Zum Hauptinhalt springen Zur Suche springen Zur Hauptnavigation springen

Mini Plus Beute III Styropor mit Varroaschubboden und 6 Rähmchen

Beschreibung

Mini Plus Beute III Styropor mit Varroaschubboden und 6 Rähmchen

Startklar ab dem ersten Tag: Diese Variante der Mini Plus Beute III bringt neben Zarge, Boden und Deckel bereits sechs Rähmchen mit. Damit unterscheidet sie sich von der günstigeren Ausführung ohne Rähmchen. Der Hersteller beschreibt die Beute als durchdachtes System für Königinnenzucht und Ablegerbildung, gefertigt aus leichtem, gut isolierendem Hartschaum (Styropor).

Zum Lieferumfang zählen laut Hersteller:

  • 1 Zarge, geliefert in Teilen
  • 1 Boden mit Varroaschubboden
  • 1 Deckel
  • 6 Rähmchen

Das Foto zeigt die Beute auseinandergezogen. Ganz unten liegt der Boden, auf dessen Oberseite ein Lochgitter eingesetzt ist. Darunter schimmert die gelbe Einlage hindurch, deren Griffende seitlich hervorsteht. In der Zarge darüber hängen die sechs hellen Holzrähmchen dicht an dicht, auf der Seitenwand ist der Schriftzug „Mini Plus Beute“ eingeprägt. Ein ebener Deckel schließt die Beute nach oben ab. Zusammengesetzt misst sie laut Hersteller 305 mm in der Länge, 305 mm in der Breite und 260 mm in der Höhe.

Der Varroaschubboden ist für die Bestandsüberwachung gedacht. Milben, die von den Bienen abfallen, gelangen durch das Gitter auf die Einlage. Wird diese in festen Abständen herausgezogen, entsteht ein Bild vom Befall, ohne dass das Völkchen geöffnet werden muss. Gerade Begattungseinheiten und junge Reservevölker sollen möglichst selten gestört werden, eine Kontrolle von außen ist deshalb besonders praktisch.

In der Praxis wird die Beute zunächst als Begattungskästchen verwendet. Nach dem Zusammenstecken der Zarge werden die mitgelieferten Rähmchen mit Mittelwandstreifen ausgestattet oder mit Wabenstücken bestückt. Anschließend folgen eine Portion Jungbienen und eine unbegattete Königin im Käfig oder eine schlupfreife Weiselzelle. Nach einigen Tagen Ruhe wird die Einheit am Begattungsstand aufgestellt. Damit die Bienen genug Vorrat haben, wird von oben über eine Futterzarge gefüttert, bevorzugt am Abend, um Räuberei zu vermeiden.

Ist die Königin begattet und legt sie, kann die Einheit stufenweise wachsen. Laut Hersteller lässt sich das System flexibel erweitern, weitere Zargen werden einfach aufgesetzt. Ein so entstandenes Reservevolk dient zum Umweiseln, zum Verstärken anderer Völker oder zur Überwinterung einer jungen Königin. Zargen, Böden und Futterzargen als Einzelteile führt Purewild in der Kategorie Begattungskästchen.

Für die vorangehenden Zuchtschritte, also Umlarven, Pflegen und Verschulen der Zellen, bietet die Kategorie Königinnenzucht Zuchtrahmen, Näpfchen und Werkzeug. Das Kennzeichnen der begatteten Königin erleichtert spätere Durchsichten erheblich, geeignete Stifte und Opalithplättchen liegen unter Zeichenlack für Königinnen.

Wer mit Begattungseinheiten arbeitet, braucht eine ruhige Hand. Schutzkleidung mit Schleier gehört dazu, auch wenn kleine Völker meist sanft sind. Eine junge, noch unbegattete Königin reagiert empfindlich auf Erschütterungen und grelles Licht, Durchsichten fallen deshalb kurz aus und werden nur bei gutem Flugwetter durchgeführt.

Zur Reinigung wird die Beute nach der Saison zerlegt. Wachsreste lassen sich mit einem Stockmeißel vorsichtig abschaben, ohne in den weichen Schaum zu schneiden. Danach genügen warmes Wasser und eine weiche Bürste. Ein Abflammen ist bei Styropor ausgeschlossen. Die Holzrähmchen werden getrennt gereinigt. Alle Teile trocken und vor Mäusen geschützt aufbewahren.

Die sechs Rähmchen sind laut Hersteller als Artikel 61756 auch einzeln nachkaufbar. Damit lässt sich jede aufgesetzte Zarge später mit demselben Rähmchentyp bestücken, und Waben können zwischen den Einheiten frei getauscht werden. Gerade bei mehreren parallel geführten Begattungseinheiten ist dieser einheitliche Bestand ein Vorteil, weil beim Ausgleichen von Brut und Futter jede Wabe in jede Beute passt.

Als Faustregel für die Bestückung gilt: Wird ein Kunstschwarm aus Jungbienen gebildet, erhalten die Rähmchen schmale Mittelwandstreifen, die das Volk selbst ausbaut. Wird dagegen mit einer Brutwabe gestartet, kommt diese in die Mitte, die übrigen Rähmchen werden seitlich angeordnet. In beiden Fällen bleibt das Völkchen eng beieinander und kann seine Wärme halten.

Der Schieber im Boden ist auch nach dem ersten Jahr nützlich. Wird die Einheit zum Reservevolk erweitert oder überwintert, liefert er weiterhin Werte zum Milbenfall, ohne dass die Wintertraube gestört werden muss. Über den Winter bleibt er eingeschoben, damit keine Kaltluft von unten in die Beute zieht.

Produktdetails

  • Produktnummer SW42822
  • Hersteller Stehr
  • Herstellernummer 61804
  • Gewicht 2,65 kg

Passend dazu

Ähnliche Produkte

Mehr aus Begattungskästchen – ausgesucht für draußen, vom Ufer bis ins Revier.