90,99 €
- Produktnummer SW18926
- Hersteller Mikado
- Herstellernummer KDA186-4012
- Gewicht 0.353 kg
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Mikado Katsudo Feeder
Die Katsudo Feeder von Mikado ist eine Rolle für das Angeln mit Futterkorb. Ihre Aufgaben am Platz sind klar umrissen: den Korb sauber auf die Marke bringen, die Schnur nach dem Einholen gleichmäßig aufnehmen und beim Biss jene Schnur freigeben, die ein abziehender Fisch verlangt. Die Rolle steht in drei Ausführungen bereit, deren Bezeichnung jeweils die Spulengröße benennt.
Die Achse Modell umfasst folgende Größen:
- 3012 als kleinste Stufe, passend zu kurzen Ruten, leichten Körben und feinen Schnüren am Teich oder am Kanal
- 4012 als mittlere Stufe für den überwiegenden Teil der Feederangelei, vom Vereinssee bis zum ruhigen Flussabschnitt
- 5012 als größte Stufe für weite Würfe, schwerere Körbe und Strecken, auf denen viel Schnur im Spiel ist
Mit jeder Stufe wächst der Spulenkörper, und damit nimmt die Menge Schnur zu, die darauf Platz findet. Das ist der eigentliche Unterschied zwischen den drei Ausführungen. Wer auf kurze Distanz am Kanal angelt und nach dem Wurf nur wenige Meter Schnur draußen hat, braucht keine große Spule. Wer dagegen über eine weite Strecke zur Fahrwasserkante oder an eine Krautbank am anderen Seeende wirft, füllt eine kleine Spule schnell bis an ihre Grenze und verliert dann Wurfweite, weil die Schnur über eine zu tief liegende Wickelung läuft. In solchen Fällen greift man eine Stufe höher.
Ein zweiter Punkt kommt hinzu: Eine größere Spule nimmt pro Kurbelumdrehung mehr Schnur auf. Das hilft, wenn der Korb aus großer Entfernung zurückgeholt wird und ein Angeltag viele Würfe verlangt. Auf kurze Distanz fällt dieser Punkt kaum ins Gewicht; dort ist die feinere Dosierung beim letzten Stück vor dem Kescher wichtiger.
Das Zusammenspiel mit der Feederrute entscheidet darüber, wie angenehm sich die Kombination über Stunden führen lässt. Als Faustregel gilt: Je länger die Rute und je schwerer der Korb, desto größer die Rolle. Eine kurze Rute mit einer großen Rolle liegt kopflastig in der Hand, eine lange Rute mit einer kleinen Rolle kippt beim Ablegen nach vorn. Die mittlere Stufe passt deshalb zu den gängigen Feederlängen, die kleine zu kurzen Ruten am Nahplatz, die große zu langen Ruten, mit denen weit über offenes Wasser geworfen wird.
Bei der Schnur hat man die Wahl zwischen monofilem Material und Geflecht. Monofil dehnt sich und verzeiht harte Anhiebe sowie eine fest eingestellte Bremse; Geflecht überträgt jeden Kontakt am Korb unmittelbar zur Rutenspitze und zeigt zaghafte Bisse deutlicher an. Weil Geflecht dünner baut, bleibt auf der Spule Raum übrig. Eine Unterfütterung aus monofiler Schnur schließt diese Lücke, sodass die Wickelung bis an den oberen Rand reicht und der Wurf ohne Bremswirkung abläuft.
Beim Füllen der Spule läuft die Schnur unter leichtem Zug ein. Entweder hält ein Helfer die Schnurspule, oder sie wird zwischen zwei Büchern eingeklemmt; entscheidend ist allein, dass die Windungen dicht nebeneinander liegen. Eine locker gefüllte Spule wirft Schlaufen ab, sobald der Korb beschleunigt. Gewickelt wird bis knapp unter den oberen Rand und nicht darüber hinaus, weil sonst beim ersten Wurf mehrere Windungen gleichzeitig abspringen.
Wer unterschiedliche Gewässer befischt, nutzt die Abstufung bewusst aus. Die kleine Ausführung erhält feine Schnur für Rotaugen und Brassen am Nahplatz, die mittlere eine Allroundstärke für den Vereinssee, die große kräftigeres Material für Karpfen und lange Würfe. Damit liegt für jede Strecke die fertige Kombination bereit, und am Wasser muss nicht umgespult werden. Weil alle drei zur selben Serie gehören, bleibt die Bedienung über die Größen hinweg gleich.
Beim Wurf hält der Finger die Schnur, der Korb pendelt hinter der Rute aus, und die Rute beschleunigt in einer langen Bewegung nach vorn. Kurz vor dem Aufschlag wird die Schnur gestoppt, damit der Korb gestreckt vor der Montage eintaucht. Danach wird die Rute in die Auflage gelegt und die Schnur straff gezogen, bis die Spitze eine leichte Biegung zeigt. Alles Weitere liest man an dieser Biegung ab.
Die Bremse bleibt beim Feedern mäßig geschlossen. Sie soll den ersten Ruck eines Fisches aufnehmen, ohne dass die Rute gerade gezogen wird, und darf bei kräftigen Fluchten nachgeben. Nach dem Drill gehört sie wieder in die Ausgangsstellung, damit die nächste Montage mit gleichem Verhalten arbeitet. Wer mit zwei Ruten am Platz sitzt, stattet beide mit derselben Größe aus: Dann greift die Hand im richtigen Moment ohne Umdenken zu, und Spulen lassen sich untereinander tauschen.
Zur Pflege genügen wenige Handgriffe:
- Nach dem Angeln Sand und Schlammspritzer mit einem feuchten Tuch abnehmen
- Die Rolle nicht in den Eimer tauchen und nicht mit hartem Strahl abspritzen
- Nach Einsätzen im Brackwasser die Außenflächen mit klarem Wasser abwischen
- Zur Lagerung die Bremse lösen und die Rolle trocken und aufrecht stellen
Im Sortiment steht die Rolle bei den Feederrollen. Die Übersicht Angelrollen führt weitere Bauarten für andere Angelarten, und bei den Ersatzspulen finden sich Spulen, mit denen zwei Schnurarten am selben Tag im Wechsel gefischt werden können.
- Produktnummer SW18926
- Hersteller Mikado
- Herstellernummer KDA186-4012
- Gewicht 0.353 kg
Herstellerangaben
Abramis Sp. z o.o.
ul. Łąkowa 52a
05-092 Łomianki
Polen
Tel: +48 22 751 74 97
Web: https://www.mikado.pl/