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Mikado UV2 Feeder
Mikado UV2 Feeder

Mikado UV2 Feeder

Futterkorb füllen, auswerfen, Schnur in den Clip, Rutenspitze spannen, warten, einholen, von vorn: Das Feederangeln ist ein Rhythmus. Jeder Durchgang belastet die Rolle, und an einem ergiebigen Tag kommen leicht hundert Würfe zusammen. Die UV2 Feeder von Mikado ist für diese Wiederholung gedacht — eine Rolle, die den Korb hinausbringt und die Schnur danach gleichmäßig wieder aufnimmt.

Die Abstimmung auf die Rute entscheidet über das Gefühl beim Fischen. Eine Feederrute arbeitet über eine weiche Wechselspitze, die den Biss anzeigt, und über ein kräftigeres Rückgrat, das den Korb trägt. Die Rolle sitzt dazwischen. Sie soll den Schwerpunkt nicht nach vorn kippen lassen und beim Einholen genug Zug entwickeln, um einen gefüllten Korb aus dem Grundkontakt zu lösen. Ein Rollenkörper, der zur Rutenlänge passt, hält das Gerät über Stunden in der Waage — gerade dann, wenn die Rute auf der Auflage ruht und nur zum Nachwerfen in die Hand genommen wird.

Als Variantenachse dient Modell mit den Werten 3007, 4007 und 5007. Diese Zahlen sind Größenbezeichnungen aus dem Hause Mikado und beschreiben die Abstufung innerhalb der Baureihe. Die oberen Werte stehen für den größeren Korpus mit der größeren Spule; dort findet mehr Schnur Platz, und die Rolle passt zu längeren, kräftigeren Feederruten. Die unterste Stufe bleibt der leichteren Rute und dem kurzen Wurf vorbehalten.

Am Gewässer entscheidet die Entfernung über die Wahl. Im Kanal und am kleinen Fluss liegt der Korb oft nur zwanzig Meter draußen, die Rute ist kurz, und ein kompakter Rollenkörper hält das Gerät handlich. Am großen See, wo die Fische erst weit vor dem Ufer stehen, wird länger geworfen; dann arbeitet eine größere Spule mit ihrem weiteren Wickelkörper der Schnur beim Ablaufen weniger entgegen. In der Strömung kommt der Zug des Wassers hinzu, der dauerhaft an Korb und Schnur hängt.

  • 3007 — die schlankeste Stufe der Reihe für leichte Feederruten, kleine Körbe und das Fischen in Ufernähe.
  • 4007 — die mittlere Stufe für das übliche Feedern am See und am Kanal, wenn Distanz und Korbgewicht zunehmen.
  • 5007 — die größte Stufe mit dem größten Spulenvolumen, gedacht für lange Ruten, weite Würfe und Strömung.

Eine zweite Spule verdient beim Feedern besondere Aufmerksamkeit. Viele Angler fischen monofil, wenn Dehnung die Kopfstöße am kurzen Vorfach abfangen soll, und greifen zu geflochtener Schnur, sobald auf große Distanz jeder Zupfer an der Spitze ankommen muss. Beides auf einer Spule unterzubringen, funktioniert nicht. Ein vorbereitetes zweites Spulenpaket löst das: aufstecken, Schnur durch die Ringe fädeln, weiterfischen. Wer die Spulen beschriftet, weiß auch nach Monaten noch, welche Schnurstärke oben liegt.

Zum Einstellen gehört die Bremse. Beim Feedern hängt der Fisch häufig am kurzen, dünnen Vorfach, und der Anhieb erfolgt auf Distanz. Eine zu harte Bremse reißt den Haken aus weichen Mäulern, eine zu weiche lässt Brassen in die Krautkante ziehen. Sinnvoll ist eine Einstellung, bei der die Schnur unter kräftigem Handzug eben nachgibt — kontrolliert und ohne Ruck. Diese Einstellung wird vor dem ersten Wurf gesetzt und im Drill nur noch feinfühlig angepasst.

Der Wurf selbst verlangt Rücksicht auf das Gerät. Ein gefüllter Futterkorb hat Masse, und wer ihn mit einem Ruck beschleunigt, belastet Schnur, Knoten und Rollenbein stärker als nötig. Sauberer läuft ein gleichmäßig durchgezogener Wurf, bei dem die Rute die Arbeit übernimmt und die Schnur erst am Clip gestoppt wird. Die Rute wird dabei im letzten Moment leicht abgesenkt, damit der Korb nicht gegen eine straffe Leine schlägt.

Futter, Wasser und Lehm hinterlassen Spuren. Nach dem Angeln wird die Rolle abgewischt, der Spulenrand von getrocknetem Grundfutter befreit und das Rollenbein kontrolliert, weil sich dort Sand sammelt. Geflochtene Schnur sollte nicht nass und fest gespannt über den Winter auf der Spule bleiben; eine lockere Wicklung oder ein Abspulen auf eine Vorratsrolle schont das Material. Vor dem Einlagern wird die Bremse geöffnet, danach lagert die Rolle trocken und dunkel.

Kleine Gewohnheiten halten den Rhythmus zusammen: Schnurclip für gleichbleibende Entfernung, markierte Schnur für die Fütterungslinie, eine Rutenauflage, die den Blankwinkel über den Tag konstant hält. Zusammen mit einer Rolle, die jedes Mal gleich einholt, entsteht daraus ein Ablauf, der auch nach fünf Stunden noch sitzt und den Futterplatz zuverlässig trifft.

Weitere Rollen für diese Angelei stehen bei den Rollen für das Feederfischen. Vorbereitete Spulenpakete finden sich unter den Ersatzspulen im Sortiment, und wer sich zunächst einen Überblick verschaffen möchte, beginnt bei den Angelrollen aller Bauformen.

  • Produktnummer SW19087
  • Hersteller Mikado
  • Herstellernummer KDA188-3007
  • Gewicht 0.346 kg

Herstellerangaben

Abramis Sp. z o.o.
ul. Łąkowa 52a
05-092 Łomianki
Polen

Tel: +48 22 751 74 97
Web: https://www.mikado.pl/

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