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Mikado Trython Runner
Mikado Trython Runner

Mikado Trython Runner

Die Trython Runner ist eine Freilaufrolle von Mikado und damit für das Ansitzangeln gebaut, bei dem die Rute auf dem Ständer liegt und ein Fisch Schnur nehmen darf, ohne gegen eine geschlossene Bremse zu ziehen. Der Zusatz Runner benennt diese Funktion: Über einen Hebel am Rollenfuß wird der Freilauf eingeschaltet, die Spule gibt dann unter geringem Widerstand Schnur ab, und beim Anschlag oder beim ersten Kurbeln schaltet die eingestellte Hauptbremse wieder zu.

Die Variantenachse dieser Familie ist das Modell. Angeboten werden 3005, 4005, 5005 und 6005. Die Zahlen folgen der üblichen aufsteigenden Größenkennung innerhalb einer Rollenserie: 3005 ist die kleinste, 6005 die größte Klasse der Reihe. Mit der Klasse wachsen die Spulendimension und die Menge an Hauptschnur, die aufgenommen werden kann, und ebenso die Rutenklasse, zu der die Rolle ausgewogen passt.

Die kleineren Klassen 3005 und 4005 sind für leichtere Ruten gedacht. Sie passen an Feeder- und Grundruten mittlerer Länge, an Ansitzruten am Vereinsteich, am kleinen Baggersee und am Kanal, wo die Wurfdistanz begrenzt bleibt und das Gewicht am Rutengriff niedrig gehalten werden soll. Zielfische sind hier Schleie, Brassen, Güster und Karpfen mittlerer Größe.

Die Klassen 5005 und 6005 sind die schweren Varianten. Sie kommen an längere Karpfenruten mit kräftigem Rückgrat, an Ruten für weite Würfe über freie Wasserflächen und an Montagen, die mit schwerem Blei oder gefülltem Futterkorb gefischt werden. Auch dort, wo viel Hauptschnur auf der Spule liegen soll, weil über große Distanz oder in Strömung gefischt wird, sind die großen Klassen die passende Wahl.

Im praktischen Ablauf sieht der Einsatz so aus: Die Montage wird ausgebracht, die Rute auf Ständer oder Rod Pod gelegt, der Bügel geschlossen und der Freilauf aktiviert. Nimmt ein Karpfen den Köder auf und dreht ab, läuft Schnur von der Spule, ohne dass die Rute vom Ständer gezogen wird. Der Bissanzeiger gibt das Signal, der Angler greift die Rute, kurbelt an und fischt den Drill über die vorher eingestellte Hauptbremse aus. Diese Arbeitsweise ist beim Nachtansitz mit mehreren Ruten Standard.

  • 3005: kleinste Klasse der Serie, für leichte Grund- und Feederruten
  • 4005: Allroundklasse für den Ansitz am Teich, See und Kanal
  • 5005: kräftige Klasse für Karpfenruten und schwere Montagen
  • 6005: größte Klasse der Serie, für weite Distanz und viel Hauptschnur

Für die Wahl innerhalb der Familie gilt: Zuerst die Rute festlegen, dann die Rollenklasse danach richten. Eine zu kleine Rolle an einer langen, kräftigen Rute lässt die Kombination spitzenlastig werden und begrenzt die Schnurmenge, eine zu große Rolle an einer leichten Rute macht das Gerät am Griff kopflastig und unruhig im Wurf. Wer drei Ruten gleich aufbaut, nimmt dieselbe Klasse dreimal, damit Bremseinstellung und Kurbelgefühl an jeder Rute übereinstimmen.

Vor dem ersten Wurf gehören zwei Einstellungen gesetzt: die Hauptbremse auf den Wert, mit dem der Drill gefahren werden soll, und der Widerstand des Freilaufs so, dass ein abziehender Fisch die Rute nicht vom Ständer holt, die Schnur aber auch nicht unkontrolliert von der Spule springt. Bei stärkerem Wind oder Strömungsdruck wird der Freilauf etwas fester gestellt, damit Welle und Strom die Spule nicht von selbst in Bewegung setzen.

Neben dem Karpfenansitz passt die Bauart überall dort, wo mit abgelegter Rute auf Grund gefischt wird. Das gilt für den Aalansitz in der Dämmerung, für das Fischen auf Schleie am flachen Rand im Frühjahr und für den Feederansitz an stehenden Gewässern, bei dem ein unerwarteter Großfisch Schnur nehmen darf, bevor die Rute in der Hand liegt.

Eine zweite Spule erweitert die Einsatzbreite, weil sich darauf ein abweichender Schnurtyp aufziehen lässt, etwa eine kräftigere Hauptschnur für das Fischen dicht am Hindernis oder eine feinere für weite Würfe über freies Wasser.

Zur Pflege gehört wenig, aber regelmäßig: Nach dem Ansitz Sand und Pflanzenreste vom Rollenfuß und von der Spulenkante entfernen, die Rolle trocken lagern und den Freilaufhebel gelegentlich betätigen, damit er nicht über Monate in einer Position verharrt. Hauptschnur sollte bis knapp unter die Spulenkante gefüllt sein, weil eine flach gefüllte Spule die Wurfweite verringert.

Die vier Varianten tragen die Herstellernummern KDA177-3005 bis KDA177-6005 und im Shop die Artikelnummern SW18401 bis SW18404. Beim Nachkauf einer zweiten oder dritten Rolle für denselben Rutensatz lässt sich daran die bereits gefischte Klasse eindeutig bestimmen.

Die Familie steht in der Kategorie Freilaufrollen. Alle weiteren Bauarten von der Stationärrolle bis zur Meeresrolle sind im Bereich Angelrollen versammelt. Rollen ohne Freilauf für den Karpfenansitz finden sich unter Karpfenrollen, zusätzliche Spulen für einen zweiten Schnurtyp unter Ersatzspulen.

  • Produktnummer SW18404
  • Hersteller Mikado
  • Herstellernummer KDA177-6005
  • Gewicht 0.705 kg

Herstellerangaben

Abramis Sp. z o.o.
ul. Łąkowa 52a
05-092 Łomianki
Polen

Tel: +48 22 751 74 97
Web: https://www.mikado.pl/

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