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Weiselpfropfen aus Holz – 10 Stück
Weiselpfropfen aus Holz – 10 Stück

Weiselpfropfen aus Holz – 10 Stück

Weiselpfropfen aus Holz sind die Träger, auf denen in der Königinnenzucht die Weiselnäpfchen sitzen. In dieser Packung erhältst du zehn Pfropfen. Jeder Pfropfen nimmt ein Näpfchen auf und wird in die Bohrung einer Zuchtlatte gesteckt. Später lässt sich die fertige, verdeckelte Weiselzelle zusammen mit dem Pfropfen aus der Latte ziehen und sicher weitergeben, ohne dass die empfindliche Zelle selbst angefasst werden muss.

Der Vorteil dieser Bauweise zeigt sich vor allem beim Verschulen und Verteilen der Zellen. Eine reife Weiselzelle ist kurz vor dem Schlupf sehr druckempfindlich. Wird sie an der Zellwand gegriffen, kann die Puppe beschädigt werden. Mit einem Weiselpfropfen hältst du nur das Holz in der Hand. Die Zelle bleibt unberührt und wird so in den Ableger, die Begattungseinheit oder einen Schlupfkäfig gesetzt.

Zur Vorbereitung wird auf jeden Pfropfen ein Näpfchen gesetzt. Selbst gegossene Wachsnäpfchen werden mit einem Tropfen flüssigem Bienenwachs auf die Stirnseite des Pfropfens geklebt. Kunststoffnäpfchen lassen sich ebenfalls mit etwas Wachs fixieren. Anschließend werden die Pfropfen in die Zuchtlatte gesteckt, die Näpfchen belarvt und die Latte in das Pflegevolk gehängt.

Die zehn Pfropfen einer Packung reichen für eine kleine Zuchtserie oder als Ergänzung eines vorhandenen Bestands. Wer regelmäßig züchtet, legt sich einen größeren Vorrat an, weil die Pfropfen mit den Zellen in die Ableger wandern und erst nach dem Schlupf wieder eingesammelt werden. In der Hochsaison ist es praktisch, genügend Pfropfen für zwei oder drei Serien gleichzeitig bereitzuhalten.

Im Ablauf einer Zuchtserie begleiten die Pfropfen die Zelle vom ersten bis zum letzten Tag. Am Tag des Umlarvens stecken sie mit den belarvten Näpfchen in der Zuchtlatte. Nach etwa fünf Tagen sind die Zellen verdeckelt, und die Latte wird kontrolliert: Angenommene Zellen sind deutlich verlängert und mit Wachs überzogen. Rund zehn Tage nach dem Umlarven, kurz vor dem Schlupf, werden die Zellen verschult. Jetzt ziehst du jeden Pfropfen einzeln aus der Latte und setzt ihn mit der Zelle in den vorbereiteten Ableger oder in einen Schlupfkäfig. Die Königin schlüpft dann ein bis zwei Tage später im neuen Volk.

Weil die Zelle in dieser Phase nicht gekippt, gestoßen oder abgekühlt werden darf, ist ein fester, griffiger Träger besonders hilfreich. Die Pfropfen lassen sich in einem warmen Transportkasten oder einer Zellbank senkrecht aufstellen. So können mehrere Zellen ohne Risiko von der Zuchtlatte zum Ableger getragen werden, auch wenn die Begattungseinheiten an einem anderen Stand stehen.

Holz ist für diese Aufgabe ein bewährtes Material. Es lässt sich gut mit Wachs verbinden, nimmt die Wärme des Volkes an und ist für die Bienen vertraut. Nach dem Gebrauch werden alte Wachsreste und Kokonreste abgekratzt, die Pfropfen mit heißem Wasser oder Soda-Lösung gereinigt und vollständig getrocknet. Danach sind sie für die nächste Zuchtserie wieder einsatzbereit.

Beim Einsetzen in den Ableger wird der Pfropfen meist zwischen zwei Brutwaben geklemmt oder mit einem Zellschutz versehen. Wichtig ist, dass die Zelle senkrecht mit der Öffnung nach unten hängt und gut von Bienen belagert wird, damit sie warm bleibt. Ein Pfropfen erleichtert genau diese Ausrichtung, weil er einen festen Griff bietet.

Ein weiterer Vorteil der Pfropfen ist die Kontrolle während der Pflegephase. Wer die Zuchtlatte nach einigen Tagen zieht, kann einzelne nicht angenommene Näpfchen mitsamt Pfropfen entfernen und durch neue ersetzen oder die Lücken frei lassen, damit die übrigen Zellen besser versorgt werden. Auch das Umsetzen einer Zelle in eine Zellbank oder einen Brutschrank gelingt mit dem Pfropfen in der Hand deutlich ruhiger als mit einer frei hängenden Zelle.

Bei der Auswahl der Zuchtlatte lohnt ein Blick auf die Bohrungen: Die Pfropfen sollen stramm, aber ohne Gewalt sitzen, damit sie beim Ziehen und Wenden der Latte nicht herausfallen und sich später trotzdem leicht entnehmen lassen.

Der Grundpreis bezieht sich auf einen einzelnen Pfropfen, verkauft wird die Packung mit zehn Stück. Für die Herstellung der Näpfchen eignet sich ein Formholz aus der Kategorie Umlarven & Zuchtzubehör. Für die Zucht ohne Umlarven empfiehlt sich das Nicot Zuchtsystem, und für den Versand oder das Zusetzen der jungen Königinnen gibt es passende Versand- und Zusetzkäfige.

  • Produktnummer 16228
  • Hersteller Bienen Ruck GmbH
  • Herstellernummer 17401
  • Gewicht 0.0318 kg

Herstellerangaben

Bienen Ruck GmbH
Am Angertor 9
97618 Wülfershausen
Deutschland

Tel: 09762 305
Mail: info@bienen-ruck.de
Web: https://www.bienen-ruck.de

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