72,99 €
- Produktnummer SW21543
- Hersteller Mikado
- Herstellernummer KDA187-5010
- Gewicht 0.555 kg
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Mikado Noctis LCF II FD
Beim Feederangeln liegt die Rute auf der Auflage, der Futterkorb sitzt auf einer festen Marke am Grund, und die feine Wechselspitze zeigt jede Berührung am Haken an. Für dieses Gerät ist die Noctis LCF II FD von Mikado gebaut. Sie läuft im Shop als Variantenartikel über die Achse Modell und ist in den Modellen 4010 und 5010 erhältlich. Der Zusatz FD steht für die Frontbremse, deren Verstellung vorn an der Spule angebracht ist.
Der Reiz dieser Fischerei liegt in der Wiederholung. Ein Wurf folgt dem nächsten auf dieselbe Entfernung, der Korb gibt bei jedem Ablegen eine kleine Portion Futter frei, und nach einer halben Stunde steht ein Futterteppich, über dem die Fische ziehen. Die Rolle trägt dabei zwei Aufgaben: Sie bringt den gefüllten Korb auf Weite, und sie holt ihn samt Fisch gleichmäßig zurück. Beides passiert über Stunden hinweg und oft mehrere Dutzend Male.
Die typischen Gewässer und Situationen:
- Flüsse mit gleichmäßiger Strömung, in denen ein schwerer Korb die Position hält
- Kanäle, bei denen die Rinne in der Mitte mit festem Abstand befischt wird
- Seen und Talsperren, in denen weite Würfe über freie Fläche nötig sind
- Vereinsteiche mit kurzer Distanz und leichtem Korb am Method-Feeder
- Angeln in der Dämmerung, wenn die Spitze mit einem Knicklicht beobachtet wird
Zwischen den Modellen 4010 und 5010 liegt die Baugröße. Die 4010 ist die kleinere der beiden und gehört an Feederruten für mittlere Entfernungen und leichte bis mittlere Körbe, wie sie am Kanal und am Teich gebraucht werden. Die 5010 fällt größer aus; sie steht unter langen Feederruten, mit denen schwere Körbe in die Strömung oder weit über eine Seefläche gesetzt werden. Wer an einem Platz beides vorhat, baut zwei Ruten auf und stattet jede mit der zugehörigen Größe aus.
Die Frontbremse spielt beim Feederangeln eine andere Rolle als beim Werfen von Kunstködern. Der Biss kommt in die liegende Rute, der Fisch nimmt den Köder im Vorbeiziehen auf und dreht ab — in diesem Moment darf die Bremse Schnur freigeben, sonst reißt das feine Vorfach. Deshalb wird die Verstellung weich eingestellt und erst im Verlauf des Drills fester gezogen, wenn der Fisch näher am Ufer steht. Nach dem letzten Wurf wird sie geöffnet, damit die Scheiben über die Woche ohne Druck liegen.
Die Abstimmung mit Rute und Korb läuft über das Gewicht. Eine Feederrute trägt ihre Angabe für das Wurfgewicht auf dem Blank; der gefüllte Korb darf diese Angabe nicht überschreiten, sonst leidet die Rute und der Wurf wird unsauber. Die Rolle wiederum soll den Korb ohne Ruck auf Weite bringen, weshalb der Angler beim Wurf nicht reißt, sondern den Korb in einem langen Zug beschleunigt. Dabei bleibt die Schnur bis zum letzten Moment über dem Zeigefinger, und die Rute zeigt beim Loslassen in die Richtung des Ziels.
Bei der Schnur geht es um Dehnung. Monofile Hauptschnur dehnt sich und nimmt dem Anhieb auf Distanz die Härte; geflochtene Schnur gibt kaum nach und bringt jede Bewegung des Korbes in die Spitze, verlangt dafür aber ein weicheres Vorfach und eine Schlagschnur beim Werfen schwerer Körbe. Zwischen Hauptschnur und Montage gehört in beiden Fällen ein sauberer Knoten, der durch die Ringe läuft. Eine zweite, bereits bespulte Spule im Gepäck ermöglicht den Wechsel zwischen den beiden Schnurarten, ohne am Platz neu aufzuspulen.
Der Aufbau des Platzes gehört zu dieser Fischerei dazu. Die Rute liegt auf einer Auflage oder im Rod Pod, und der Winkel zum Wasser entscheidet darüber, wie viel Schnur über der Oberfläche steht. Am Fluss zeigt die Rute steil nach oben, damit die Strömung weniger Schnur fasst; am Stillwasser liegt sie flach, sodass die Spitze auf einen Anfasser ohne Verzug reagiert. Die Rolle hängt dabei frei unter dem Blank und darf den Boden nicht berühren, denn Sand im Spulenspalt arbeitet bei jeder Kurbelbewegung mit. Ein Eimer oder ein Ständer hält das Gerät sauber über dem Ufer.
Zum Umgang mit Gerät am Feederplatz: Der Korb schleift Sand und Schlick heran, und beides landet mit der Schnur auf der Rolle. Deshalb wird die Schnur vor dem Aufwickeln durch die Finger gezogen, wenn sie sichtbar schmutzig ist, und das Gehäuse am Ende des Tages mit einem feuchten Lappen abgenommen. Die Spule wird abgezogen und der Raum darunter kontrolliert. Getrocknet wird die Rolle liegend an der Luft, nicht auf der Heizung. Vor dem nächsten Einsatz dreht der Angler die Kurbel einige Umdrehungen, um zu hören, ob alles frei läuft.
Alle Bauformen auf einen Blick zeigt die Seite Angelrollen. Für das Fischen mit Pose und Grundblei stehen daneben Stationärrollen zur Wahl, für schwere Montagen auf große Distanz die Karpfenrollen. Die Größe 4010 oder 5010 wählt der Kunde oben auf dieser Seite im Feld Modell.
- Produktnummer SW21543
- Hersteller Mikado
- Herstellernummer KDA187-5010
- Gewicht 0.555 kg
Herstellerangaben
Abramis Sp. z o.o.
ul. Łąkowa 52a
05-092 Łomianki
Polen
Tel: +48 22 751 74 97
Web: https://www.mikado.pl/