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Mikado Schirmständer Stahl mit Erdspieß und Trittbügel
Mikado Schirmständer Stahl mit Erdspieß und Trittbügel

Mikado Schirmständer Stahl mit Erdspieß und Trittbügel

Erdspieß aus Stahl mit Aufnahmehülse, Feststellschraube und seitlichem Trittbügel für Angelschirme.

Ein Angelschirm ist nur so gut wie das, was ihn im Boden hält. Der mitgelieferte Spitzfuß der meisten Schirme ist für weichen Wiesenboden gedacht und gibt bei Wind nach, sobald der Untergrund fester oder steiniger wird. Dieser Ständer übernimmt diese Aufgabe: Der Schirmstock steckt in der Aufnahmehülse und wird mit der Rändelschraube geklemmt, der Spieß selbst geht deutlich tiefer in den Boden als der Schirmstock allein.

Das eigentliche Bauteil, auf das es ankommt, ist der Trittbügel. Er sitzt seitlich am Übergang zwischen Hülse und Spieß und erlaubt es, den Ständer mit dem Fußgewicht in den Boden zu drücken, statt ihn mit dem Handballen hineinzuprügeln. Auf festem, trockenem Untergrund oder in lehmigem Boden ist das der Unterschied zwischen fünf Sekunden Arbeit und einer verbogenen Spitze. Auch beim Herausziehen hilft der Bügel, weil man mit dem Fuß gegenhalten kann.

Die Feststellschraube klemmt Schirmstöcke unterschiedlicher Durchmesser in der Hülse. Sie sollte handfest angezogen werden, mehr nicht — bei Aluminium- und Fiberglasstöcken hinterlässt eine zu fest gedrehte Schraube eine Kerbe, an der der Stock später bricht. Wer auf Nummer sicher gehen will, legt ein Stück Gewebeband um den Stock, bevor er ihn einsetzt.

Zum Aufstellen ein paar Punkte aus der Praxis. Der Spieß wird schräg gegen die Windrichtung gesetzt, nicht senkrecht. Ein Schirm ist aerodynamisch ein Segel, und der Zug kommt fast immer von einer Seite; steht der Ständer leicht gegen den Wind geneigt, drückt die Last ihn tiefer in den Boden statt ihn herauszuhebeln. Auf sandigem oder sehr weichem Grund gehört zusätzlich eine Abspannung ans Schirmgestell, denn kein Erdspieß hält in Flugsand. Auf Kies, Beton oder gefrorenem Boden funktioniert er dagegen gar nicht — dort braucht es Gewichte oder einen Schirmfuß mit Standplatte.

Der Ständer ist aus Stahl gefertigt und pulverbeschichtet. Diese Kombination ist stabil und günstig, aber nicht rostfrei: An der Spitze und an Stellen, an denen Steine die Beschichtung abschürfen, kommt der blanke Stahl heraus. Nach dem Einsatz gehört er deshalb trocken gewischt und nicht nass in die Tasche gesteckt. Ein Tropfen Öl auf das Gewinde der Rändelschraube hält sie gangbar, dafür eignet sich ein Mittel aus dem Bereich Universalöl.

Die naheliegende Ergänzung sind die Schirme selbst, die du unter Schirme findest. Ein zweiter Ständer ist bei größeren Modellen kein Luxus: Viele Anglerschirme haben eine Fläche jenseits von zwei Metern Durchmesser, und wer schon einmal einem davongesegelten Schirm hinterhergelaufen ist, rüstet beim nächsten Mal nach. Der übrige Sitzplatz steht unter Liegen, Stühle & Zelte, passende Unterlagen unter Angelliegen und Angelstühle.

Sinnvoll ist der Ständer überall dort, wo lange am selben Platz gefischt wird. Beim Ansitz mit Karpfenruten steht der Schirm oft über Stunden, beim Feedern mit Feederruten schützt er das angerührte Futter vor Regen, und beim Stippen mit Stippruten hält er die Sonne von der Kiepe. Zusammen mit den Anbauteilen unter Sitzkiepen-Zubehör entsteht daraus ein Platz, der auch bei Wetterumschwung funktioniert.

Ein Punkt zur Sicherheit, der bei einem so einfachen Teil überraschen mag: Der Erdspieß bleibt nach dem Einsatz nicht im Boden stecken, wenn der Platz verlassen wird, und er wird nicht mit der Spitze nach oben abgelegt. Beides klingt selbstverständlich und passiert trotzdem regelmäßig — ein halb versenkter Spieß im hohen Gras ist eine Stolperfalle, auf die man im Dunkeln tritt. Beim Ansitz über Nacht gehört der Bereich um den Schirm ohnehin frei von Kleinteilen, damit der Weg zur Rute im Dunkeln sicher bleibt.

Zum Transport wird der Ständer zuletzt eingepackt und zuerst wieder herausgeholt, weil er das erste Teil ist, das am Platz gebraucht wird. In der Rutentasche hat er nichts verloren — die Spitze arbeitet dort am Gewebe und an den Rutenringen. Besser ist ein Seitenfach oder eine eigene Hülle. Hersteller ist Mikado.

  • Produktnummer 16156
  • Hersteller Mikado
  • Herstellernummer AIX-0553
  • Gewicht 0.424 kg

Herstellerangaben

Abramis Sp. z o.o.
ul. Łąkowa 52a
05-092 Łomianki
Polen

Tel: +48 22 751 74 97
Web: https://www.mikado.pl/