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- Produktnummer SW15584
- Hersteller Mikado
- Herstellernummer AMC-11005-99
- Gewicht 0.014 kg
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Mikado Kunstmais schwimmend
Naturmais ist ein bewährter Köder, hat am Haken aber eine begrenzte Standzeit. Er weicht im Wasser auf, wird von Kleinfischen und Krebsen abgeräumt und fällt beim Wurf gelegentlich vom Haar, bevor die Montage überhaupt auf dem Grund liegt. Der Kunstmais von Mikado tritt an dieser Stelle an: Als Imitat behält er seine Form über die gesamte Ansitzdauer, bleibt nach Stunden im Wasser unverändert am Platz und übersteht auch mehrere Würfe hintereinander. Wer über Nacht auf Karpfen ansitzt, kann die Rute morgens einholen und weiß, dass der Köder die ganze Zeit gefischt hat.
Was das im Alltag am Wasser bedeutet:
- die Montage bleibt beködert, auch wenn Kleinfisch am Platz steht und Naturköder abträgt
- kein Abfallen des Köders beim weiten Wurf, der Köder sitzt beim Aufschlag noch am Haar
- gleichbleibende Form über die gesamte Nacht, damit die Präsentation nicht unbemerkt zusammenfällt
- wiederverwendbar nach dem Ansitz, solange das Korn unverletzt ist
Die zweite Eigenschaft, die diesen Köder bestimmt, ist der Auftrieb. Ein schwimmendes Korn legt sich nicht in den Bodensatz, sondern steht über dem Grund und bleibt damit sichtbar, auch wo Faulschlamm, Fadenalgen oder abgesunkenes Laub einen liegenden Köder verschlucken würden. Über die Länge des Haares wird eingestellt, wie hoch das Korn steht: ein kurzes Haar hält es knapp über dem Grund, ein längeres hebt es deutlicher ab. Dazwischen liegt eine Einstellung, bei der das Korn das Hakengewicht gerade ausgleicht und beinahe schwerelos im Wasser pendelt. Diese ausbalancierte Darbietung wird von vorsichtigen Fischen oft am ehesten angenommen, weil der Köder beim Ansaugen kaum Widerstand bietet.
Für die Haar-Montage ist der Kunstmais damit ein naheliegender Baustein. Das Korn sitzt nicht am Hakenschenkel, sondern auf einem kurzen Haar hinter dem Hakenbogen, sodass der Haken beim Ansaugen frei bleibt und sich im Maulwinkel fassen kann. Praktisch bewährt haben sich zwei Wege: ein Korn allein auf dem Haar für eine zurückhaltende Darbietung, oder ein schwimmendes Korn in Kombination mit einem liegenden Naturköder, bei der das Imitat den gesamten Köder in der Waage hält. Ein Köderstopper hinter dem Korn verhindert, dass es beim Wurf nach hinten rutscht. Vor dem Auslegen gehört ein Blick auf die Hakenspitze dazu, damit das Haar nicht gegen den Bogen anliegt und die Spitze blockiert.
Die Variantenachse dieser Familie ist die Farbe:
- gelb als die Fassung, die dem Naturmais am nächsten kommt und an Plätzen passt, auf denen mit Mais vorgefüttert wurde
- Mischfarbe für Situationen, in denen sich ein einzelnes Korn vom gewohnten Bild abheben soll, etwa über dunklem Grund oder nach längerer Befischung eines Platzes
Als Zielfische stehen Karpfen und Schleie im Vordergrund. Karpfen durchsuchen weichen Grund gründlich und nehmen ein über dem Schlamm stehendes Korn auf, das ein liegender Köder nicht erreicht. Die Schleie gründelt im Krautgürtel und am Rand von Seerosenfeldern; dort sorgt der Auftrieb dafür, dass das Korn über den Pflanzen schwebt statt zwischen ihnen zu verschwinden. Beide Arten sind an ruhigen, vorsichtigen Bissen zu erkennen, weshalb eine leicht laufende Montage und eine aufmerksam eingestellte Bissanzeige dazugehören.
Über das Jahr verschiebt sich der Einsatz. Im Frühjahr suchen Karpfen und Schleien die ersten erwärmten Flachbereiche auf, in denen ein schwebendes Korn über dem noch kahlen Grund sofort auffällt. Im Sommer verlagert sich das Geschehen in den Krautgürtel und an die Ränder der Seerosenfelder, wo der Auftrieb seine Stärke ausspielt. Im Herbst, wenn abgesunkenes Laub den Grund bedeckt, bleibt das schwebende Korn die Darbietung, die über der Laubschicht sichtbar bleibt.
Beim Vorfüttern wirkt das Imitat als einzelner Blickfang im Futterteppich. Ein Korn in der Fassung gelb geht im Maisfutter auf und erscheint als Teil der Mahlzeit, ein Korn in Mischfarbe tritt daraus hervor. Beide Wege führen zum Biss und unterscheiden sich nur darin, wie der Fisch auf den Köder aufmerksam wird.
Im Zusammenspiel mit dem übrigen Zubehör fügt sich der Kunstmais ohne Umstellung ein. Er lässt sich über einem Futterplatz aus Partikeln anbieten, auf kurzer Distanz mit der Pose fischen oder am Method Feeder direkt neben dem Futterklumpen platzieren. In jedem Fall entscheidet die Abstimmung zwischen Auftrieb des Korns und Gewicht der Montage darüber, wie der Köder am Grund steht, und diese Abstimmung lässt sich in Ruhe im Flachwasser prüfen, bevor die Montage am Platz landet.
Nach dem Ansitz werden die Körner abgespült und trocken verwahrt, am besten getrennt nach Farbe, damit beim nächsten Mal ohne Suchen gegriffen werden kann. Beschädigte Körner, bei denen das Haar schon durchgeschnitten hat, gehören aussortiert, weil sie den Auftrieb nicht mehr zuverlässig halten. Weitere Imitate dieser Art stehen in der Abteilung Kunstmaden und Kunstwürmer, größere Imitate unter Creature Baits und der gesamte Überblick im Bereich Kunstköder.
Mit den beiden Fassungen gelb und Mischfarbe deckt die Familie den üblichen Bedarf am Karpfen- und Schleienplatz ab: eine Farbe, die dem gewohnten Futterbild folgt, und eine, die gezielt davon abweicht.
- Produktnummer SW15584
- Hersteller Mikado
- Herstellernummer AMC-11005-99
- Gewicht 0.014 kg
Herstellerangaben
Abramis Sp. z o.o.
ul. Łąkowa 52a
05-092 Łomianki
Polen
Tel: +48 22 751 74 97
Web: https://www.mikado.pl/