Zum Hauptinhalt springen Zur Suche springen Zur Hauptnavigation springen

Made

Was ist eine Made? – Eine Made ist die Larve verschiedener Fliegenarten und einer der fängigsten Naturköder überhaupt beim Friedfischangeln. Als weicher, eiweißreicher Lebendköder verführt sie Rotaugen, Brassen, Forellen und viele weitere Fische, weil sie sich am Haken natürlich bewegt und einen intensiven Duft ins Wasser abgibt.

Wie funktioniert die Made als Köder?

Die Made wirkt gleich auf mehreren Ebenen gleichzeitig und ist deshalb so zuverlässig. Am Haken angebracht zappelt sie und sendet feine Bewegungsreize aus, die neugierige Fische aus der Distanz anlocken. Gleichzeitig verströmt sie Aminosäuren und Duftstoffe, die im Wasser eine unwiderstehliche Spur ziehen. Weil ihr Körper weich ist, nehmen selbst vorsichtige Fische die Made ohne Misstrauen auf und der Haken kann beim Anhieb sauber greifen. Genau diese Kombination aus Bewegung, Duft und weicher Konsistenz macht sie zu einem der beliebtesten Angebote unter den Lebendködern und zu einem festen Bestandteil im Sortiment für Angelköder & Angelfutter.

Woraus besteht eine Made und welche Arten gibt es?

Die klassische Angelmade ist die Larve der Schmeißfliege oder Goldfliege und besteht überwiegend aus Eiweiß, Fett und Wasser – ein echtes Kraftpaket, das Fische instinktiv als hochwertige Nahrung erkennen. Neben der Standardmade gibt es weitere Varianten: Die zarten FTM Bienenwachsmaden sind besonders robust und schwimmen leicht auf, was sie beim Forellenangeln unschlagbar macht. Wer größere Köder für kapitale Fische sucht, greift zu den kräftigen FTM Big Big Bienenwachsmaden. Für das klassische Friedfischangeln bewähren sich die vielseitigen FTM Maden groß, die sich am Haken gut halten und lange lebendig bleiben. Einen vollständigen Überblick über alle Größen und Sorten findest Du gebündelt in der Kategorie Angelmaden.

Welche Farben und Größen von Maden gibt es?

Maden gibt es in Natur-Weiß sowie eingefärbt in Rot, Gelb, Grün oder Bronze – die Farbe kann an manchen Tagen den entscheidenden Unterschied machen. Rote Maden imitieren kleine Würmer und sind oft die erste Wahl, wenn die Fische wählerisch sind, während gelbe und weiße Maden bei klarem Wasser und in der kalten Jahreszeit überzeugen. Auch die Größe spielt eine Rolle: Kleine, feine Maden bringen an harten Angeltagen mehr Bisse, während größere Exemplare gezielt kapitalere Fische ansprechen und lästige Kleinfische aussortieren. Ein Mix aus mehreren Farben am Haken, das sogenannte Cocktail-Angeln, steigert den Reiz zusätzlich und lohnt sich immer dann, wenn Du nicht weißt, worauf die Fische gerade stehen.

Wann setze ich Maden am besten ein?

Maden sind ein Ganzjahresköder und fangen zu praktisch jeder Saison. Im Frühjahr und Sommer punkten sie beim Angeln auf Rotaugen, Rotfedern und Brassen, im Herbst und Winter sind sie oft der einzige Köder, der bei kaltem Wasser und trägen Fischen noch verlässlich Bisse bringt. Besonders beim Winterangeln, wenn die Fische wenig Energie verbrauchen wollen, ist der kleine, leicht verdauliche Happen unschlagbar. Auch beim Forellenangeln im Frühjahr und beim Stippen an stark beangelten Vereinsgewässern gehört die Made zur Grundausstattung. Kurz gesagt: Wann immer Fisch am Angeln unsicher beißt, ist die Made einen Versuch wert.

Weshalb sind Maden so fängig?

Der Erfolg der Made liegt in ihrer Natürlichkeit begründet. Fische begegnen Insektenlarven im Wasser täglich, deshalb lösen sie kein Misstrauen aus – anders als manche künstlichen Köder. Der hohe Eiweißgehalt liefert Fischen wertvolle Energie, weshalb sie gezielt danach suchen. Zusätzlich reizt die ständige Eigenbewegung der lebenden Made den Fressinstinkt, und der ausströmende Duft führt Fische auch bei trübem Wasser sicher zum Köder. Diese Mischung erklärt, warum die Made an vielen Gewässern als Referenzköder gilt, an dem sich andere Angebote messen lassen müssen. Mehr Hintergrund zur gezielten Fischanfütterung liest Du im Eintrag Angelfutter.

Wofür eignen sich Maden besonders?

Maden sind wahre Allrounder und decken ein riesiges Fischspektrum ab. Beim Stippen und Posenangeln auf Weißfische wie Rotauge, Rotfeder und Ukelei sind sie kaum zu schlagen. Beim Feederangeln füllst Du sie ins Futterkörbchen, um einen Futterteppich am Grund aufzubauen, an dem sich Brassen und Schleien sammeln. Beim Forellenangeln an der Forellenanlage sind Bienenwachsmaden erste Wahl, und selbst Barsche und kleinere Raubfische lassen sich mit einem Madenbündel überlisten. Diese Vielseitigkeit macht die Made zum idealen Einstiegsköder für alle, die verschiedene Angelmethoden ausprobieren wollen, ohne ständig den Köder wechseln zu müssen.

Womit kombiniere ich Maden?

Maden lassen sich hervorragend mit anderen Ködern und Futtermitteln kombinieren. Gemischt mit Grundfutter erhöhst Du die Lockwirkung am Angelplatz, und im Cocktail mit einem Rotwurm wie dem FTM Rotwurm Mix überzeugst Du auch größere Brassen und Schleien. Für kapitale Fische bietet sich der Wechsel zum kräftigen Tauwurm wie dem FTM Tauwurm NBC an. Auch trockene Köder ergänzen sich gut: Wie sich Maden mit Boilies und Pellets in der Anfütterung verbinden lassen, erklären die Glossareinträge Boilies und Pellets. Wer noch mehr Wurmvarianten testen will, findet unter Laubwürmern und mit den FTM Laubwürmern weitere fängige Naturköder.

Worauf solltest Du beim Kauf von Maden achten?

Beim Kauf zählt vor allem die Frische. Gute Maden sind prall, beweglich und riechen neutral – ein strenger, unangenehmer Geruch deutet auf Überlagerung hin. Achte darauf, dass die Larven sauber und ohne Verpuppung geliefert werden, denn verpuppte Maden lassen sich nicht mehr anködern. Die Größe wählst Du passend zum Zielfisch: feine Maden für vorsichtige Weißfische, große für kapitale Exemplare. Wer trockene Alternativen zum Züchten oder als Zusatzköder sucht, findet mit den Mehlwürmern in den Größen FTM Mehlwürmer klein und FTM Mehlwürmer groß robuste Ergänzungen für die Köderbox.

Für wen eignen sich Maden?

Maden sind der ideale Köder für Einsteiger und erfahrene Angler gleichermaßen. Anfänger schätzen, wie einfach sich die Larve anködern lässt und wie zuverlässig sie fängt – oft ist der erste Fisch überhaupt auf eine Made gebissen. Vereins- und Wettkampfangler wiederum nutzen Maden gezielt, um beim Stippen hohe Stückzahlen zu erreichen, weil sie schnell und in Serie fangen. Auch Familien, die mit Kindern ans Wasser gehen, kommen mit Maden schnell zu Erfolgserlebnissen. Der Köder ist günstig, breit verfügbar und passt zu nahezu jeder Angelrute vom leichten Stippgeschirr bis zur Feederrute.

Welche Fehler solltest Du beim Angeln mit Maden vermeiden?

Der häufigste Fehler ist ein zu grober Haken, der die weiche Made zerdrückt und ihre Bewegung nimmt – wähle lieber einen feindrahtigen, kleinen Haken, den Du sauber unter der Kopfkappe der Made einstichst. Auch zu viele Maden am Haken können kontraproduktiv sein, weil der Anhieb dann ins Leere geht. Vermeide es, die Maden in der prallen Sonne oder im warmen Auto zu lagern, denn Hitze lässt sie schnell verpuppen. Ein weiterer Fehler ist zu massives Anfüttern: Wer zu viele Maden einwirft, macht die Fische satt, statt sie zum Beißen zu reizen. Gehe sparsam und gezielt vor.

Wie pflegst und lagerst Du Deine Maden richtig?

Maden halten sich am besten kühl bei etwa vier bis sechs Grad, also im Kühlschrank oder in einer Kühlbox. In leicht angefeuchtetem Maismehl oder Sägemehl bleiben sie sauber, trocken und beweglich. Kontrolliere die Dose regelmäßig und entferne verpuppte oder tote Larven, damit die übrigen Maden frisch bleiben. Bei richtiger Lagerung halten sie ein bis zwei Wochen. Nimm am Wasser immer nur die benötigte Menge aus der Kühlung und schütze den Rest vor Sonne und Wärme – so hast Du auch beim nächsten Ansitz noch lebendige, fängige Köder zur Hand.

Damit ist die Made aus Bewegung, Duft und hohem Eiweißgehalt einer der vielseitigsten und fängigsten Naturköder, die Du am Wasser einsetzen kannst – vom ersten Rotauge beim Stippen bis zur kapitalen Brasse am Feeder. Mit frischen Maden, der richtigen Größe und einer kühlen Lagerung legst Du die Grundlage für erfolgreiche Angeltage in jeder Jahreszeit. Deine frischen Maden und alle passenden Naturköder für die nächste Session findest Du direkt bei Purewild.