329,00 €
- Produktnummer SW27343
- Hersteller Swedteam
- Herstellernummer 22-1-336-46
- Gewicht 1 kg
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Swedteam Herren Ridge 3 Jagdjacke Forest Green
Die Ridge 3 ist eine Jagdjacke für Herren aus dem Programm von Swedteam und wird im Farbwert Forest Green geführt. Als Oberteil bildet sie die äußere Schicht einer Ausrüstung, deren Aufgabe sich mit jedem Wetterumschlag neu stellt. Geführt wird sie in neun Nummern der Herrenkonfektion und deckt damit einen breiten Bereich zwischen schlanker und kräftiger Statur ab.
Eine Jacke entscheidet auf dem Hochsitz über die Dauer des Ansitzes. Nach dem Aufstieg kühlt der Körper rasch ab, weil Bewegung fehlt und der Wind über die Brüstung streicht; ab diesem Moment arbeitet nur noch die Kleidung. Genauso wichtig bleibt die Fähigkeit, im entscheidenden Augenblick lautlos zum Anschlag zu kommen, ohne dass Ärmel oder Schulter den Bewegungsablauf stören. Beide Anforderungen widersprechen sich teilweise, und der Zuschnitt einer Jagdjacke ist stets ein Ausgleich zwischen Wärmereserve, Bewegungsraum und Geräuscharmut.
Der Farbname Forest Green benennt einen gedeckten Grünton, wie er in der Jagdbekleidung seit Langem verbreitet ist. Gedeckte Grüntöne verschwimmen vor Nadelholz, Laubwerk und Feldhecken, während eine kontrastreiche Silhouette auffällt. Für Ansitz, Pirschgang und Wildbeobachtung ist ein solcher Ton seit Generationen die erste Wahl, während bei Bewegungsjagden zusätzlich Warnfarben an Hut oder Weste dazugehören.
Die Familie bündelt neun Nummern der Herrenkonfektion:
- Größe 46
- Größe 48
- Größe 50
- Größe 52
- Größe 54
- Größe 56
- Größe 58
- Größe 62
- Größe 64
Auffällig an dieser Aufstellung ist die Lücke: zwischen 58 und 62 fehlt die Nummer 60, sie gehört nicht zur Auswahl dieser Familie. Träger dieser Zwischengröße entscheiden sich daher zwischen 58 und 62 und orientieren sich am geplanten Aufbau darunter. Bei der Jacke fällt diese Wahl anders aus als bei einem Hemd, denn über Fleece, Weste oder wattierter Zwischenlage braucht die Außenschicht spürbar Luft. Eine zu knapp gewählte Jacke presst die Isolation zusammen und verliert dadurch einen Teil ihrer Wirkung.
Für die Anprobe hat sich eine einfache Reihenfolge bewährt: erst die geplante Unterschicht anziehen, dann die Jacke schließen, anschließend beide Arme nach vorn strecken und einmal in die Hocke gehen. Sitzt der Saum danach noch an Ort und Stelle und bleibt der Blick nach oben frei, passt die Nummer. Der Abgleich mit einer eingetragenen eigenen Jacke führt am schnellsten zur passenden Nummer, wobei Rückenlänge und Ärmellänge die wichtigeren Maße sind. Das übrige Programm dieser Warengruppe findet sich unter Jagdbekleidung.
Als Teil einer vollständigen Ausrüstung greift die Jacke am besten mit den übrigen Stücken zusammen. Hose, Weste und Hemd in abgestimmten Tönen stehen unter Jagdbekleidung für Herren, und am Fuß entscheidet die Strumpfwahl im Stiefel über den Wärmehaushalt der gesamten Montur; dafür lohnt ein Blick auf die Jagdsocken. Bei feuchter Witterung zeigt die Erfahrung, dass eine trockene Reservelage im Rucksack den Ansitz häufiger rettet als jedes Detail am Oberteil.
Im Jahresverlauf verschieben sich die Anforderungen deutlich. Der Ansitz auf den Bock in den kurzen Mainächten verlangt eine leichte Außenschicht, die gegen Taufeuchte und aufkommenden Wind schützt, während der Sauenansitz im Januar dieselbe Jacke über mehreren wärmenden Lagen sehen will. Gerade deshalb fällt die Größenwahl bei Oberbekleidung großzügiger aus als bei Hemd oder Hose, denn eine Jacke im Winterbetrieb muss ein ganzes Bekleidungssystem umschließen und darf dabei am Rücken nicht hochrutschen.
Die Nummerierung folgt der deutschen Herrenkonfektion und steigt in Zweierschritten von 46 an. Sie endet bei 64 und lässt allein die 60 aus, was beim Nachkauf einer bereits getragenen Größe zu beachten ist. Innerhalb der Familie unterscheidet sich zwischen den Varianten ausschließlich diese Nummer; Modellname und Farbwert bleiben über alle Ausführungen identisch.
Über die Jagd hinaus taugt eine gedeckte Jacke für die Wildbeobachtung, für Arbeiten im Revier und für Touren bei rauem Wetter. Der Wechsel zwischen ruhigem Sitzen und zügigem Gehen verlangt dabei ein Öffnen und Schließen der Jacke im Gelände, damit sich unter der Außenschicht keine Feuchtigkeit sammelt. Diese Handhabung liegt beim Träger, nicht am Material, und sie wirkt unabhängig von der Ausstattung des Modells.
Zur Pflege gilt das eingenähte Etikett als maßgebliche Quelle, gerade bei Oberbekleidung mit unbekannter Ausrüstung des Gewebes. Lagerung hängend und trocken erhält die Form über die Sommermonate, und Schmutz von Blattwerk oder Erde lässt sich abgetrocknet leichter entfernen als im nassen Zustand.
Im praktischen Umgang zahlen sich Gewohnheiten aus, die von jeder Ausstattung unabhängig wirken. Auf dem Weg zum Sitz bleibt die Jacke offen und wird erst oben geschlossen, damit die Wärme des Marsches abziehen kann und nicht als Feuchtigkeit unter der Außenschicht hängen bleibt. Oben angekommen kommt sie über die Schultern, während Rucksack und Ausrüstung leise abgelegt werden; Stoff auf Holz verstärkt jedes Geräusch, weshalb der Ärmel besser nicht auf der Brüstung aufliegt. Beim Abstieg in der Dämmerung wandert sie wieder auf, sobald die Bewegung einsetzt. Diese Reihenfolge entscheidet über die gefühlte Wärme oft mehr als die Dicke einer einzelnen Lage.
- Produktnummer SW27343
- Hersteller Swedteam
- Herstellernummer 22-1-336-46
- Gewicht 1 kg