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Jenzi Easy Snap mit Wirbel No-Knot
Jenzi Easy Snap mit Wirbel No-Knot

Jenzi Easy Snap mit Wirbel No-Knot

Zwei Bauteile, die sonst getrennt in der Box liegen, sind hier zu einem zusammengefasst. Der Easy Snap mit Wirbel von Jenzi verbindet den knotenlosen Anschluss der Schnur mit einem drehbaren Gelenk, das Drall aus dem Köder abführt, bevor er in die Hauptschnur gelangt. Geführt wird die Reihe über die Achse Schnurtragkraft mit vier Abstufungen: 5 Kg, 7 Kg, 14 kg und 20 Kg.

Drall entsteht immer dann, wenn sich ein Köder um die eigene Achse dreht. Spinner tun das von Natur aus, Blinker und schlanke Löffel kippen beim schnellen Einholen ebenfalls in die Rotation, und Strömung verstärkt den Effekt zusätzlich. Ohne Gegenmaßnahme überträgt sich diese Drehung Wurf für Wurf auf die Schnur. Sie verdrallt, legt sich in Schlaufen über den Spulenrand und bildet bei geflochtenem Material Knoten, die sich nur mit Geduld oder gar nicht mehr lösen. Der eingebaute Wirbel unterbricht diese Kette an der richtigen Stelle, nämlich unmittelbar vor dem Köder.

Die vier Abstufungen ordnen sich entlang der Angelei an:

  • 5 Kg: die zurückhaltende Einheit für feine Montagen, kleine Spinner und das Angeln mit dünnen Schnüren.
  • 7 Kg: die leichte Allzweckgröße für Spoons, kleine Blinker und das Forellengewässer.
  • 14 kg: die mittlere Stufe für Wobbler, Gummifisch und das übliche Spinngerät an Fluss und See.
  • 20 Kg: die kräftigste Ausführung für Großköder, Schleppmontagen und schwere Meeressysteme.

Das Schnurende wird knotenlos im hinteren Teil des Bauteils festgelegt. Damit entfällt die Stelle, an der die Faser bei herkömmlicher Befestigung eng umgelenkt und unter Last gequetscht wird. Vorn nimmt der Bügel den Köder, einen Sprengring oder die Öse eines fertigen Vorfachs auf. Beides zusammen ergibt eine Verbindung, die sich in wenigen Augenblicken herstellen und ebenso schnell wieder lösen lässt.

Gegenüber der Ausführung ohne Gelenk entfällt bei dieser Variante ein Glied in der Kette. Statt Wirbel und Verbinder einzeln einzuschleifen, sitzt ein einziges Teil zwischen Schnur und Köder. Die Montage wird dadurch kürzer, leichter und weniger anfällig für Verhedderungen, und im Wasser bleibt weniger Hardware sichtbar. Für Angler, die ihre Montagen bewusst schlank halten, ist das ein handfestes Argument.

Die Stufe wird so gewählt, dass sie zur Belastbarkeit der übrigen Montage passt. Ein Gelenk, das deutlich unter der Tragkraft von Schnur und Haken liegt, entscheidet im Drill über den Ausgang, und zwar selten zugunsten des Anglers. Umgekehrt stört ein überdimensioniertes Bauteil das Spiel leichter Köder, weil Masse und Baugröße den Lauf dämpfen. Die Stufen 5 Kg und 7 Kg bleiben deshalb dem feinen Gerät vorbehalten, 14 kg und 20 Kg übernehmen dort, wo kräftig gefischt wird.

Typische Einsatzfelder reichen vom Spinnfischen auf Barsch und Forelle über das Schleppen hinter dem Boot bis zum Pilken an der Küste. Überall dort rotiert etwas, und überall dort wird häufig gewechselt. Beim Naturköderangeln übernimmt das Teil eine zweite Aufgabe: Es trennt die Hauptschnur sauber vom Vorfach und verhindert, dass ein sich drehender Köderfisch die gesamte Montage aufdreht.

Ergänzend lassen sich weitere Kleinteile vorschalten. Ein Perlenlaufwirbel gleitet auf der Hauptschnur und trägt das Laufblei, ein Sprengring vergrößert den Bewegungsspielraum eines Kunstköders. Das volle Sortiment drehbarer Bauteile findet sich bei den Wirbeln mit Karabiner, Laufmontagen bei den Perlenlaufwirbeln und ergänzende Ringe bei den Sprengringen.

Beim Anschluss an die Hauptschnur gelten die üblichen Sorgfaltsregeln. Das Schnurende sollte frei von Scheuerstellen sein, bevor es festgelegt wird, und nach den ersten Würfen lohnt ein prüfender Zug, damit der Sitz bestätigt ist. Geflochtene Schnur verlangt dabei etwas mehr Aufmerksamkeit als monofile, weil sie glatter läuft. Bei Fluorocarbon als Schlagschnur sitzt der Verbinder sinnvollerweise hinter diesem Stück, sodass das harte Material den Kontakt zu Grund und Hindernis übernimmt und das Gelenk davon unberührt bleibt.

Zur Haltbarkeit trägt vor allem Pflege bei. Nach Einsätzen im Salzwasser gehört jedes Teil unter klares Wasser und anschließend an die Luft, bevor die Box verschlossen wird. Ein Gelenk, das sich nicht mehr frei dreht, erfüllt seinen Zweck nicht mehr und wird ersetzt; dasselbe gilt für aufgebogene Bügel. Weiteres Material für selbst gebaute Montagen steht im Rig-Zubehör.

Alle vier Tragkraftstufen laufen auf dieser Seite unter einer Familie. Die gewünschte Stufe wird direkt am Artikel ausgewählt, Artikelnummer und Verfügbarkeit erscheinen zur getroffenen Wahl. Eine kleine Auswahl mehrerer Stufen in der Box deckt vom Forellenbach bis zur Ostsee nahezu jede Situation ab.

  • Produktnummer SW24233
  • Hersteller Jenzi
  • Herstellernummer 8396100
  • Gewicht 0.0053 kg

Herstellerangaben

Jenzi
Wilhelm-Bahmüller-Straße 53
73655 Plüderhausen
Deutschland

Tel: 0718198870
Mail: verkauf@jenzi.com
Web: https://www.jenzi.com

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