131,95 €
- Produktnummer SW37985
- Hersteller Ryobi
- Herstellernummer 1D-A 865-065
- Gewicht 0.461 kg
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RYOBI Cynos III Feeder 5+1
Mit der Cynos III Feeder bietet Ryobi die großen Ausführungen seiner Cynos-III-Reihe gezielt für das Feederangeln und weitere Weitwurfdisziplinen an. Vertrieben wird die japanische Rolle in Deutschland von WFT. Es gibt sie in zwei Größen, 6500 und 8500, die sich vor allem in Gewicht und Schnureinzug unterscheiden. Beide arbeiten mit einer Übersetzung von 1:5,0, was beim Einholen schwerer Futterkörbe genug Kraft lässt und trotzdem viel Schnur pro Kurbelumdrehung zurückbringt.
Technische Daten der beiden Modelle
- Cynos III Feeder 6500 – Eigengewicht 395 g, Füllmenge rund 200 m Schnur in 0,20 mm, Übersetzung 1:5,0, Schnurrückholung 95 cm pro Kurbelumdrehung
- Cynos III Feeder 8500 – Eigengewicht 565 g, Füllmenge rund 200 m Schnur in 0,20 mm, Übersetzung 1:5,0, Schnurrückholung 105 cm pro Kurbelumdrehung
Aufbau und Mechanik
Im Inneren laufen sechs Lager: fünf Kugellager aus Edelstahl und ein Walzensperrlager, ebenfalls aus Edelstahl. Letzteres sorgt dafür, dass die Rücklaufsperre ohne Leerweg greift. Gerade beim Feedern zählt das, denn Bisse zeigen sich oft nur als kurzes Zupfen in der Spitze, und ein Anschlag ohne Spiel setzt den Haken schneller. Die Kurbel ist als Klappkurbel aus Aluminium ausgeführt, CNC-gefräst und titanbeschichtet. Anders als bei einer gesteckten Kurbel wird sie direkt in eine Edelstahlaufnahme des Getriebes geschraubt. Das reduziert das Spiel im Antrieb, und der Rollenlauf bleibt auch unter Last gleichmäßig, etwa wenn ein voller Korb aus großer Entfernung herangekurbelt wird.
Spule, Bremse und Schutz
Die Weitwurfspule aus Aluminium ist auf eine saubere Schnurverlegung ausgelegt. Je gleichmäßiger die Wicklung, desto leichter gleitet die Schnur beim Wurf von der Spulenkante, und desto weiter fliegt die Montage. Eine Gummischürze auf dem Spulenkern hält geflochtene Schnur fest, sodass sie unter Zug nicht um die Spule wandert. Gebremst wird über eine Carbonbremse, die gegen Wasser und Staub abgedichtet ist und gleichmäßig anspricht. Der Bügelumschlagschutz verhindert, dass der Schnurfangbügel bei einem kräftigen Überkopfwurf von selbst umschlägt, was sonst leicht zu einem Abriss der Montage führen kann.
Zwei Größen, zwei Schwerpunkte
Die 6500 ist mit knapp 400 g die handlichere Wahl. Sie passt gut an mittlere bis schwere Feederruten und an Grundruten für Fluss und See, wenn regelmäßig über mittlere bis weite Distanzen geworfen wird. Die 8500 bringt mehr Masse mit, holt dafür aber 105 cm pro Umdrehung ein. Das macht sie interessant für sehr weite Würfe, große Gewässer und starke Strömung, in der ein schneller Einzug hilft, die Montage zügig vom Grund zu lösen und Hänger zu vermeiden. Auch für andere Weitwurfeinsätze, bei denen Distanz und Einholgeschwindigkeit im Vordergrund stehen, lässt sich die größere Variante einsetzen.
Schnurwahl und Bespulung
Beim Feedern hat sich eine dünne geflochtene Hauptschnur bewährt, weil sie kaum Dehnung besitzt und Bisse direkt an die Rutenspitze überträgt. Vor die Hauptschnur gehört meist eine Schlagschnur, die die Belastung beim Wurf mit schwerem Korb abfängt. Wer lieber mit Dehnung fischt, etwa auf kurze Distanz oder mit sehr feinen Vorfächern, wählt eine monofile Angelschnur. Fülle die Spule so, dass zwischen Schnur und Spulenrand nur ein bis zwei Millimeter Luft bleiben. Bei zu geringer Füllung reibt die Schnur am Rand und bremst den Wurf, bei Überfüllung springen beim Wurf ganze Windungen ab.
Clip, Bremse und Wurftechnik
Viele Feederangler nutzen einen Schnurclip, um immer wieder exakt auf denselben Futterplatz zu werfen. Den Clip erst setzen, wenn die gewünschte Distanz erreicht ist, und kurz vor dem Aufprall die Rute nach oben führen, damit der Ruck abgefedert wird. Die Bremse wird so eingestellt, dass sie beim Drill nachgibt, bevor das Vorfach an seine Grenze kommt. Weich durchgezogene Würfe aus der Hüfte schonen Material und Hauptschnur mehr als ruckartige Schläge.
Pflege nach dem Angeltag
Feederrollen kommen oft mit Futterresten und Sand in Kontakt. Wische die Rolle nach dem Angeln mit einem feuchten Tuch ab, entferne Krümel vom Spulenrand und lass alles an der Luft trocknen. Schnurlaufröllchen und Bügelgelenke bekommen ab und zu einen Tropfen Öl. Für die Lagerung die Bremse lösen. Weitere Modelle für diese Angelart findest du unter Feederrollen.
- Produktnummer SW37985
- Hersteller Ryobi
- Herstellernummer 1D-A 865-065
- Gewicht 0.461 kg