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- Produktnummer SW19151
- Hersteller Mikado
- Herstellernummer WAA860-214
- Gewicht 0.138 kg
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Mikado Bixlite Fast Spin 208 WG 3-15g
Die Bixlite Fast Spin gehört zu den Spinnruten, mit denen das leichte und mittlere Kunstköderangeln abgedeckt wird. Die Modellbezeichnung nennt ein Wurfgewicht von 3 bis 15 Gramm — ein Fenster, in das Spinner, kleine bis mittlere Wobbler, Spoons, leichte Blinker und Gummifische an Jigköpfen bis etwa zehn Gramm fallen. Das ist der Bereich, in dem die meisten Barsche, Forellen, Döbel und kleineren Hechte eines Jahres gefangen werden.
Die Längen dieser Familie:
- 2,08m
- 2,14m
- 2,25m
- 2,40m
- 2,70m
- 3,00m
Die Länge ist die wichtigste Entscheidung, und sie hängt weniger am Zielfisch als am Standort. Bis etwa zwei Metern zwanzig bleibt die Rute kurz genug für zugewachsene Bachläufe, für das Angeln aus dem Boot und für den Weg durch dichten Uferbewuchs, wo jede Handbreit mehr am Ast hängen bleibt. Sie liefert zugleich die direkteste Rückmeldung an die Hand, weil der Weg vom Köder zum Griff kurz ist.
Zwei Meter fünfundzwanzig bis zwei Meter vierzig sind der Allerweltsbereich am Kanal, am mittleren Fluss und am Seeufer: genug Hebel für einen weiten Wurf, noch handlich genug für stundenlange Führungsarbeit. Zwei Meter siebzig und drei Meter zielen auf große Flächen und auf Situationen mit Hindernissen vor den Füßen — Buhnenfelder, Steinschüttungen, hohe Ufer und Stege, von denen aus der Köder über eine Kante hinweg geführt werden muss. Die lange Rute hebt die Schnur über das Wasser und hält sie von der Kante frei.
Barsch, Forelle, Döbel und kleiner Hecht verlangen unterschiedliche Köder, aber ähnliche Gewichte. Ein Spinner der mittleren Größen, ein Wobbler von sechs Zentimetern, ein Gummifisch von sieben Zentimetern an einem Kopf von fünf Gramm und ein Spoon von vier Gramm bewegen sich alle in dem Fenster, das die Modellbezeichnung nennt. Wer eine Rute für genau diese Köderfamilie sucht, hat damit eine klare Zuordnung.
Für die Führung leichter Köder zählt vor allem, dass die Rute die Arbeit nicht verschluckt. Ein Spinner soll sich im Griff als gleichmäßiges Pulsieren bemerkbar machen, ein Gummifisch mit seinem Aufsetzen am Grund, ein Wobbler mit dem Wechsel zwischen Lauf und Pause. Je länger die Rute, desto stärker dämpft sie diese Zeichen; wer vor allem auf feine Zupfer achtet, bleibt deshalb eher im kurzen Bereich der Familie.
Über das Jahr verteilt sich der Einsatz gleichmäßig. Im Frühjahr stehen Barsche an Kanten und Stegen, im Sommer jagen Döbel oberflächennah unter überhängenden Bäumen, im Herbst ziehen die Schwärme über freie Flächen, und im Winter geht es langsam und tief am Grund entlang. Dieselbe Rute trägt alle vier Situationen, solange das Ködergewicht im genannten Bereich bleibt.
Zum Zusammenspiel: Eine leichte Stationärrolle in kleiner Baugröße hält die Balance der Rute, ohne das Handgelenk zu belasten. Eine dünne geflochtene Hauptschnur überträgt die Köderführung fast verlustfrei, ein kurzes Fluorocarbon-Vorfach davor schützt vor Abrieb an Muscheln und Steinen. Beim Hechtverdacht gehört ein kurzes Stahlvorfach dazwischen, selbst wenn der Tag eigentlich dem Barsch gewidmet ist.
Im Drill zählt bei leichtem Gerät Geduld mehr als Kraft. Kleine Haken an kleinen Ködern halten nur, wenn die Rute die Fluchten abfängt und die Rollenbremse weich arbeitet. Ein Kescher mit gummiertem Netz schont dabei Flossen und Haken gleichermaßen, und ein Lösewerkzeug in der Tasche verkürzt den Griff zum Fisch deutlich.
Transportiert wird die Rute am besten in einem Futteral mit festem Boden, und zwar mit getrennten Teilen und gelöster Rollenmutter. Nach dem Angeln im Brackwasser oder an salzigen Küstenabschnitten hilft ein Abwischen mit einem feuchten Tuch, besonders an Ringen und Rollenhalter. Die Steckverbindung bleibt leichtgängig, wenn sie trocken und sauber bleibt und nicht mit Gewalt zusammengedrückt wird.
Zwei Rollen mit unterschiedlichen Schnüren erweitern den Einsatzbereich derselben Rute: Geflecht für die direkte Führung am Grund, eine dünne monofile Füllung für oberflächennahe Köder und für sehr klares Wasser. Der Wechsel dauert einen Augenblick und verändert das Verhalten der Montage stärker als ein Tausch des Köders.
Für den Einstieg in das Spinnfischen ist dieses Wurfgewichtsfenster eine verlässliche Wahl, weil es die meisten heimischen Gewässer abdeckt, ohne auf eine einzige Fischart festgelegt zu sein. Wer später schwerere Köder führen möchte, ergänzt eine zweite Rute mit größerem Fenster, statt die leichte zu überladen.
Weitere Modelle derselben Gattung sammelt die Rubrik Spinnruten, der gesamte Rutenbereich steht unter Angelruten. Für die kurze Distanz mit Mikroködern lohnt ein Blick auf Spoonruten, für zusammengeschobenen Transport auf Teleskopruten.
- Produktnummer SW19151
- Hersteller Mikado
- Herstellernummer WAA860-214
- Gewicht 0.138 kg
Herstellerangaben
Abramis Sp. z o.o.
ul. Łąkowa 52a
05-092 Łomianki
Polen
Tel: +48 22 751 74 97
Web: https://www.mikado.pl/