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RuBee Vespaschutzgitter 1 m x 30 m – Rolle

Beschreibung

RuBee Vespaschutzgitter 1 m x 30 m – Rolle

Für Betriebe mit vielen Völkern, für Imkervereine und für Gemeinschaftsstände ist die RuBee Rolle mit 30 laufenden Metern bei einem Meter Breite gedacht. Aus dieser Menge entstehen Fluglochvorbauten für eine ganze Reihe von Beuten, ohne dass für jede Saison einzeln nachbestellt werden muss. Das Bild zeigt eine dicht gewickelte Rolle aus dunklem Drahtgitter mit regelmäßigem Quadratraster; am vorderen Ende ist ein Stück abgerollt, sodass sich die Struktur der kreuzenden Drähte gut erkennen lässt.

Kern des Produkts ist die Maschenweite, die RuBee mit 12 x 12 mm beziffert. Arbeiterinnen und Drohnen finden darin ausreichend Platz, um durchzufliegen oder durchzulaufen, wohingegen die Asiatische Hornisse laut Hersteller wegen ihrer Körpergröße zurückgehalten wird. Ziel ist es, Vespa velutina den Jagdraum unmittelbar vor dem Eingang zu nehmen, an dem sie heimkehrende Sammlerinnen gerne aus der Luft greift. Laut Hersteller bleibt der Flugbetrieb dabei unbeeinträchtigt.

Gerade wer mehrere Stände betreut, profitiert von einheitlichen Vorbauten. Es empfiehlt sich, einmalig eine Schablone für das eigene Beutenmaß anzufertigen und danach alle Zuschnitte nach dieser Vorlage herzustellen. Das spart Zeit, und die fertigen Gitterkästen passen später an jede Beute desselben Systems. Für unterschiedliche Systeme, etwa Zander, Deutsch Normal oder Dadant, lohnt jeweils eine eigene Schablone.

Ablauf für die Serienfertigung in der Werkstatt:

  • Rolle auf einer ebenen Fläche abwickeln und mit Gewichten oder Zwingen gegen Zurückfedern sichern.
  • Mit Schablone und Markierstift die Zuschnitte anzeichnen, möglichst entlang einer Drahtreihe.
  • Streifen mit Drahtschere, Blechschere oder Bolzenschneider abtrennen.
  • Über eine Tischkante oder ein Kantholz die Seitenwände und das Dach biegen.
  • Überstehende Drahtenden kürzen oder umlegen und die Kästen stapelbar ablegen.

Am Stand wird jeder Vorbau vor das Flugloch gesetzt und an Boden oder Beutenfront verschraubt, verklammert oder mit Krampen fixiert. Entscheidend ist ein lückenloser Anschluss an das Holz. Der Einbau erfolgt bei geringem Flugbetrieb, in vollständiger Schutzkleidung und mit ruhigen Bewegungen; ein Smoker in Reichweite hilft, aufgeregte Wächterinnen zurückzudrängen.

Bei einer Rolle dieser Größe ist die Lagerung ein Thema. Ein trockener, frostfreier Platz im Lager oder in der Werkstatt ist ideal, und die Rolle sollte so liegen, dass das Gitter nicht geknickt wird. Angeschnittene Enden werden mit Draht oder einem Spanngurt fixiert, damit sich die Rolle nicht selbsttätig aufwickelt. Beim Transport gehören Handschuhe dazu, denn die äußeren Drahtenden sind spitz.

Ein Vespaschutzgitter ersetzt keine Beobachtung. Erfahrene Betriebe kombinieren den Schutz am Eingang mit selektiven Fallen rund um den Stand, die gezielt aufgestellt und regelmäßig kontrolliert werden, um Beifang zu vermeiden. Geeignete Fallen sind unter Hornissen- & Wespenfalle zu finden. Ebenfalls hilfreich ist ein verkleinertes Flugloch, das starke wie schwache Völker leichter verteidigen können.

Wer neben dem Hornissenschutz weiteres Drahtmaterial für Varroaböden oder Lüftungsgitter benötigt, findet es unter Gitter & Gewebe. Für das Arbeiten am Flugloch steht passender Rauch in der Kategorie Rauchmaterial bereit.

Wie viele Vorbauten aus einer Rolle entstehen, hängt vom Beutensystem, von der gewünschten Tiefe des Kastens und vom Verschnitt ab. Eine einfache Planung hilft: Zunächst wird an einem Musterkasten gemessen, wie viel Gitterlänge ein Vorbau verbraucht, danach lässt sich der Bedarf für den eigenen Bestand überschlagen. Reststücke eignen sich für die kleineren Fluglöcher von Ablegern und Begattungskästchen.

In Vereinen hat sich bewährt, die Rolle zentral zu lagern und an einem gemeinsamen Werkstatttag zu verarbeiten. Mitglieder bringen ihre Beutenmaße mit, und mit zwei oder drei Schablonen sind die gängigen Systeme abgedeckt. So erhalten auch Neuimker mit wenigen Völkern rechtzeitig vor dem Spätsommer einen Schutz, ohne eigene Rollen kaufen zu müssen. Die Werkzeuge sollten dabei scharf sein; stumpfe Scheren quetschen den Draht und hinterlassen unsaubere Enden.

Nach Ende der Hornissensaison werden die Vorbauten abgenommen, von Propolis und Verschmutzungen befreit, gründlich gereinigt und trocken eingelagert. Restmaterial der Rolle bleibt für Reparaturen und neue Völker im Folgejahr verfügbar. Das Material des Gitters gibt der Hersteller nicht gesondert an; laut RuBee ist es für den dauerhaften Einsatz ausgelegt.

Angaben laut Hersteller:

  • aus Edelstahl
  • Maschenweite 12x12 mm

Produktdetails

  • Produktnummer SW41433
  • Hersteller Bienen Ruck GmbH
  • Herstellernummer 28930
  • Gewicht 10.6 kg

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