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- Produktnummer SW24999
- Hersteller HIKMICRO
- Herstellernummer 50-2-251
- Gewicht 1 kg
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HIKMICRO Lynx LQ35 3.0 Wärmebild-Monokular 35 mm
Das Lynx LQ35 3.0 steht an der Spitze der Lynx-Reihe. Der Kennbuchstabe Q markiert das hoch auflösende Bildmodul: 640 × 512 Bildelemente auf einem Detektorraster von 12 μm sammeln erheblich mehr Bildinformation ein als die kleineren Formate. Der Wert davon zeigt sich weniger an der nackten Weite als daran, wie viel Du von einem Stück erkennst, bevor Du es ansprichst.
Mehr Bildelemente bedeuten eine kleinere Fläche je Bildelement. Ein Stück hinter Brombeergestrüpp erscheint auf grob rasternden Geräten als verwaschener Fleck, in dem Zweige, Blattwerk und Wildkörper zu einer Masse verschmelzen. Mit 640 × 512 bleiben die kühlen Lücken des Bewuchses als eigene Struktur stehen, und der warme Körper setzt sich als geschlossene Form davon ab. An dieser Trennung entscheidet sich, ob Du eine Regung im Bestand nur bemerkst oder auch deuten kannst.
Der zweite Gewinn liegt beim Ansprechen im Verband. Steht eine Rotte auf dem Schlag, verlaufen die Stücke im gröberen Bild rasch ineinander. Die höhere Zeilenzahl legt zwischen zwei Körper wieder eine Kante und macht Größenverhältnisse lesbar. Bei der Zählung an der Kirrung kommst Du so zu belastbaren Stückzahlen statt zu Schätzwerten; über die Saison hinweg ergänzen Wildkameras an den Wechseln das Bild.
Der Vergleich mit dem gleich langen LH35 3.0 macht das greifbar. Beide tragen ein 35-mm-Objektiv mit F1.0, beide erreichen eine Detektionsreichweite von 1800 m; das Auffinden gelingt auf gleicher Weite. Getrennt werden sie von dem, was hinter der Linse sitzt: Das LH-Modell arbeitet mit dem kleineren Bildformat der Reihe und drängt es in eine höhere Grundvergrößerung, das LQ35 3.0 verteilt seine weit größere Zahl an Bildelementen auf ein breiteres Gesichtsfeld von 12,5° × 7,5°. Auf 100 m überblickst Du damit 21,9 m Breite und 13,2 m Höhe — mehr Landschaft auf einmal und trotzdem mehr Detail im Ausschnitt.
Daraus folgt der dritte Vorteil: Der achtfache Digitalzoom lässt sich wirklich ausreizen. Digitale Vergrößerung erzeugt keine zusätzliche Information, sie verteilt vorhandene auf mehr Fläche; liegt davon wenig vor, zerfällt die Darstellung in Klötzchen. Aus 1,9× heraus stehen bis zu 15,2× bereit, und die Reserve des Bildmoduls trägt diese Stufen. Zoom Pro und Image Pro 3.0 rechnen Kanten nach, statt sie zu glätten.
Grundlage ist ein VOx-Mikrobolometer ohne Kühlung, empfindlich im Arbeitsband von 8 bis 14 μm. Die Temperaturauflösung unter 15 mK, ermittelt bei 25 °C und F1.0, arbeitet der geometrischen Auflösung zu: Feine Strukturen nützen nur, wenn sie sich thermisch abheben. Scharf gestellt wird per Fokusring ab 3,5 m, am besten zu Beginn auf die Hauptweite Deines Standes.
Ausgegeben wird auf einem Okulardisplay von 0,49 Zoll in OLED- beziehungsweise AMOLED-Technik mit 1920 × 1080 Bildpunkten; erst diese Feinheit gibt die Reserve des Bildmoduls an das Auge weiter. Sechs Falschfarbendarstellungen stehen bereit, Helligkeit, Kontrast und Farbton sind anpassbar, der Farbton kalt oder warm. Der Dioptrienausgleich von -5D bis +3D nimmt Brillenträger auf, die Austrittspupille misst 6 mm bei 20 mm Augenabstand. Für die Beobachtung bei Tageslicht bleiben Ferngläser die erste Wahl.
Der Abgleich läuft verschlusslos über das HSIS: kein Standbild mitten in der Beobachtung, kein Klacken im ruhigen Revier. An Bord liegen Videoaufzeichnung, Einzelbild und Tonspur, dazu Bild-in-Bild, Hot Track für den wärmsten Punkt, Distanzmessung und Standby. Abgelegt wird auf 64 GB eMMC, durchgesehen über die Galerie am Gerät, verschoben per Hotspot in 2,4 und 5 GHz.
Der Eindringschutz nach IP67 hält Staub und Wasser fern, das Temperaturfenster reicht von -30 °C bis +45 °C bei Luftfeuchtigkeit bis 90 %. Die wechselbare 18650 Li-Ion-Zelle trägt mit Hotspot rund 5 Stunden, bei -20 °C noch etwa 4,5 Stunden. Nachgeladen wird über Typ-C mit 5 V DC und 2 A, Fremdversorgung und Direktladung sind möglich; passende Akkus & Ladegeräte liegen bereit.
Im Revier spielt das Gerät seine Stärke dort aus, wo es nicht genügt zu wissen, dass etwas steht. Vom Ansitz aus mustert es Freifläche und Waldrand ab, während die Waffe unberührt bleibt; nach dem Schuss hebt sich die warme Spur vom kühlen Boden ab. Zwei Punkte bleiben abzuwägen: Die 35-mm-Brennweite ist auf mittlere und weite Entfernungen gerechnet, für die enge Dickung zeigt ein kurzbrennweitiges Modell mehr Umfeld. Und die 1800 m beschreiben das Auffinden einer Wärmequelle, nicht das sichere Ansprechen — genau dafür ist die zusätzliche Bildinformation da.
Die Kenndaten im Überblick:
- Bildmodul: VOx-Mikrobolometer ohne Kühlung
- Bildauflösung: 640 × 512
- Detektorraster: 12 μm
- Temperaturauflösung: NETD kleiner 15 mK (25 °C, F1.0)
- Bildwiederholung: 50 Hz
- Arbeitsband: 8–14 μm
- Objektivbrennweite: 35 mm, Öffnung F1.0
- Detektionsreichweite: 1800 m
- Scharfstellung: Fokusring
- Kürzeste Entfernung: 3,5 m
- Vergrößerung: 1,9× bis 15,2× (achtfacher Digitalzoom)
- Gesichtsfeld: 12,5° × 7,5° (21,9 m × 13,2 m auf 100 m)
- Okulardisplay: 0,49 Zoll OLED/AMOLED, 1920 × 1080
- Falschfarben: Black Hot, White Hot, Red Hot, Fusion, Red Monochrome, Green Monochrome
- Austrittspupille: 6 mm
- Augenabstand: 20 mm
- Dioptrienausgleich: -5D bis +3D
- Anpassbar: Helligkeit, Kontrast, Farbton (kalt oder warm)
- Bildrechnung: Image Pro 3.0, Zoom Pro
- Abgleich: HSIS, verschlusslos
- Bordfunktionen: Video, Einzelbild, Tonspur, Standby, Bild-in-Bild, Hot Track, Distanzmessung, Galerie
- Datenspeicher: 64 GB eMMC
- Drahtlosverbindung: Hotspot 2,4 / 5 GHz
- Energiezelle: wechselbare 18650 Li-Ion-Zelle
- Nutzungsdauer: rund 5 Stunden bei 25 °C, rund 4,5 Stunden bei -20 °C (Hotspot an)
- Stromanschluss: Typ-C, 5 V DC, 2 A, Fremdversorgung und Direktladung
- Eindringschutz: IP67
- Gehäusemaße: 169,6 × 53,6 × 49,5 mm
- Betriebsgewicht: 354,5 g mit Zelle
- Temperaturfenster: -30 °C bis +45 °C
- Luftfeuchtigkeit: bis 90 %
Mitgeliefert wird:
- HIKMICRO LQ35 3.0 Wärmebildmonokular
- 18650 Li-Ion-Zelle
- USB-C-Kabel
- Trageschlaufe oder Tasche, je nach Ausführung
- Reinigungstuch
- Bedienungsanleitung
- Produktnummer SW24999
- Hersteller HIKMICRO
- Herstellernummer 50-2-251
- Gewicht 1 kg
Herstellerangaben
Hangzhou Microimage Software Co., Ltd
Gebäude A1, Nr. 299, Qiushi Road, Tonglu Economic Development Zone
China
Mail: techsupport.cee@hikmicrotech.com
Web: https://www.hikmicrotech.com/