Zum Hauptinhalt springen Zur Suche springen Zur Hauptnavigation springen

APIDA Holzrähmchen mit Nut im Oberträger

Beschreibung

APIDA Holzrähmchen mit Nut im Oberträger

Das APIDA Holzrähmchen ist ein kleines Wabenrähmchen aus Holz für Begattungskästchen im Apidea-Format. Laut Hersteller ist es mit einer Nut im Oberträger ausgeführt. Es wird einzeln verkauft, ab 100 Stück gilt laut Hersteller ein günstigerer Stückpreis, was das Rähmchen für Züchterinnen und Züchter mit vielen Begattungseinheiten interessant macht.

Die Bauform ist auf dem Produktbild klar zu sehen. Ein breiter, flacher Oberträger bildet den oberen Abschluss. An seinen Enden stehen kleine Nasen über, mit denen das Rähmchen im Kästchen aufliegt. Die Unterkante des Oberträgers ist in der Mitte bogenförmig ausgeschnitten. Von den beiden Enden führen zwei Seitenteile senkrecht nach unten, die sich im unteren Bereich leicht verjüngen. Einen Unterträger hat das Rähmchen nicht, die Wabe wird von den Bienen frei nach unten gebaut, wie es bei Rähmchen dieser Größe üblich ist.

Wichtig ist die breite Einsatzmöglichkeit. Laut Hersteller passt das Rähmchen in folgende Begattungskästen:

  • APIDEA Begattungskasten
  • APIDA Holz-Begattungskasten
  • RuBee Begattungskasten „Matterhorn“
  • HOBBEE Begattungskasten „Rheintal“

Damit lässt sich in einem Betrieb, der verschiedene Kästchentypen nebeneinander nutzt, mit einem einheitlichen Rähmchen arbeiten. Das vereinfacht die Lagerhaltung, denn ausgebaute Waben können zwischen den Kästchen getauscht werden, ohne auf das System achten zu müssen.

Die Nut im Oberträger dient als Halt für einen Wachsstreifen als Bauhilfe. Ein schmaler Streifen Mittelwand wird in die Nut gedrückt oder mit etwas flüssigem Wachs fixiert und gibt den Bienen die Richtung für den Wabenbau vor. So entstehen gerade Waben, die sich später sauber aus dem Kästchen ziehen lassen und nicht mit dem Nachbarrähmchen verbaut sind.

Vorbereitung und Einsatz Schritt für Schritt:

  • Einen schmalen Mittelwandstreifen auf die Länge des Oberträgers zuschneiden.
  • Den Streifen in die Nut einsetzen und bei Bedarf mit wenig flüssigem Wachs sichern.
  • Die Rähmchen in das Begattungskästchen hängen oder vorher mit einer Einhängeleiste im Wirtschaftsvolk ausbauen lassen.
  • Nach der Begattungsrunde ausgebaute Waben aufbewahren und für den nächsten Durchgang wiederverwenden.

Gegenüber Kunststoffrähmchen bietet Holz eine natürliche Oberfläche, an der die Bienen gut Halt finden. Wer bereits mit Holzkästchen arbeitet, bleibt so beim Material. In der Einhängeleiste lassen sich Holz- und Kunststoffrähmchen übrigens auch gemischt nutzen.

Bei der Arbeit mit besetzten Rähmchen ist Vorsicht gefragt. Die kleinen Waben sind empfindlich, besonders wenn sie frisch gebaut sind. Die Rähmchen deshalb senkrecht ziehen, nicht kippen und dabei Schleier und Handschuhe tragen. Auf der Wabe sitzende Bienen werden behutsam zurück ins Kästchen gestoßen, damit die Königin nicht verloren geht.

Nach der Saison werden alte, dunkle oder beschädigte Waben ausgeschnitten. Das Holz lässt sich anschließend von Wachs und Kittharz befreien, gründlich reinigen und bei Bedarf vorsichtig abflammen. Danach trocken und vor Wachsmotten geschützt lagern. Gut erhaltene Rähmchen lassen sich so über mehrere Jahre einsetzen.

Passende Kästchen und Einhängeleisten sind in der Kategorie Begattungskästchen zu finden. Für die Aufzucht der Königinnen, die später in die Kästchen kommen, bietet Königinnenzucht Zuchtrahmen und Näpfchen, und Ablegerkästen für größere Einheiten stehen unter Ablegerkästen bereit.

Für die Planung lohnt ein Blick auf die Menge. Jedes Begattungskästchen braucht laut Herstellerangaben zu den Kästchen drei Rähmchen, ein erweitertes Kästchen entsprechend mehr. Hinzu kommt eine Reserve, damit beschädigte oder alte Waben jederzeit ersetzt werden können. Wer zehn oder mehr Einheiten betreibt, erreicht schnell die Staffel ab 100 Stück und spart dadurch beim Stückpreis.

Da das Rähmchen keinen Unterträger hat, wird die Wabe von den Bienen frei nach unten gezogen. Das spart Material und erleichtert das Ausschneiden alter Waben, verlangt aber beim Transport etwas Sorgfalt: Volle, schwere Waben sollten nicht ruckartig bewegt werden.

Das APIDA Holzrähmchen mit Nut im Oberträger ist damit ein vielseitiges Verbrauchsteil für alle, die mehrere Begattungskästchen unterschiedlicher Hersteller betreiben und auf ein einheitliches Holzrähmchen setzen möchten.

Produktdetails

  • Produktnummer SW42768
  • Hersteller Bienen Ruck GmbH
  • Herstellernummer 16761
  • Gewicht 0,106 kg

Passend dazu

Ähnliche Produkte

Mehr aus Begattungskästchen – ausgesucht für draußen, vom Ufer bis ins Revier.