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Mikado Angelschirm Basic 2,50 m mit abnehmbarer Seitenwand
Mikado Angelschirm Basic 2,50 m mit abnehmbarer Seitenwand

Mikado Angelschirm Basic 2,50 m mit abnehmbarer Seitenwand

Schirmdurchmesser 250 cm, wasserdicht, mit vollständiger Seitenabdeckung und drei Sichtfenstern, Farbe Grün.

Ein Angelschirm ist eigentlich kein Schirm, sondern das kleinste mögliche Dach. Der Unterschied zeigt sich in dem Moment, in dem der Wind dreht: Ein normaler Regenschirm schützt dann nichts mehr, weil der Regen von der Seite kommt. Genau dafür hat dieses Modell eine komplette Seitenwand mit Reißverschluss, die sich rundum einhängen lässt. Damit wird aus dem Schirm ein geschlossener Unterstand, ohne dass ein Zelt aufgebaut werden muss.

Die drei eingesetzten Fenster sind dabei der Punkt, der über Brauchbarkeit entscheidet. Eine blickdichte Seitenwand hält zwar Wind ab, nimmt dir aber die Sicht auf die Rutenspitzen — und damit den Grund, warum du überhaupt am Wasser sitzt. Durch die Fenster behältst du die Montage im Blick, während der Rest des Körpers trocken bleibt. Wer den Schutz nicht braucht, nimmt die Wand ab und fischt unter dem offenen Dach.

Zur Größe: 250 Zentimeter Durchmesser sind über das Schirmdach gemessen, nicht über die Bodenkante. Das ergibt eine überdachte Fläche, unter der ein Angelstuhl, eine Sitzkiepe oder eine Ablage bequem Platz haben, mit Raum für den Rutenhalter davor. Für zwei Personen reicht es nur, wenn beide dicht zusammenrücken — dafür ist das die Größe, die noch einer allein aufstellen und tragen kann.

Zum Aufstellen gehört ein solider Erdspieß, und zwar bei jedem Wetter. Der mitgelieferte Spitzfuß der meisten Schirme hält in weicher Wiese, versagt aber auf festem Boden und bei Seitenwind. Ein Erdspieß mit Trittbügel geht deutlich tiefer und lässt sich mit dem Fuß eindrücken, statt ihn mit dem Handballen in den Boden zu prügeln. Sobald die Seitenwand hängt, wird die Windlast erheblich größer als beim offenen Schirm — dann gehört der Schirm zusätzlich abgespannt oder mit Heringen gesichert.

Die richtige Ausrichtung ist die zweite Hälfte der Miete. Der Schirm wird gegen die Windrichtung geneigt, nicht senkrecht gestellt, damit der Druck ihn nach unten in den Boden presst statt ihn auszuhebeln. An offenen Seen und an der Küste ist das keine Feinheit, sondern der Unterschied zwischen einem Schirm, der den Tag übersteht, und einem, der nach zwei Stunden über die Wiese rollt.

Das Material ist wasserdicht ausgerüstet. Nach dem Einsatz gehört der Schirm aufgespannt getrocknet, bevor er in die Hülle kommt — feucht eingepackt setzt sich innerhalb weniger Tage Stockfleck an, und der geht aus beschichtetem Gewebe nicht mehr heraus. Wer am Salzwasser fischt, spült vorher mit klarem Wasser ab. Die Nähte lassen sich nach ein paar Saisons mit Nahtdichter auffrischen, bevor sie anfangen zu tropfen.

Sinnvoll ist dieser Schirm überall dort, wo lange an einer Stelle gefischt wird. Beim Ansitz mit Karpfenruten steht er oft über Nacht, beim Feedern mit Feederruten schützt er vor allem das angerührte Futter und die offene Köderdose, und beim Stippen mit Stippruten hält er im Sommer die Sonne von der Kiepe. Für den kurzen Spinnangelausflug ist er dagegen zu viel Gepäck.

Zur Abgrenzung, damit die Erwartung stimmt: Ein Schirm mit Seitenwand ist kein Zelt. Er hat keinen Boden, keine geschlossene Rückwand über die volle Höhe und keine Belüftung, die Kondenswasser abführt. Wer bei Frost übernachten will, ist mit einem Bivvy besser bedient. Wofür dieser Schirm dagegen ungeschlagen ist: in zwei Minuten aufgebaut, in zwei Minuten wieder abgebaut, und im Sommer wie im Nieselregen des Novembers gleichermaßen brauchbar. Für den klassischen Tagesansitz ist das genau die richtige Mischung aus Schutz und Aufwand.

Ein praktischer Hinweis zum Transport: Der Schirm wandert im Auto nicht lose in den Kofferraum, sondern in die Hülle und mit der Spitze nach vorn. Die Speichenenden sind der empfindlichste Teil, und ein verbogener Speichenkopf lässt sich am Wasser nicht reparieren. Wer den Schirm häufig mitnimmt, prüft einmal pro Saison die Schiebehülse am Stock — dort sammelt sich Sand, und wenn sie klemmt, wird das Aufspannen zur Kraftprobe.

Rund um den Platz passen die Anbauteile aus dem Bereich Sitzkiepen-Zubehör, ein Sitzplatz aus Angelstühle oder Sitzkiepen und für die Nacht eine Liege aus Angelliegen. Wer es geschlossener braucht, findet unter Angelzelte die nächste Stufe.

Bei Regen und Wind lohnt außerdem eine wasserdichte Angeljacke, denn zum Werfen musst du unter dem Dach hervor. Licht für den Abend steht unter Kopflampen, das gesamte Sortiment für den Platz unter Liegen, Stühle & Zelte. Hersteller ist Mikado.

  • Produktnummer SW10113
  • Hersteller Mikado
  • Herstellernummer IS14-P010
  • Gewicht 5.003 kg

Herstellerangaben

Abramis Sp. z o.o.
ul. Łąkowa 52a
05-092 Łomianki
Polen

Tel: +48 22 751 74 97
Web: https://www.mikado.pl/