Was ist Wassersäule? – Die Wassersäule ist ein genormtes Maß für die Wasserdichtigkeit von Outdoortextilien, das in Millimetern angibt, welchem Wasserdruck ein Material standhält, bevor Feuchtigkeit hindurchdringt. Je höher der Wert, desto zuverlässiger schützt Dich Deine Jacke, Hose oder Dein Zelt bei Regen, Nässe und Bodenkontakt.
Wie funktioniert die Messung der Wassersäule?
Zur Prüfung wird ein durchsichtiges Rohr auf den Stoff gesetzt und langsam mit Wasser gefüllt. Der Druck, bei dem an der Unterseite die dritte Tropfen durch das Gewebe tritt, wird als Höhe der Wassersäule in Millimetern festgehalten. 1.000 Millimeter Wassersäule entsprechen dabei dem Druck, den eine ein Meter hohe Wassersäule ausübt. Der Test folgt der Norm EN ISO 811 und macht unterschiedliche Materialien direkt vergleichbar. So erkennst Du beim Kauf von Outdoorbekleidung & Zubehör auf einen Blick, wie dicht ein Produkt wirklich ist, ohne selbst in den Regen zu müssen.
Welche Werte und Arten der Wassersäule gibt es?
Nach europäischer Norm gilt ein Material ab 1.300 Millimetern als wasserdicht, in der Praxis beginnt echter Wetterschutz jedoch erst deutlich höher. Leichte Windbreaker liegen oft bei 2.000 bis 5.000 Millimetern, solide Regenjacken bei 8.000 bis 15.000 und hochwertige Hardshells bei 20.000 Millimetern und mehr. Auch der Boden von Zelten wird über die Wassersäule bewertet und sollte wegen des Auflagedrucks besonders hohe Werte erreichen. In der Kategorie Outdoor findest Du Produkte quer durch alle Schutzklassen, sodass Du vom leichten Begleiter bis zur kompromisslosen Expeditionsausrüstung das Passende auswählst.
Weshalb ist die Wassersäule so wichtig?
Wer lange draußen unterwegs ist, merkt schnell, dass nasse Kleidung nicht nur unangenehm, sondern gefährlich sein kann, weil sie die Körperwärme rasch ableitet. Eine ausreichend hohe Wassersäule hält Dich bei Dauerregen trocken und schützt vor Auskühlung. Gerade beim Sitzen, Knien oder Anlehnen steigt der punktuelle Druck auf den Stoff stark an, weshalb ein hoher Wert Reserven bietet. Robuste Outdoorjacken Herren mit solider Wassersäule sind deshalb die Basis für jede Tour bei wechselhaftem Wetter, egal ob beim Ansitz, auf dem Trail oder am Wasser.
Wann brauchst Du welche Wassersäule?
Für einen kurzen Spaziergang bei leichtem Nieseln reichen 5.000 Millimeter oft aus. Sobald Du längere Zeit im Regen stehst, wanderst oder mit Rucksack unterwegs bist, solltest Du zu mindestens 10.000 bis 15.000 Millimetern greifen, denn Schulterträger und Hüftgurt erhöhen den Druck auf den Stoff. Für harte Bedingungen im Gebirge oder beim langen Ansitz sind 20.000 Millimeter und mehr sinnvoll. Eine Deerhunter Track Regenjacke deckt dabei den anspruchsvollen Dauereinsatz ab, während die passende Deerhunter Track Regenhose den Unterkörper trocken hält, wenn Du im nassen Gras kniest.
Wofür wird die Wassersäule außer bei Kleidung noch verwendet?
Der Wert beschreibt nicht nur Jacken und Hosen, sondern auch Zelte, Tarps, Planen und Bodenmatten. Beim Zeltboden ist eine hohe Wassersäule besonders entscheidend, weil Dein Körpergewicht und die Ausrüstung punktuell enormen Druck erzeugen und aufsteigende Bodennässe sonst durchdrücken würde. In der Kategorie Schlafen & Unterkunft achtest Du daher auf getrennte Angaben für Außenzelt und Boden. Auch bei der übrigen Outdoor & Camping Ausrüstung lohnt der Blick auf die Wassersäule, damit Deine Nacht im Freien wirklich trocken bleibt.
Womit kombiniere ich Kleidung mit hoher Wassersäule?
Wasserdichtigkeit allein macht noch kein gutes Wetterschutzsystem, denn ohne Atmungsaktivität schwitzt Du von innen nass. Deshalb kombinierst Du die wasserdichte Außenschicht nach dem Zwiebelprinzip mit atmungsaktiven Basisschichten. Darunter tragen viele ein funktionales T-Shirt wie das Deerhunter Nolan T-Shirt oder das Deerhunter Easton T-Shirt, an kühleren Tagen ergänzt durch ein isolierendes Deerhunter Excape Insulated T-Shirt mit RV-Kragen. Gegen Kälte von unten sorgen warme Woolpower Socks Liner Short dafür, dass auch die Füße trocken und behaglich bleiben.
Worauf solltest Du beim Kauf achten?
Achte nicht nur auf die reine Zahl, sondern auf das Gesamtpaket aus Wassersäule, Atmungsaktivität, verschweißten Nähten und wasserabweisendem Reißverschluss. Ein hoher Wert nützt wenig, wenn Nässe durch offene Nähte eindringt. Prüfe außerdem, ob Kapuze, Ärmelabschluss und Belüftungsöffnungen durchdacht gearbeitet sind. Die passenden Modelle findest Du gebündelt unter Outdoorbekleidung Herren, während Du robuste Outdoorhosen Herren für Beine und Knie in der passenden Schutzklasse aussuchst.
Für wen lohnt sich besonders hohe Wassersäule?
Jäger auf dem langen Ansitz, Wanderer im Gebirge, Angler am offenen Wasser und Camper bei mehrtägigen Touren profitieren am meisten von hohen Werten, weil sie stunden- oder tagelang der Witterung ausgesetzt sind. Für kurze Wege im Alltag genügt oft ein leichteres Material, hier stehen Tragekomfort und Bewegungsfreiheit im Vordergrund. Für alle, die viel und lange draußen sind, ist die Investition in hohe Wasserdichtigkeit dagegen ein echter Sicherheitsgewinn. Wer den Kopf schützen will, ergänzt sein Set mit passenden Kopfbedeckungen wie einer warmen Woolpower Beanie Classic.
Welche Fehler solltest Du vermeiden?
Ein häufiger Irrtum ist, sich blind auf die höchste Zahl zu verlassen und dabei die Atmungsaktivität zu ignorieren, denn ein Zuviel an Dichtigkeit ohne Feuchtigkeitsableitung führt zu Kondens von innen. Ebenso falsch ist es, eine wasserdichte Jacke nie zu pflegen, weil die außen liegende Imprägnierung mit der Zeit nachlässt und der Stoff dann trotz hoher Wassersäule benetzt. Vermeide außerdem billige Modelle ohne verschweißte Nähte und wähle die Schutzklasse passend zur Nutzung, statt für einen kurzen Stadtbummel eine schwere Expeditionshülle zu kaufen. Für wärmere Tage greifst Du besser zu leichten Poloshirts wie dem Deerhunter Gunnar Polo Hemd statt zur dichten Regenschale.
Wie pflegst und lagerst Du wasserdichte Ausrüstung richtig?
Damit die Wassersäule lange erhalten bleibt, wäschst Du Deine Funktionskleidung mit speziellem Waschmittel ohne Weichspüler und frischst die Imprägnierung regelmäßig auf. Trockne die Ausrüstung vollständig, bevor Du sie einlagerst, denn Restfeuchte fördert Stockflecken und schwächt Beschichtungen. Lagere Jacken und Zelte locker hängend oder gerollt an einem trockenen Ort statt dauerhaft stramm gepackt. Reißverschlüsse und Metallteile hältst Du mit etwas Universalöl gängig, während Du blanke Werkzeugklingen aus Deiner übrigen Ausrüstung mit Waffenöl vor Rost bewahrst. Passende Pflege- und Reparaturhelfer findest Du unter Werkzeuge & Outdoor-Tools, und für gemütliche Abende am Lager sorgt die Kategorie Feuer, Licht & Wärme.
Damit ist die Wassersäule der wichtigste Kennwert, wenn es um verlässlichen Wetterschutz von Kleidung, Zelt und Ausrüstung geht – sie verrät Dir schon vor dem ersten Regenguss, worauf Du Dich verlassen kannst. Wer den Wert richtig einordnet, mit Atmungsaktivität kombiniert und seine Ausrüstung pflegt, bleibt auch bei Dauerregen trocken und warm. Die passende Regenbekleidung, Zelte und das nötige Zubehör für Deine nächste Tour findest Du direkt bei Purewild.