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Jenzi Polaris-Float Allround
Jenzi Polaris-Float Allround

Jenzi Polaris-Float Allround

Der Polaris-Float Allround von Jenzi ist eine Pose für das alltägliche Angeln auf Friedfisch, wie es an Vereinsgewässern, Kanälen und ruhigen Flussabschnitten üblich ist. Allround bedeutet dabei, dass die Form nicht auf eine einzelne Methode zugeschnitten ist, sondern für einen breiten Bereich von Montagen taugt.

Eine Pose erfüllt zwei Aufgaben zugleich. Sie hält den Köder in der gewünschten Tiefe über dem Grund und sie zeigt jeden Biss an, indem sie eintaucht, zur Seite zieht oder flach auf dem Wasser liegt. Beides funktioniert nur, wenn die Montage stimmt: Der Köder muss leicht genug hängen, dass ein Fisch ihn ohne Widerstand aufnimmt, und die Pose muss genug Auftrieb behalten, um nicht bei jeder Welle zu versinken.

Angeboten wird das Modell in den Längen 21cm, 23cm und 25cm. Welche Länge die passende ist, richtet sich nach Wurfweite, Wind und Wellenbild sowie nach der Montage, die darunter hängen soll. Auf dem geschützten Waldsee genügt eine zurückhaltende Variante, auf offenem Wasser mit Seitenwind bietet die größere Länge mehr Stabilität. Wer zwei Längen in der Posenbox hat, bleibt flexibel, wenn sich das Wetter im Laufe eines Angeltages dreht.

Austariert wird mit Schrotbleien oder Klemmbleien, die entlang der Hauptschnur verteilt werden. Der größere Teil der Beschwerung sitzt dabei weiter oben, einige kleine Schrote folgen in Richtung Haken und bremsen den Köder beim Absinken. Vor dem ersten Wurf lohnt eine Probe im flachen Wasser am Ufer. Erst wenn die Pose ruhig und mit dem richtigen Teil über der Oberfläche steht, beginnt das eigentliche Angeln.

Zielfische und Einsatzbereiche:

  • Rotauge, Rotfeder und Brassen im Uferbereich
  • Schleie und Karausche an Krautlücken
  • Barsch über Kiesbänken und an Stegen
  • Karpfen im flachen Wasser mit ruhiger Montage
  • Köderfischangeln als Vorbereitung auf Raubfisch
  • Aal und Quappe in der Dämmerung am Hängerplatz

Beim Gerät passt die Pose zu Match-, Stipp- und leichten Grundruten. Eine weiche Spitze schützt feine Vorfächer beim Anschlag, eine kleine Rolle mit sauber gewickelter Schnur verhindert Perücken beim Wurf. Als Haken genügen meist kleine Modelle, die zu Made, Mais, Teig oder Wurm passen. Wer mit Futter arbeitet, legt den Futterplatz knapp hinter oder neben die Posenspur, damit die Fische in der Spur bleiben.

Die Tiefe wird vor dem Angeln ausgelotet. Mit einem Lotblei am Haken lässt sich feststellen, wo der Grund liegt und wie er verläuft, danach wird die Pose so verschoben, dass der Köder knapp über dem Boden steht oder leicht aufliegt. An Kanten und in Löchern zahlt sich diese Vorarbeit besonders aus, weil schon ein halber Meter über Biss und Fehlbiss entscheidet.

Beim Köder bleibt die Auswahl überschaubar. Made, Mais, Brotflocke, Teig und Wurm decken den größten Teil der Friedfischangelei ab, am Haken darf der Köder dabei ruhig beweglich bleiben. Ein kleiner, regelmäßig nachgelegter Futterplatz hält die Fische in der Spur, während große Futtermengen auf einmal die Fische eher satt machen als anlocken.

Über das Jahr verschiebt sich das Geschehen. Im Frühjahr sammeln sich Rotaugen und Brassen im erwärmten Flachwasser, im Sommer verlagert sich der Ansitz auf die frühen und die späten Stunden, im Herbst stehen die Fische tiefer und ruhiger. Wind und Oberflächendrift bestimmen zusätzlich, wie die Schnur geführt wird.

Der Wurf wird ruhig ausgeführt und kurz vor dem Auftreffen abgebremst, damit die Montage gestreckt landet. Danach wird die Schnur abgetaucht oder leicht gespannt, abhängig von Wind und Oberflächendrift. Beim Biss folgt ein zügiger, aber nicht harter Anschlag zur Seite. Mit gespannter Verbindung zur Pose kommt der Haken sauber an, ohne das Vorfach zu überlasten.

Am fließenden Wasser arbeitet die Pose anders als im Stillwasser. Hier wird die Montage treiben gelassen und der Lauf mit der Rutenspitze kontrolliert, sodass der Köder voraus und die Pose hinterher läuft. Kurzes Anhalten hebt den Köder leicht an und führt häufig zum Biss. Diese Technik braucht Übung, deckt aber lange Strecken ab und zeigt schnell, wo die Fische stehen.

In der Dämmerung und nachts endet die Sichtbarkeit einer unbeleuchteten Pose. Für diese Zeit sind Knicklichtposen die bessere Wahl, weil sie den Biss auch im Dunkeln anzeigen. Am helllichten Tag und in der Dämmerung davor bleibt die Allroundform jedoch die unkompliziertere Lösung, weil sie ohne Zusatzteile funktioniert.

Pflege und Lagerung sind schnell erklärt. Nach dem Angeln wird die Pose abgespült, der Lack vorsichtig abgetrocknet und das Modell einzeln in ein Posenrohr oder eine Box mit Fächern gelegt. Dort liegt sie geschützt, ohne gegen Blei und Haken zu stoßen. Druckstellen und Risse im Lack führen dazu, dass Wasser eindringt und die Pose ihre Lage im Wasser verändert.

Im Sortiment steht das Modell bei den Allroundposen. Wer gezielter arbeiten möchte, findet mit Wagglern eine Form für weite Würfe im Stillwasser und mit Raubfischposen die kräftigere Bauweise für Köderfisch am Hecht.

So bleibt der Polaris-Float Allround die Pose für alle Tage, an denen das Gewässer und die Zielfische erst vor Ort entschieden werden.

  • Produktnummer SW24882
  • Hersteller Jenzi
  • Herstellernummer 6653005
  • Gewicht 0.0042 kg

Herstellerangaben

Jenzi
Wilhelm-Bahmüller-Straße 53
73655 Plüderhausen
Deutschland

Tel: 0718198870
Mail: verkauf@jenzi.com
Web: https://www.jenzi.com

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