ca. 0,5 m.
Der FTM Masu Wobbler gehört zu den kleinsten Kunstködern, die man am Forellensee sinnvoll fischen kann. Mit 2,9 Zentimetern Länge und 1,2 Gramm Gewicht bewegt er sich in einer Klasse, in der jedes Zehntelgramm zählt. Die Lauftiefe liegt bei etwa einem halben Meter, er arbeitet also im oberen Wasserbereich, dort wo Forellen an Anlagen die meiste Zeit stehen.
Wobbler dieser Größe stellen andere Anforderungen an das Gerät als klassische Modelle. Eine Rute mit 1 bis 5 Gramm Wurfgewicht und eine dünne Hauptschnur sind Pflicht, sonst bekommst du den Köder schlicht nicht auf Distanz. Wer schon mit Spoons in diesem Gewichtsbereich unterwegs ist, hat die passende Ausrüstung meist ohnehin im Schrank. Passende Modelle findest du unter Spoonruten und Forellenruten.
Der Masu läuft mit einem engen, hochfrequenten Wackeln, das schon bei sehr langsamer Führung einsetzt. Genau darin liegt sein Wert: Du kannst ihn so langsam einholen, dass ein normaler Wobbler längst durchhängen würde, und er arbeitet trotzdem. An kalten Tagen und bei Fischen, die dem Spoon nur hinterherschauen, ohne zuzupacken, ist diese Langsamkeit oft der entscheidende Unterschied.
Die Standardführung ist ein gleichmäßiges, langsames Einholen mit gelegentlichen kurzen Stopps. In der Stoppphase steigt der Köder leicht auf oder bleibt stehen, und viele Bisse kommen genau in diesem Moment. Wer variieren will, baut kurze Zupfer mit der Rutenspitze ein und lässt den Wobbler danach wieder in den geraden Lauf zurückfallen. Der Wechsel zwischen Unruhe und Ruhe reizt Fische, die dem gleichförmigen Lauf gegenüber schon abgestumpft sind.
Zwanzig Farben klingen nach Übertreibung, sind am Forellensee aber begründet. Das Farbverhalten dort ist nicht konstant: Was am Vormittag fängt, wird nachmittags ignoriert, und nach einem Besatz gilt wieder alles Bisherige nicht. Die Palette lässt sich grob in vier Gruppen einteilen, und mit je einem Vertreter aus jeder Gruppe bist du für einen Tag gerüstet.
Die Tarnfarben mit Camou-Muster sind der ungewöhnlichste Teil der Serie. Ein gescheckter Köder wirkt unter Wasser unruhig, ohne grell zu sein, und funktioniert dort, wo Signalfarben schon zu oft gezeigt wurden. An stark befischten Anlagen mit Stammpublikum ist das ein echtes Argument, weil die Fische die üblichen Verdächtigen längst kennen.
Die natürlichen Töne mit Silber, Gold und gedeckten Rot- oder Braunanteilen sind die Wahl für klares Wasser und Sonne. Sie ahmen kleine Beutefische nach und wirken über Reflexionen statt über Leuchtkraft. Wenn das Wasser richtig klar steht und die Fische misstrauisch sind, ist ein Köder, der schlicht nach Nahrung aussieht, meist erfolgreicher als einer, der nach Alarm aussieht.
Die Signalfarben mit Pink, Orange, Gelb und Chartreuse-Anteilen sind das Gegenteil und ihre Berechtigung liegt in schlechtem Licht. Bei Regen, in der Dämmerung, nach dem Einlauf von Frischwasser oder in angetrübten Becken sieht ein Fisch von einem naturfarbenen Köder wenig. Ein greller Köder wird dagegen aus mehreren Metern wahrgenommen.
Die Kontrastfarben schließlich, Schwarz und die Schwarz-Kombinationen, arbeiten mit der Silhouette. Schwarz zeichnet sich gegen einen hellen Himmel am schärfsten ab und wird deshalb von unten am besten gesehen. Der einfarbig schwarze Masu ist der klassische Köder für die letzten Stunden vor Dunkelheit und für sehr trübe Tage.
Der Wobbler kommt mit Drilling. Wer an Anlagen mit Schonhaken-Pflicht fischt, tauscht ihn gegen einen Einzelhaken, was den Lauf kaum verändert, weil das Gewicht des Köders selbst dominiert. Bei Anlagen ohne Vorschrift lohnt der Tausch trotzdem, wenn zurückgesetzt wird: Ein Einzelhaken lässt sich schneller und schonender lösen.
Verbunden wird der Masu am besten mit einem kleinen Karabiner statt mit direktem Knoten. Bei 1,2 Gramm bremst jeder zu schwere Verbinder den Lauf spürbar, deshalb wirklich die kleinste Größe wählen. Der Vorteil ist der schnelle Farbwechsel, und den brauchst du bei diesem Köder häufiger als bei jedem anderen, weil Farbwechsel hier die halbe Miete sind.
Zur Aufbewahrung gehört ein Hinweis, der bei Wobblern oft vergessen wird: Nach dem Angeln abtrocknen, bevor sie in die Box kommen. Die Drillinge sind klein und dünn, sie setzen im geschlossenen Kasten schnell Flugrost an und werden dann stumpf. Ein stumpfer Haken bei einem Köder, der ohnehin nur zaghafte Bisse bekommt, kostet Fische.
Weitere Kunstköder für den Forellensee findest du unter Kunstköder und speziell bei den Spoons. Wer lieber mit Naturködern oder Teig arbeitet, wird beim Schwimmteig fündig, und die weichen Alternativen stehen unter Kunstmaden und Kunstwürmer.
- Produktnummer 15910
- Hersteller Fishing Tackle Max GmbH & Co. KG
- Herstellernummer 8900060
- Gewicht 0.012 kg
Herstellerangaben
Fishing Tackle Max GmbH & Co. KG
Heerstraße 47
39387 Oschersleben
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Mail: info@ftmax.de
Web: https://ftmax.de