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RuBee Vespaschutzgitter 1 m x 1 m

Beschreibung

RuBee Vespaschutzgitter 1 m x 1 m

Das RuBee Vespaschutzgitter 1 m x 1 m ist ein quadratischer Zuschnitt Drahtgitter, aus dem sich Schutzvorbauten für die Fluglöcher einzelner Bienenvölker anfertigen lassen. Auf dem Produktbild ist ein dunkles Gitter mit gleichmäßigen, quadratischen Maschen zu sehen, dessen Drähte sich rechtwinklig kreuzen. Die Maschenweite gibt der Hersteller mit 12 x 12 mm an. Diese Größe ist so gewählt, dass Honigbienen die Öffnungen ungehindert passieren, während die deutlich größere Asiatische Hornisse (Vespa velutina) laut Hersteller nicht hindurchgelangt.

Hintergrund ist das Jagdverhalten der Asiatischen Hornisse. Sie fängt Sammlerinnen bevorzugt im Schwebflug direkt vor dem Flugloch ab. Ein Völkchen, das unter Dauerbeobachtung steht, reduziert häufig den Flugbetrieb, und genau hier setzt ein Gittervorbau an: Er schafft vor dem Eingang eine geschützte Zone, in der die Bienen landen und starten, ohne dass die Hornisse unmittelbar zugreifen kann. Laut Hersteller beeinträchtigt das Gitter den Flugbetrieb nicht, sodass Pollen- und Nektarsammlerinnen weiterhin aus- und einfliegen.

Ein Meter mal ein Meter ist eine handliche Menge für Imkereien mit wenigen Völkern. Aus der Fläche lassen sich je nach Beutenbreite und Bauweise mehrere Vorbauten zuschneiden. Wer erst einmal ausprobieren möchte, wie sich ein solcher Schutz am eigenen Stand bewährt, kommt mit diesem Zuschnitt ohne große Vorratsmenge aus. Für größere Bestände ist das Vespaschutzgitter auch als Rolle erhältlich.

So entsteht ein einfacher Flugloch-Vorbau:

  • Breite der Beutenfront im Bereich des Flugloches messen und eine Tiefe für den Vorbau festlegen, damit vor dem Eingang ausreichend Raum für Landung und Start bleibt.
  • Das Gitter mit einer Drahtschere oder einem kräftigen Seitenschneider zuschneiden und dabei an den Rändern etwas Material zum Umbiegen stehen lassen.
  • Die Seitenflächen und die Oberseite entlang einer geraden Kante zu einem offenen Kasten abkanten.
  • Den Vorbau vor das Flugloch setzen und mit Krampen, kleinen Schrauben mit Unterlegscheiben oder Klammern an Beute oder Boden befestigen.
  • Prüfen, dass keine Lücke zwischen Gitter und Beutenwand entsteht, durch die eine Hornisse direkt an das Flugloch gelangen könnte.

Die Montage erfolgt am besten am frühen Morgen oder abends, wenn wenig Flugbetrieb herrscht. Ruhiges Arbeiten mit Schleier und Handschuhen ist selbstverständlich, denn das Hantieren direkt am Flugloch kann die Wächterinnen alarmieren. Nach dem Anbringen lohnt es sich, das Volk einige Minuten zu beobachten: Die Bienen orientieren sich in der Regel rasch um und nutzen den Durchgang durch die Maschen.

Das Gitter ist für Magazinbeuten unterschiedlicher Systeme geeignet, weil der Vorbau individuell auf die jeweilige Front zugeschnitten wird. Laut Hersteller lässt es sich einfach installieren und problemlos in bestehende Beutensysteme integrieren. Auch Ablegerkästen und Begattungseinheiten, deren schwache Völker besonders unter Hornissendruck leiden, können mit einem kleinen Vorbau aus dem Zuschnitt ausgestattet werden.

Beim Verarbeiten entstehen an den Schnittstellen spitze Drahtenden. Arbeitshandschuhe schützen die Hände, und die Enden werden nach innen gebogen oder umgelegt, damit sich weder Imkerin noch Imker beim späteren Durchsehen daran verletzen. Ein Gittervorbau, der sauber anliegt, behindert außerdem das Öffnen der Beute nicht, wenn er nur am Boden oder an der unteren Zarge befestigt ist.

Ein Schutzgitter ist ein Baustein unter mehreren. Viele Imker kombinieren den mechanischen Schutz am Flugloch mit selektiven Fallen in der Umgebung des Standes. Diese sollten gezielt eingesetzt und regelmäßig kontrolliert werden, damit möglichst keine anderen Insekten hineingeraten. Passende Modelle führt Purewild in der Kategorie Hornissen- & Wespenfalle. Ergänzend kann das Flugloch mit einem Fluglochschieber verengt werden, sodass die Wächterinnen einen kleineren Eingang zu verteidigen haben.

Weitere Drahtgitter und Gewebe, etwa für Lüftungsöffnungen oder Böden, finden sich unter Gitter & Gewebe. Für die Arbeit am Volk beim Anbringen des Vorbaus hilft ein ruhig geführter Rauch aus dem Smoker, um die Bienen am Flugloch etwas zurückzudrängen.

Zur Pflege wird der Vorbau am Ende der Saison abgenommen, von Wachs- und Propolisresten befreit, gründlich gereinigt und trocken gelagert. So steht er im folgenden Spätsommer, wenn der Druck durch die Asiatische Hornisse erfahrungsgemäß zunimmt, wieder einsatzbereit zur Verfügung.

Angaben laut Hersteller:

  • aus Edelstahl
  • Maschenweite 12x12 mm

Produktdetails

  • Produktnummer SW41432
  • Hersteller Bienen Ruck GmbH
  • Herstellernummer 28931
  • Gewicht 1.06 kg

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