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Mikado Handschuhe Softshell Schwarz Camo

Beschreibung

Mikado Handschuhe Softshell Schwarz Camo

Kalte Finger entscheiden am Wasser oft darüber, wie lange ein Angeltag wirklich dauert. Die Softshell-Handschuhe von Mikado in Schwarz Camo setzen genau an dieser Stelle an: Sie halten Wind von den Händen ab und sorgen dafür, dass Rute, Rollenkurbel und Schnur auch nach Stunden im Freien noch sicher geführt werden. Damit richten sie sich an alle, die von Herbst bis Frühjahr draußen fischen.

Softshell ist in der Outdoorbekleidung dafür bekannt, Wind abzuhalten und trotzdem beweglich zu bleiben. Genau diese Eigenschaft zählt am Handschuh: Das Material legt sich eng an, baut nicht auf und lässt die Finger arbeiten. Kein steifes Panzermaterial also, sondern eine Schicht, die sich mitbewegt, wenn der Griff an der Rute wechselt oder ein Knoten gelegt werden soll.

Die Farbgebung Schwarz Camo bleibt am Gewässer unauffällig. An kleinen, klaren Flüssen und im flachen Uferbereich von Seen gehört eine ruhige Farbe zum Handwerk, weil Bewegung über dem Wasser sonst schnell auffällt. Dunkle Töne zeigen zudem Spuren von Schlamm, Köderresten und Fischschleim weniger deutlich als helle Stoffe.

Geführt werden die Größen Größe M, Größe L und Größe XL. Die Wahl sollte eng, aber nicht einschnürend ausfallen: Ein Handschuh, der an der Fingerkuppe Luft lässt, nimmt Gefühl aus dem Griff, ein zu knapper schnürt bei Kälte die Durchblutung ab und wirkt dann gegen den eigenen Zweck. Wer zwischen zwei Größen liegt und darunter einen dünnen Liner tragen möchte, greift zur größeren.

Beim Spinnfischen auf Hecht, Zander und Barsch arbeiten die Hände dauerhaft. Wurf, Einholen, Köderwechsel, dazu der Griff ans nasse Vorfach. Hier zahlt sich Windschutz unmittelbar aus, denn der kalte Zug über dem Wasser kühlt feuchte Haut schneller aus als die Lufttemperatur vermuten lässt. Mit geschützten Händen bleibt der Rhythmus des Führens über viele Würfe gleichmäßig.

Am Ansitz sieht die Belastung anders aus. Dort stehen lange Phasen des Wartens an, in denen sich der Körper abkühlt, unterbrochen von kurzen, hektischen Minuten am Fisch. Ein Handschuh, der die ganze Zeit getragen werden kann und beim Anhieb nicht ausgezogen werden muss, hält die Hände in der Wartezeit warm und beim Drill einsatzfähig.

Situationen, in denen sich das Paar bewährt:

  • Spinnfischen im Spätherbst und im Winter
  • Nachtansitz auf Aal, Zander und Karpfen
  • Bootsangeln bei Fahrtwind auf offenem Wasser
  • Watfischen im kalten Fluss
  • Wege zum Platz mit Gepäck über matschige Ufer
  • Vorbereiten von Montagen bei Wind

Beim Vorbereiten der Montage zeigt sich, ob ein Handschuh im Alltag taugt. Wirbel einschlaufen, Stahlvorfach wechseln, Drilling tauschen: Das sind feine Arbeiten, die mit klammen Fingern deutlich länger dauern als mit geschützten. Wer das Paar dafür nicht abstreifen muss, verliert keine Wärme, und es bleibt trocken, weil es nicht zwischendurch im nassen Grasrand liegt.

Ein Handschuh wirkt nur im Verbund mit der übrigen Bekleidung. Zieht Wind durch den Jackenärmel, kühlt die Hand von innen aus, und über den freien Kopf geht ebenso Wärme verloren. Passende Oberbekleidung steht unter Angelbekleidung für Herren bereit, Mützen und Hauben finden sich bei den Kopfbedeckungen. Erst die Kombination aus Jacke, Kopfbedeckung und Handschuh ergibt ein geschlossenes Bild.

Wer im Fluss steht, verliert über das Wasser zusätzlich Wärme. Zur Watbekleidung gehört deshalb konsequent auch der Schutz für die Hände, denn beim Waten bleiben sie häufiger im Spritzwasser als beim Fischen vom Ufer. Nach dem Ausstieg hilft es, die Handschuhe kurz auszuwringen und die Finger zu bewegen, bevor es weitergeht.

Im Umgang mit dem Fisch geben griffige Handschuhe Sicherheit. Hecht und Zander haben Zähne und scharfe Kiemendeckel, nasse Fischhaut rutscht, und der Hakenlöser braucht eine ruhige Hand. Wer den Fisch kurz hält, schnell löst und zügig zurücksetzt, schont ihn und sich selbst. Eine zweite, trockene Hand am Kescher erleichtert den Ablauf zusätzlich.

Auch der Weg zum Platz gehört dazu. Rucksack, Rutenfutteral und Kescher drücken auf blanke Haut, und an frostigen Morgen ist der kalte Metallgriff eines Rutenhalters unangenehm. Eine dünne Schicht zwischen Hand und Ausrüstung macht den Anmarsch über matschige Pfade und steile Böschungen merklich angenehmer.

Zur Pflege genügt wenig Aufwand. Nach dem Einsatz Schlamm und Köderreste mit klarem Wasser abspülen, die Handschuhe in Form ziehen und bei Raumtemperatur trocknen lassen. Direkte Hitze von Heizung, Ofen oder Fahrzeuglüftung schadet dem Material und macht es mit der Zeit hart. Gelagert wird trocken und ausgebreitet, nicht zusammengeknüllt in der nassen Tasche.

Praktisch ist ein zweites Paar im Rucksack. Nasse Handschuhe trocknen am Wasser kaum, und einmal durchnässt verlieren sie an Wirkung. Wer wechseln kann, bleibt handlungsfähig und muss den Tag nicht vorzeitig beenden. Weitere Modelle und Varianten stehen in der Kategorie Handschuhe.

Unter dem Strich sind diese Softshell-Handschuhe ein Ausrüstungsteil für die kalte Jahreszeit, das wenig Platz braucht und viel Komfort zurückgibt. Sie passen in jede Seitentasche der Jacke, sind in Sekunden angezogen und verlängern die Zeit, die am Wasser überhaupt sinnvoll gefischt werden kann.

Produktdetails

  • Produktnummer SW19547
  • Hersteller Mikado
  • Herstellernummer UMR-25BC-XL
  • Gewicht 0.11 kg

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