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Varroa-Behandlungsmittel

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Varroa-Behandlungsmittel – zugelassene Tierarzneimittel für Honigbienen

Die Varroamilbe gehört zu den größten Belastungen für Bienenvölker in Mitteleuropa. Ohne regelmäßige Behandlung steigt der Milbendruck im Lauf der Saison stark an, und die Winterbienen, die das Volk durch die kalten Monate tragen sollen, werden geschwächt. In dieser Kategorie findest du zugelassene Tierarzneimittel zur Behandlung der Varroose, die in der Imkerei seit Jahren etabliert sind: organische Säuren wie Milchsäure und Ameisensäure sowie Präparate auf Basis ätherischer Öle mit Thymol.

Die Mittel unterscheiden sich vor allem im Zeitpunkt der Anwendung. Ameisensäure und Thymol-Streifen kommen in der Regel im Sommer nach der letzten Honigernte zum Einsatz, Milchsäure wird vor allem im brutfreien Zustand im Spätherbst oder Winter gesprüht, außerdem bei Kunstschwärmen und Ablegern ohne verdeckelte Brut. Welche Methode zu deinem Betrieb passt, hängt von Beutensystem, Standort und Volksstärke ab. Für alle Präparate gilt: Packungsbeilage lesen, Dosierung und Temperaturbereich einhalten und jede Behandlung im Bestandsbuch dokumentieren.

Organische Säuren sind ätzend beziehungsweise reizend. Arbeite deshalb mit Schutzbrille, säurefesten Imkerhandschuhen und gegebenenfalls einer Atemschutzmaske. Zum genauen Abmessen der Säuren findest du passende Dosierhilfen, für die Langzeitbehandlung mit Ameisensäure die passenden Verdunster und Dispenser.

Tierarzneimittel für Bienen dürfen nur bei Honigbienen (Apis mellifera) und nur entsprechend der Zulassung angewendet werden. Bewahre die Präparate kühl, lichtgeschützt und für Kinder unzugänglich auf.