61,99 €
- Produktnummer SW19023
- Hersteller Mikado
- Herstellernummer UWD-MF22-135
- Gewicht 1.484 kg
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Mikado Rutenfutteral Method Feeder 2 Fächer Gepolstert mit Schultergurt
Karpfen, Brassen und Schleien stehen im Mittelpunkt, wenn das Futterkörbchen mit Pellets oder Groundbait geladen wird. Die Method-Feeder-Montage hat sich an Baggerseen, an Vereinsgewässern und an trägen Flussabschnitten als eine der verlässlichsten Varianten der Grundangelei durchgesetzt, weil Köder und Futter als Einheit am Platz liegen. Große Rotaugen und Güster nehmen den Hakenköder ebenso an, und an gut besetzten Gewässern kommen Satzkarpfen in Serie. Wer so fischt, führt eine besondere Gerätekombination mit: eine kräftige Feederrute, eine große Rolle und eine feine Wechselspitze, die keinen Stoß verzeiht. Dieses Futteral von Mikado ist für diese Zusammenstellung gemacht.
Der Transport entscheidet beim Feederangeln oft über den Zustand des Geräts am Ende der Saison. Die Spitzen moderner Feederruten sind dünn gearbeitet, der Rutenfuß trägt eine schwere Rolle, und zwischen Parkplatz und Platz liegen meist einige hundert Meter. Wird die Kombination lose getragen, pendelt das Gewicht der Rolle am Blank, die Spitze wischt durch Gebüsch, und das Körbchen schlägt gegen die Ringe. Eine Hülle, die zwei Kombinationen aufnimmt und deren Wandung Stöße abfängt, nimmt genau diese Belastung aus dem Weg zum Wasser.
Über das Jahr verschieben sich die Plätze, und damit die Wege. Im Frühjahr ziehen die Fische in flache, schnell erwärmte Buchten, die häufig am entfernten Ende des Sees liegen und nur über Wiesenpfade erreichbar sind. Im Sommer wird früh am Morgen und spät am Abend gefischt, oft im Halbdunkel, wenn jeder Handgriff am Ufer ein bisschen ungenauer ausfällt. Im Herbst sammeln sich Brassen und Karpfen an tieferen Kanten, und der Weg dorthin führt über nassen Lehm. Im Winter steht das Gerät länger im Auto als am Wasser. In allen vier Fällen gewinnt eine Tasche, die geschlossen bleibt und in der die Ruten fest sitzen.
Zur Wassertiefe passt diese Überlegung unmittelbar. Method-Feeder-Montagen arbeiten meist zwischen zwei und sechs Metern Tiefe auf Plateaus, an Scharkanten und auf Muschelbänken. Solche Stellen liegen selten direkt vor den Füßen, sondern verlangen Wurfweiten, für die zwei unterschiedlich abgestimmte Ruten sinnvoll sind: eine für den kurzen, genauen Wurf an die Kante, eine zweite mit mehr Rückgrat für die weite Distanz über das freie Wasser. Beide fertig montiert mitzunehmen, verkürzt am Platz die Umbauzeit.
Die Ausstattung folgt diesem Anspruch. Zwei Fächer nehmen zwei vollständige Kombinationen auf, jede für sich, sodass sich Ringe und Schnurclips nicht ineinander schieben. Die Wandung ist gepolstert, womit die Hülle mehr ist als ein Sack mit Länge: Sie dämpft den Stoß, wenn die Tasche an der Böschung abgestellt wird oder im Kofferraum gegen die Seitenwand kippt. Und ein Schultergurt gehört zum Lieferumfang, sodass das Gewicht auf die Schulter wandert und die Hände frei bleiben.
Die Polsterung wirkt an zwei Stellen, die beim Feederangeln empfindlich sind: an der Spitze und am Rollenfuß. Eine abgeknickte Feederspitze ist ein häufiger Schaden an einem Feedergespann, und er entsteht fast nie beim Fischen, sondern beim Ein- und Ausladen. Eine gepolsterte Wandung verteilt den Druck, statt ihn auf einen Punkt zu leiten. Das zahlt sich auch beim Stapeln aus, wenn im Kofferraum Eimer, Körbe und Rutenhalter auf der Tasche landen.
Der Schultergurt verändert den Weg zum Platz merklich. Feedergerät ist schwerer als eine Spinnausrüstung, weil Rolle, Körbchen und Futterschüsseln dazugehören; getragen wird meist in mehreren Gängen oder mit Karre. Liegt das Futteral am Gurt über der Schulter, bleibt eine Hand für den Eimer und eine für die Sitzkiepe frei. Auf schmalen Stegen und an steilen Böschungen ist dieser freie Arm der eigentliche Gewinn, weil er das Gleichgewicht hält.
Drei Längen bilden die Variantenachse: 135cm, 150cm und 175cm. Maßgeblich ist das längste Teil der eingepackten Rute mit montierter Rolle. Kurze Method-Feeder-Ruten um drei Meter Gesamtlänge liegen zerlegt im Bereich von 135cm, klassische Feederruten zwischen drei Metern sechzig und vier Metern brauchen 150cm, und wer lange Dreiteiler oder zusätzlich eine Wechselspitzenhülse mitführt, greift zu 175cm. Die größte Länge nimmt außerdem Rutenhalter und Bankstick-Stangen mit auf, die sonst lose im Kofferraum wandern.
Nach dem Angeltag verlangt Feedergerät eine Minute mehr Aufmerksamkeit als andere Ausrüstung. Futterreste, nasse Pellets und Erdkrümel bleiben an Rolle und Rutenfuß hängen und wandern mit in die Hülle. Ein Schlag mit der flachen Hand auf die geöffnete Tasche löst das Gröbste, der Rest geht mit einem feuchten Tuch heraus. Anschließend offen stehen lassen, damit die gepolsterte Wandung durchtrocknet und Groundbait-Reste nicht über Nacht festbacken. Wird die Tasche so behandelt, hält sie viele Saisons, ohne säuerlich zu riechen.
- zwei Fächer für zwei fertig montierte Feedergespanne
- gepolsterte Wandung als Schutz für Spitze und Rollenfuß
- Schultergurt für den Transport über längere Uferwege
- drei Längen: 135cm, 150cm und 175cm
Weitere Hüllen für den Rutentransport führt die Abteilung Rutentaschen. Futter, Pellets und Kleinteile finden in einer Angeltasche Platz, Haken, Wirbel und fertige Rigs sortiert in Tackleboxen.
- Produktnummer SW19023
- Hersteller Mikado
- Herstellernummer UWD-MF22-135
- Gewicht 1.484 kg
Herstellerangaben
Abramis Sp. z o.o.
ul. Łąkowa 52a
05-092 Łomianki
Polen
Tel: +48 22 751 74 97
Web: https://www.mikado.pl/