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HIKMICRO Lynx LE15 3.0 Wärmebild-Monokular 15 mm
HIKMICRO Lynx LE15 3.0 Wärmebild-Monokular 15 mm

HIKMICRO Lynx LE15 3.0 Wärmebild-Monokular 15 mm


Mit dem Lynx LE15 3.0 besetzt HIKMICRO die Mitte der eigenen Einsteigerlinie. Die Optik misst 15 mm, und darin liegt der Charakter dieses Handgeräts: Es bleibt klein genug, um dauerhaft mitgeführt zu werden, holt aber schon so viel Weite heran, dass eine Wärmesignatur auf mittlere Entfernung als Körper lesbar bleibt. Wer Waldwege abgeht, Schneisen kontrolliert und mittlere Feldschläge im Auge behält, trifft mit dieser Brennweite den Punkt, an dem Handlichkeit und Weite sich die Waage halten.

Unterhalb sitzt das weitwinklige Schwestermodell LE10 3.0 mit der kürzeren Brennweite: Es breitet eine merklich größere Fläche vor Dir aus und ist das Werkzeug für Dickung und ganz kurze Strecke, verliert jenseits davon jedoch zügig an Zeichnung. Oberhalb stehen die kräftigeren LH-Ausführungen derselben Familie mit längeren Objektiven, engerem Ausschnitt und mehr Weite, dafür mit mehr Volumen in der Hand. Das LE15 3.0 nimmt bewusst die Zwischenstellung ein: genug Ausschnitt, um eine Schneise am Stück zu fassen, und genug Brennweite, um am anderen Ende noch anzusprechen.

Als Aufnehmer dient ein ungekühltes Fokalebenen-Array auf VOx-Basis mit 256 × 192 Bildpunkten und 12 μm Rasterabstand, empfindlich im Wellenlängenbereich von 8 bis 14 μm. Der NETD-Wert liegt unter 20 mK, ermittelt bei 25 °C und F# = 1.0. Er entscheidet darüber, ob ein Stück nach einem warmen Sommertag aus dem nachglühenden Untergrund heraustritt. Die Bildrate von 50 Hz hält die Darstellung sauber, wenn Du das Handgelenk zügig führst.

Das Objektiv mit 15 mm Brennweite und Blende F1.0 ist fokusfrei gerechnet. Einen Einstellring gibt es nicht: Ab der Mindestfokusdistanz von 7 m steht die Zeichnung von selbst, Du setzt an und siehst. Das Sehfeld von 11,7° × 8,8° öffnet auf 100 m einen Ausschnitt von 20,5 × 15,4 m. Die Grundvergrößerung beträgt 2,2× und lässt sich über den achtfachen Digitalzoom bis 17,6× strecken. Als Detektionsreichweite sind 750 m angegeben.

Ausgegeben wird auf ein AMOLED von 0,39 Zoll mit 1024 × 768 Bildpunkten. Sechs Farbdarstellungen stehen zur Auswahl: Black Hot, White Hot, Red Hot, Fusion sowie Rot- und Grünmonochrom. Die Rechenwerke Image Pro 3.0 und Zoom Pro ziehen Kanten nach und halten den Kontrast zusammen, sobald Du in die oberen Zoomstufen gehst. Kalibriert wird über das HIKMICRO Shutterless Image System, kurz HSIS, also ohne bewegliche Blende: kein Klacken, keine erzwungene Pause im laufenden Bild.

An Bord sind Bild-in-Bild, Hot Track zur Markierung der wärmsten Stelle und eine Entfernungsschätzung über hinterlegte Referenzgrößen. Video samt Ton und Einzelaufnahmen legt das Gerät auf 64 GB internem EMMC-Speicher ab. Der WLAN-Hotspot arbeitet in 2,4 und 5 GHz; darüber wandert das Material auf das Telefon. Für die dauerhafte Kontrolle eines Standorts bleiben ortsfeste Wildkameras die sinnvollere Ergänzung.

Das Gehäuse erfüllt IP67, ist also gegen Staub und zeitweiliges Untertauchen dicht, und arbeitet zwischen −30 °C und +45 °C. Mit rund 15,83 × 6,10 × 5,70 cm und etwa 260 g trägt es sich in der Brusttasche und liegt einhändig ruhig. Bei der Pflege genügt wenig: Frontlinse nur mit weichem, trockenem Tuch abnehmen und das Gerät nach nassen Nächten offen austrocknen lassen. Trageschlaufen, Taschen und Reinigungsmittel sind als Zubehör für Optik und Nachtsicht gesondert gelistet.

Strom liefert ein wechselbarer 18650 Li-Ion-Akku. Er trägt bis zu 8 Stunden bei abgeschaltetem Hotspot und etwa 6 Stunden, wenn die Funkstrecke mitläuft. Geladen wird über Typ-C mit 5 V DC und 2 A, eine externe Speisung wird unterstützt, sodass eine Powerbank am Gürtel die Nacht verlängert. Weil sich die Zelle tauschen lässt, genügt eine zweite in der Jackentasche; Akkus & Ladegeräte führen wir in einer eigenen Kategorie.

Im Revier zeigt sich der Zuschnitt dieser Brennweite auf dem Weg durch den Bestand. Ein Waldweg lässt sich in ganzer Breite fassen und trotzdem bis zur nächsten Biegung durchmustern. Auf Schneisen reicht der Ausschnitt von Rand zu Rand, während die Optik genug Weite mitbringt, um am Ende der Achse ein Stück zu beurteilen. Über einem mittleren Feldschlag genügen wenige Schwenks für die ganze Fläche, was der Wildschadensverhütung im Mais und der Kontrolle an der Kirrung zugutekommt. Verstärkertechnik für Restlicht ist davon zu unterscheiden und in der Kategorie Nachtsichtgeräte zu finden.

Vor der Anschaffung lohnen drei Überlegungen. Erstens die Auflösung: 256 × 192 Bildpunkte liefern die Detailtiefe für mittlere Entfernungen; wer über weite offene Lagen hinweg ansprechen muss, fährt mit einer höher auflösenden Ausführung besser. Zweitens der feste Fokus: Er nimmt Bedienschritte ab, lässt aber keine Feinabstimmung zu und setzt die 7 m Nahgrenze als feste Größe. Drittens die Rechtslage: Thermaltechnik kann exportrechtlichen Beschränkungen unterliegen, Auskunft erteilen die zuständigen Behörden.

Die Eckdaten in der Übersicht:

  • Sensor: VOx ungekühltes Fokalebenen-Array
  • Auflösung: 256 × 192 Pixel
  • Pixelabstand: 12 μm
  • NETD: kleiner 20 mK (25 °C, F# = 1.0)
  • Bildfrequenz: 50 Hz
  • Spektralbereich: 8–14 μm
  • Objektiv: 15 mm F1.0, fokusfrei
  • Mindestfokusdistanz: 7 m
  • Vergrößerung: 2,2× – 17,6× (8× digital)
  • Sehfeld: 11,7° × 8,8° (20,5 × 15,4 m auf 100 m)
  • Detektionsreichweite: 750 m
  • Display: AMOLED 0,39 Zoll, 1024 × 768 Pixel
  • Farbpaletten: Black Hot, White Hot, Red Hot, Fusion, Rotmonochrom, Grünmonochrom
  • Bildoptimierung: Image Pro 3.0, Zoom Pro, HSIS
  • Funktionen: PIP, Hot Track, Distanzmessung, Video- und Audioaufnahme, Snapshot
  • Interner Speicher: 64 GB EMMC
  • Konnektivität: WLAN-Hotspot 2,4 / 5 GHz
  • Akku: wechselbarer 18650 Li-Ion-Akku
  • Laufzeit: bis zu 8 Stunden (Hotspot aus), rund 6 Stunden (Hotspot an)
  • Laden: Typ-C, 5 V DC / 2 A, externe Stromversorgung möglich
  • Schutzklasse: IP67
  • Betriebstemperatur: −30 °C bis +45 °C
  • Maße: rund 15,83 × 6,10 × 5,70 cm
  • Gewicht: rund 260 g

Zum Gerät gehören:

  • 18650 Akku
  • Typ-C Ladekabel
  • Objektivschutzkappe
  • Bedienungsanleitung
  • Produktnummer SW24994
  • Hersteller HIKMICRO
  • Herstellernummer 50-2-239
  • Gewicht 1 kg

Herstellerangaben

Hangzhou Microimage Software Co., Ltd
Gebäude A1, Nr. 299, Qiushi Road, Tonglu Economic Development Zone
China

Mail: techsupport.cee@hikmicrotech.com
Web: https://www.hikmicrotech.com/