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Jenzi Sprengring SB-verpackt
Jenzi Sprengring SB-verpackt

Jenzi Sprengring SB-verpackt

Ein Sprengring ist der kleine geschlossene Ring, der am Kunstköder zwischen Köderkörper und Haken sitzt oder die Verbindung zur Montage herstellt. Diese Ausführung von Jenzi trägt den Zusatz SB-verpackt und läuft im Shop unter Sprengringe innerhalb der Wirbel und Verbinder. Die Aufgabe des Teils ist unauffällig und trotzdem zentral: Es hält den Haken beweglich am Köder, lässt ihm Spiel beim Einstich und macht den Austausch eines stumpfen oder verbogenen Hakens möglich, ohne dass der Köder selbst ersetzt werden muss.

Genau dieser Austausch ist der häufigste Anlass, Sprengringe im Vorrat zu haben. Blinker, Löffel und Wobbler bleiben lange brauchbar, während die Haken verschleißen. Wer ein paar Ringe in der Box führt, richtet einen Köder am Wasser wieder her, statt ihn beiseite zu legen. Dasselbe gilt nach einem Hänger: Ein aufgezogener Ring wird getauscht, und der Köder geht wieder ins Wasser.

Vorkommen hat die Bauart überall dort, wo ein Haken beweglich an einem Körper hängt. Am Blinker verbindet der Ring das hintere Ende mit dem Drilling, am Wobbler sitzt er an den vorgesehenen Ösen, am Löffel hält er zugleich die Verbindung zur Montage. Auch an Meeresködern und an Pilkern findet sich dieselbe Lösung. Wer Köder aus verschiedenen Programmen führt, trifft deshalb auf unterschiedlich ausgeführte Ösen und braucht mehr als eine Stufe im Vorrat.

Der Arbeitsgang verläuft in wenigen Schritten. Der Ring wird mit einer Sprengringzange an der Überlappung aufgespreizt, nicht mit den Fingern aufgebogen. In den entstandenen Spalt wird das Hakenauge eingeschoben und über die Überlappung gedreht, bis es innen liegt. Danach wird die Zange abgesetzt und der Ring auf vollständigen Schluss geprüft. Bleibt ein Spalt sichtbar, ist der Ring überdehnt und gehört nicht an den Köder. Eine Zange mit feiner Spitze erspart dabei viel Mühe und hält die Finger von den Hakenspitzen fern.

Das passende Werkzeug entscheidet mit darüber, ob der Arbeitsgang gelingt. Eine Sprengringzange greift die Überlappung von innen und spreizt den Ring kontrolliert auf, während eine gewöhnliche Spitzzange abrutscht und das Teil verwindet. Am Bindetisch ist zusätzlich eine Unterlage hilfreich, auf der ein entglittener Ring nicht sofort verschwindet. Am Wasser lohnt es, Zange und Reserveringe gemeinsam in einer kleinen Dose zu führen, damit der Tausch nicht an einem fehlenden Teil scheitert.

Die Auswahl läuft über die Achse Größe mit sechs Stufen: 6, 8, 10, 12, 14 und 16. Jede Stufe ist eine eigene Variante mit eigener Kennung. Für die Zuordnung gelten diese Punkte:

  • Der Ring muss zur Öse des Köders und zum Hakenauge passen; beide Teile sollen sich darin frei bewegen.
  • Wer einen vorhandenen Ring ersetzt, nimmt die Stufe, die bisher an diesem Ködertyp gelaufen ist.
  • Zwei benachbarte Stufen im Vorrat decken eine Köderbox mit unterschiedlichen Modellen ab.
  • Ein Ring, der sich nur mit Gewalt über das Hakenauge drehen lässt, ist für diese Stelle zu knapp gewählt.
  • Bei mehreren Haken an einem Köder werden alle Verbindungen in derselben Stufe ausgeführt, damit der Lauf gleichmäßig bleibt.

Vor dem Einsatz wird jede Verbindung einmal angesehen und mit zwei Fingern gezogen. Sichtbar ist dabei, ob der Ring geschlossen liegt, ob er sich verwunden hat und ob er sich am Köderkörper verklemmt. Nach dem Angeltag werden die Köder abgetrocknet, bevor sie in die Box zurückgehen, und Ringe mit Spalt, Verwindung oder Scheuerspur werden ersetzt. Weil der Vorrat wenig Platz braucht, gehört eine kleine Reserve mit der Zange zusammen in dasselbe Fach der Tasche.

Vor dem Saisonstart lohnt ein Durchgang durch die Köderbox. Angesehen werden alle Verbindungen, die über den Winter in feuchter Umgebung gelegen haben, und getauscht wird alles, was sich nicht mehr sauber schließt. Dieser Durchgang beansprucht eine Stunde am Tisch und erspart den Verlust eines Köders am ersten Angeltag. Dieselbe Reihenfolge eignet sich nach einer Reise, bei der die Box im Gepäck gelegen hat und die Köder durcheinandergeraten sind.

Die Abgrenzung zu den Nachbarteilen läuft über die Funktion. Soll die Verbindung sich öffnen lassen, ist ein Teil aus dem Bereich Wirbel mit Karabiner der richtige Weg, und für den reinen Schnellwechsel am Köder stehen Snaps bereit. Soll eine Schnur dauerhaft fixiert werden, gehört die Aufgabe zu den Quetschhülsen. Die gesamte Auswahl dieser Bauart liegt unter Sprengringe.

Die Größe bestimmst du direkt am Artikel. Alle sechs Stufen gehören zum selben Modell, sodass sich der Vorrat gezielt nach den Ködern aufbauen lässt, die tatsächlich in deiner Box liegen.

  • Produktnummer 66476
  • Hersteller Jenzi
  • Herstellernummer 8468010
  • Gewicht 0.0021 kg

Herstellerangaben

Jenzi
Wilhelm-Bahmüller-Straße 53
73655 Plüderhausen
Deutschland

Tel: 0718198870
Mail: verkauf@jenzi.com
Web: https://www.jenzi.com

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