11,50 €
- Produktnummer SW24626
- Hersteller Jenzi
- Herstellernummer 5513614
- Gewicht 0.0297 kg
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Jenzi Jeronimo Trout 14 cm
Mit dem Jeronimo Trout bringt Jenzi einen gegliederten Kunstköder ins Spiel, dessen Körper aus beweglich verbundenen Segmenten besteht. Diese Bauweise unterscheidet ihn vom starren Wobbler: Statt eines einheitlichen Körpers, der als Ganzes durchs Wasser zieht, folgt hier Glied auf Glied, und schon geringer Zug versetzt die hinteren Abschnitte in eine seitliche Bewegung. Der Köder misst 14 Zentimeter und bringt rund 30 Gramm auf die Waage, wodurch er sich mit mittlerem bis kräftigem Spinngerät ohne Mühe auf Distanz bringen lässt.
Die Länge von 14 Zentimetern ordnet dieses Modell klar im Raubfischbereich ein. Hecht steht an erster Stelle, gefolgt von größeren Zandern über strukturiertem Grund und kapitalen Barschen, die im Spätjahr Schwärme jagen. An Talsperren und Seen mit Salmonidenbestand passt das Profil ohnehin zur Beute, die dort unterwegs ist. Weil der Körper eine längliche, hochrückige Beutefischsilhouette zeigt, deckt der Köder das Beuteschema jener Fische ab, die auf einen einzelnen, gut sichtbaren Happen aus sind, statt kleine Schwärme zu zerteilen.
Sechs Farbvarianten stehen zur Wahl, und sie teilen sich in zwei Gruppen:
- Brown Trout, Rainbow Trout, Gold Trout und Saibling greifen Zeichnungen heimischer und besetzter Salmoniden auf. Diese Muster passen an Gewässer, in denen Forellen tatsächlich vorkommen oder regelmäßig eingesetzt werden.
- Hecht Braun und Hecht Grün bilden dagegen die Zeichnung eines jungen Hechtes nach. Kannibalismus gehört bei dieser Art zum Alltag, weshalb die beiden Muster vor allem im Herbst und Vorwinter interessant werden.
Bei der Farbwahl hilft ein Blick auf Wasserfärbung und Lichtverhältnisse. Gold Trout mit seinem warmen Grundton bringt in angetrübtem Wasser und bei bedecktem Himmel Kontrast, Rainbow Trout wirkt mit seiner hellen Flanke über sandigem Grund und bei Sonne, Brown Trout und Saibling bleiben gedeckter und spielen ihre Stärke in klarem Wasser aus, in dem misstrauische Fische jede Übertreibung ablehnen. Hecht Grün passt zu krautigen Flachbereichen, Hecht Braun zu torfigem oder angefärbtem Wasser. Wer zwei bis drei Muster aus beiden Gruppen führt, deckt die üblichen Bedingungen eines Angeltages ab.
Geführt wird der Köder am einfachsten mit gleichmäßigem Einholen auf mittlerer Geschwindigkeit, bei dem die Gliederung von selbst arbeitet. Interessanter wird es, wenn dieses Grundtempo durch kurze Stopps unterbrochen wird, denn beim Nachlaufen kippen die Segmente seitlich aus und erzeugen genau jenen unregelmäßigen Moment, in dem ein folgender Räuber zupackt. Eine weitere Variante ist das Anheben und Absinkenlassen über Kanten, bei dem der Köder in Wellen durch die Wasserschicht wandert. Besonders in der kalten Jahreszeit lohnt es sich, das Tempo deutlich herunterzunehmen und die Pausen zu verlängern.
Auf der Geräteseite verlangt ein Köder dieser Größenordnung nach einer Spinnrute mit passendem Wurffenster und einer Rolle, die geflochtene Schnur sauber verlegt. Zwischen Schnur und Köder gehört bei Hechtkontakt ein bissfestes Vorfach, eingehängt über einen Karabiner, damit sich die Farbvariante in Sekunden wechseln lässt. Ein Snap mit rundem Bügel lässt dem vorderen Segment zudem mehr Bewegungsfreiheit als eine starre Knotenverbindung. Weitere passende Modelle zeigt die Kategorie Jointed Lures, einen größeren Überblick über Hartköder und Gummi gibt der Bereich Kunstköder.
Im Verlauf eines Jahres verschiebt sich der Einsatz. Im Frühsommer über Krautfeldern und an Schilfkanten führt ein zügiger, oberflächennaher Zug zum Erfolg, im Hochsommer lohnt die Suche entlang der Kante zum tieferen Wasser. Ab dem Herbst, wenn die Räuber Masse aufnehmen, kommt die Länge von 14 Zentimetern voll zur Geltung, denn dann sind die Beutefische im Gewässer ebenfalls herangewachsen. Über den Winter bleibt das Modell an eisfreien Talsperren eine Option, sofern das Tempo entsprechend angepasst wird.
Beim Transport zahlt sich eine Box mit Einzelfächern aus, weil die Segmente eines gegliederten Köders sonst leicht an den Nachbarmodellen hängen bleiben. Wer häufig zwischen Ufer und Boot wechselt, hält zwei Dekore griffbereit im Deckelfach und den Rest in der Tiefe der Box. Ein kurzer Blick auf die Verbindungsstellen vor dem ersten Wurf zeigt sofort, ob alle Segmente frei beweglich sind.
Zur Pflege genügen wenige Handgriffe. Nach dem Einsatz am Salzwasser oder nach einem langen Tag mit vielen Würfen lohnt ein Abspülen mit klarem Wasser, anschließend trocknet der Köder offen liegend, bevor er zurück in die Box kommt. Die beweglichen Verbindungen zwischen den Segmenten vertragen das Nachschauen gut, denn dort sammelt sich bisweilen Kraut oder ein Faden abgerissener Schnur. Lagert jede Farbvariante in einem eigenen Fach, bleiben die Zeichnungen unversehrt und die Haken verhaken sich nicht ineinander. So ist die Box am nächsten Morgen ohne Vorbereitung einsatzbereit.
- Produktnummer SW24626
- Hersteller Jenzi
- Herstellernummer 5513614
- Gewicht 0.0297 kg
Herstellerangaben
Jenzi
Wilhelm-Bahmüller-Straße 53
73655 Plüderhausen
Deutschland
Tel: 0718198870
Mail: verkauf@jenzi.com
Web: https://www.jenzi.com