6,99 €
- Produktnummer SW11089
- Hersteller Mikado
- Herstellernummer PMLW-70-LE
- Gewicht 0.037 kg
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Mikado M-Area Long Worm 7 cm
Mit dem M-Area Long Worm führt Mikado einen Kunstwurm von 7 cm Länge im Programm. Die schlanke Wurmform zählt zu den ruhigen Ködern: Sie lebt weniger vom Druck, den sie im Wasser aufbaut, als von der Zeit, die sie dem Fisch zum Betrachten lässt. Genau darin liegt ihre Stärke an Tagen, an denen schnelle Köder nur Nachläufer bringen. Fünf Farbstellungen gehören zu dieser Familie, sodass sich gedeckte und auffällige Varianten nebeneinander anbieten lassen.
Übersicht der fünf Varianten mit Herstellernummer und Artikelnummer:
- Cheese, Herstellernummer PMLW-70-CH, Artikelnummer SW11085
- black, Herstellernummer PMLW-70-BK, Artikelnummer SW11086
- orange, Herstellernummer PMLW-70-OR, Artikelnummer SW11087
- Blue, Herstellernummer PMLW-70-BL, Artikelnummer SW11088
- Lemon, Herstellernummer PMLW-70-LE, Artikelnummer SW11089
Am häufigsten kommt ein solcher Kunstwurm an der Sbirolino-Montage und an der Posenmontage im Forellensee zum Einsatz. Dabei wird die Länge entweder vollständig genutzt oder auf ein Reststück gekürzt, um das Profil zu verkleinern. Ein einzelner Haken in Wurmgröße nimmt den Köder mittig oder am Ende auf; wird er am Ende aufgezogen, bleibt der längere Teil frei und bewegt sich bei jeder Rutenbewegung mit. Auch an einer Grundmontage mit Seitenarm liegt der Wurm ruhig über dem Boden und wartet auf den Fisch, der die Stelle abgeht.
Beim Spinnfischen auf Barsch ergänzt die Wurmform das übliche Köderprogramm. An einem leichten Bleikopf oder an einer Montage mit Laufblei hängt sie quer zur Strömung und reagiert auf jeden kleinen Zug an der Schnur. Beim Angeln mit Seitenarm und kurzer Rutenführung heben sich Spitze und Ende der Form gegenläufig, was den Köder im Stand belebt, ohne dass er die Stelle verlässt. Über Kies und sauberem Sand lässt sich der Wurm zudem in kurzen Schritten über den Grund schleppen.
Die fünf Stellungen lassen sich zu zwei Gruppen ordnen. Cheese, orange und Lemon stehen für die auffälligen Töne, die im angetrübten Wasser und in den ersten Minuten nach dem Besatz am Forellensee gern genommen werden. black und Blue decken die ruhige Seite ab und liefern eine geschlossene Silhouette, wenn das Wasser klar ist und der Fisch die Montage schon mehrfach gesehen hat. Ein Wechsel zwischen den Gruppen bringt oft mehr als eine weitere Stunde mit derselben Stellung.
Beim Gerät genügt eine weiche Rute mit feiner Spitze, eine kleine Rolle und eine dünne Hauptschnur. Die Bisse auf ruhig geführte Köder fallen häufig zart aus, weshalb eine durchgezogene Rutenaktion und eine moderat eingestellte Bremse mehr Fische im Kescher halten als ein hartes Gerät. Ein kurzes Vorfach aus Fluorocarbon verringert die Sichtbarkeit der Verbindung, ein Wirbel zwischen Hauptschnur und Vorfach verhindert, dass sich die Montage bei langen Würfen verdrallt.
Für die Aufbewahrung gilt dasselbe wie bei anderen Weichködern: getrennt lagern, trocken verschließen, nicht in der Sonne liegen lassen. Wer die fünf Stellungen in eine flache Box mit Fächern sortiert, zieht am Wasser schneller die gesuchte Farbe heraus und vermeidet, dass sich die Köder gegenseitig anfärben. Angerissene Stücke lassen sich oft noch als kurzes Reststück weiterverwenden und ersetzen dann einen bewusst gekürzten Köder.
Über das Jahr verschieben sich die Einsatzzeiten. In der kalten Jahreszeit steht der Fisch tiefer und nimmt ruhig geführte Köder eher an als schnell gezogene; dann liegt die Stärke dieser Wurmform in der langen Standzeit. Im Frühjahr und im Herbst lässt sich dieselbe Montage flacher einstellen, weil die Fische höher im Wasser unterwegs sind. An heißen Sommertagen verlagert sich das Geschehen in die frühen Morgenstunden und in die letzte Stunde vor Dunkelheit, in der ein dunkler Ton gegen den helleren Himmel eine klare Silhouette abgibt.
An der Sbirolino-Montage bestimmt der Abstand zwischen Schwimmkörper und Haken das Verhalten des Köders. Ein längeres Vorfach lässt die Wurmform weiter nachziehen und wirkt ruhiger, ein kürzeres überträgt jede Bewegung der Rute unmittelbar. Zwischen Hauptschnur und Vorfach gehört ein Wirbel, damit sich die Montage bei langen Würfen nicht verdrallt. Beim Einholen wechseln sich gleichmäßiges Kurbeln und kurze Stopps ab; viele Bisse erfolgen genau in dem Moment, in dem der Köder nach dem Stopp wieder Zug bekommt.
Bei der Hakenwahl zählt vor allem, dass die Form gerade auf dem Schenkel sitzt und nicht zur Seite kippt. Ein Haken mit mittellangem Schenkel nimmt die Wurmform sauber auf, ein kurzer Schenkel passt zum gekürzten Reststück. Der Knoten wird vor dem Festziehen angefeuchtet und nach dem ersten Fisch kontrolliert. Reißt die Öffnung am Köder aus, wird der Haken um wenige Millimeter versetzt neu eingestochen, womit sich dasselbe Stück weiterverwenden lässt.
Eingeordnet ist die Familie bei den Kunstmaden und Kunstwürmern. Eine Ebene darüber führt Kunstköder zu Spoons, Gummifischen und Hartködern, und der Bereich Angeln enthält Ruten, Rollen, Posen, Haken sowie Blei und Wirbel für die Montage. Da jede der fünf Stellungen eine eigene Artikelnummer trägt, lässt sich eine verbrauchte Farbe einzeln nachlegen, ohne den ganzen Satz zu ergänzen.
- Produktnummer SW11089
- Hersteller Mikado
- Herstellernummer PMLW-70-LE
- Gewicht 0.037 kg
Herstellerangaben
Abramis Sp. z o.o.
ul. Łąkowa 52a
05-092 Łomianki
Polen
Tel: +48 22 751 74 97
Web: https://www.mikado.pl/