16,49 €
- Produktnummer SW18122
- Hersteller Mikado
- Herstellernummer UWD-04201B-130
- Gewicht 0.741 kg
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Mikado Rutenfutteral 1 Fach Schwarz
Ein Fach, ein klarer Zweck. Dieses Futteral folgt der schlichtesten Bauform, die es für den Rutentransport gibt: ein langer Innenraum ohne Unterteilung, unten geschlossen, oben zum Beladen offen. Was hineingelegt wird, liegt zusammen in einem Schacht. Daraus ergibt sich die schmale Silhouette, die ein Futteral mit nur einem Fach von den mehrfächrigen Taschen unterscheidet. Es baut kaum auf, kantet beim Tragen nicht aus und braucht im Auto nur den Platz, den die Ruten selbst beanspruchen. Die Ausführung ist durchgehend in Schwarz gehalten.
- ein durchgehender Innenraum ohne Zwischenwand
- schlanke Bauform, geringer Platzbedarf beim Verstauen
- Farbe Schwarz, zurückhaltend und unauffällig am Platz
- drei Längen: 130cm, 140cm und 160cm
- Hersteller Mikado
Die Bauform bringt zwei Eigenschaften mit, die sich im Gebrauch ergänzen. Zum einen gibt es keine Zwischenwand, die Platz wegnimmt, also passt neben einer Kombination noch ein zweites, dünneres Rutenteil in denselben Schacht. Zum anderen fehlt die Trennung, die bei mehrfächrigen Modellen für Ordnung sorgt. Beides zusammen ergibt die typische Anwendung: ein Satz Ruten, der zusammengehört und zusammen bleibt. Wer die Teile vor dem Einschieben mit zwei Klettbändern bündelt, hat denselben Effekt wie eine feste Unterteilung, nur beweglicher.
Schwarz ist dabei mehr als eine Geschmacksfrage. Dunkle Außenflächen nehmen Uferschlamm, Fischschleim und Grasspuren optisch kaum auf, und am Platz fällt ein schwarzes Futteral weder im Boot noch auf dem Steg unangenehm auf. Für Angler, die ihr Gerät auch außerhalb des Wassers transportieren, etwa im Zug oder im Reisebus, ist eine unauffällige Hülle ohnehin die ruhigere Wahl: Ein langes schwarzes Behältnis zieht weniger Blicke an als eine bunt bedruckte Tasche.
Beim Verstauen zeigt sich der Vorteil der flachen Bauform. Hinter der Rückbank, zwischen Ersatzrad und Seitenwand oder quer über dem Kofferraumboden findet ein Einfachfutteral fast immer eine Lücke. Im Angelzelt lässt es sich an die Rückwand legen, ohne den Gang zu blockieren, und zu Hause hängt es flach an zwei Haken an der Wand. Wer mehrere Futterale besitzt, stapelt sie nebeneinander wie Bretter, während mehrfächrige Taschen rund aufbauen und Raum verschenken.
Die Lagerung zwischen den Angeltagen ist der zweite große Einsatzbereich. Ruten, die monatelang im Keller oder in der Garage stehen, setzen Staub an, und offen gelagerte Korkgriffe werden fleckig. In einer geschlossenen Hülle bleibt die Oberfläche sauber, die Ringeinlagen stoßen nicht gegen Werkzeug oder Fahrradlenker, und im Winter bleibt der Blank vor Streusalzstaub geschützt. Wichtig ist nur, dass Rute und Rolle vollständig trocken sind, bevor sie für längere Zeit verschlossen werden.
Das Beladen geht zügig, wenn die Teile vorbereitet sind. Rolle abnehmen oder den Bügel schließen, die Ringe der einzelnen Teile in eine Linie drehen und die Spitze voran einschieben, bis das untere Ende aufsitzt. Liegen zwei Teile parallel, kommt das dickere zuerst hinein, das feinere legt sich in die Mulde daneben. Beim Entnehmen umgekehrt: Futteral aufrichten, Griffe fassen, herausziehen. Weil keine Zwischenwand im Weg ist, bleibt dieser Ablauf auch mit kalten Händen im Winter unkompliziert.
Drei Längen bilden die Variantenachse: 130cm, 140cm und 160cm. Die Zuordnung funktioniert über das längste Einzelteil, nicht über die Gesamtlänge der Rute. Zweiteilige Spinn- und Grundruten liegen meist zwischen einem Meter und einem Meter dreißig und passen in 130cm oder 140cm. Dreiteilige Feederruten und lange Stippruten verlangen 160cm. Bei Teleskopruten gilt das zusammengeschobene Packmaß als Maßstab, bei Steckruten das längste Handteil mit aufgesetzter Rolle. Zwischen Rutenende und Futteralboden sollten ein paar Zentimeter Luft bleiben, damit das obere Ende nicht gegen die Spitze drückt.
In der Praxis greifen vor allem drei Gruppen zu einem Futteral mit einem Fach. Stippfischer und Freunde der festen Montage transportieren lange Ruten ohne Rolle und brauchen keine Trennung, sondern Länge. Spinnangler nehmen es als Zweitfutteral mit, wenn nur eine Kombination mitkommt und das große Rutentaschen-Format zu Hause bleibt. Und wer eine wertvolle Rute im Schrank aufbewahrt, nutzt es als dauerhafte Schutzhülle statt als Transportmittel. Für Reisen mit dem Rad oder dem Motorrad ist die schlanke Form ebenfalls im Vorteil, weil sie sich seitlich sicher festzurren lässt.
Im Alltag spielt das Futteral seine Stärke beim kurzen Ansitz aus. Für zwei Stunden am Feierabend braucht es kein voll gepacktes Gespann; dann genügen eine Rute, eine kleine Tasche und ein Kescher. Das schlanke Futteral steht im Flur bereit, wird gegriffen und passt im Auto neben Einkäufe und Kinderwagen. Auch beim Vereinsfischen, wo auf dem Parkplatz viele Taschen nebeneinander liegen, ist eine flache Hülle schneller verladen.
Zur Pflege genügt wenig: Sand und Blätter nach dem Angeltag ausschütteln, die Innenseite bei Bedarf mit einem feuchten Tuch auswischen, dann geöffnet trocknen lassen. Weitere Transportlösungen zeigt die Abteilung Rutentaschen, feste Behältnisse für Kleinteile und Montagen die Übersicht Boxen und Taschen.
Wer sein Gerät lieber in einem harten Behälter führt, findet unter Angelkoffer die Alternative mit festem Deckel. Für den Rutentransport selbst bleibt das schlanke Einfachfutteral trotzdem die schlankere Lösung.
- Produktnummer SW18122
- Hersteller Mikado
- Herstellernummer UWD-04201B-130
- Gewicht 0.741 kg
Herstellerangaben
Abramis Sp. z o.o.
ul. Łąkowa 52a
05-092 Łomianki
Polen
Tel: +48 22 751 74 97
Web: https://www.mikado.pl/