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Hängematte

Was ist eine Hängematte? – Eine Hängematte ist ein zwischen zwei Fixpunkten aufgespanntes Tuch- oder Netzbett, in dem Du frei schwebend liegst, ohne den Boden zu berühren. Sie dient beim Camping, beim Angeln und auf Tour als leichter, schnell aufgebauter Schlaf- und Ruheplatz, der Dich trocken, rückenschonend und ohne ebene Stellfläche von Wurzeln und Nässe fernhält.

Wie funktioniert eine Hängematte?

Das Prinzip ist einfach: Ein reißfestes Liegetuch wird an beiden Enden mit Bändern, Seilen oder Gurten an zwei tragfähigen Ankerpunkten befestigt – klassisch an zwei Bäumen. Dein Körpergewicht zieht das Tuch in eine leichte Wanne, sodass Du geborgen in der Mitte liegst. Weil die Last diagonal auf beide Aufhängepunkte verteilt wird, brauchst Du keinen ebenen Untergrund und keine Stellfläche wie bei einem klassischen Aufbau aus der Kategorie Schlafen & Unterkunft. Legst Du Dich leicht schräg hinein, liegt der Rücken erstaunlich flach – das ist der Trick, mit dem eine Hängematte auch als vollwertiges Nachtlager taugt.

Woraus besteht eine Hängematte und welche Arten gibt es?

Das Liegetuch besteht meist aus reißfestem Ripstop-Nylon oder Fallschirmseide, seltener aus Baumwolle oder einem Netzgewebe für warme Regionen. Dazu kommen Aufhängebänder, Karabiner und oft ein Packbeutel. Man unterscheidet die klassische offene Tuchhängematte, die leichte Reise- oder Ultralight-Hängematte zum Wandern und die Camping-Hängematte mit integriertem Moskitonetz und Regendach. Wer im Gelände ohne Bäume unterwegs ist, weicht auf ein freistehendes Gestell oder gleich auf ein Bodenlager aus den Zelten aus, etwa das kompakte MFH Zelt Minipack. Die gesamte Bandbreite an Ausrüstung für drei Jahreszeiten findest Du in der Abteilung Outdoor & Camping Ausrüstung.

Wie baue ich eine Hängematte richtig auf?

Suche zwei gesunde, stabile Bäume im Abstand von etwa vier bis fünf Metern. Lege die Aufhängebänder breit um den Stamm, damit die Rinde nicht verletzt wird, und hänge das Tuch in einem Winkel von rund 30 Grad zur Waagerechten ein – nicht straff, sondern mit deutlichem Durchhang. Der tiefste Punkt sollte etwa auf Knielähe liegen, damit Du bequem ein- und aussteigst. Prüfe vor dem ersten Hinlegen jeden Knoten und jeden Karabiner. Ein sauberer Aufbau entscheidet darüber, ob Du entspannt schwebst oder auf dem Boden landest.

Wann ist eine Hängematte die bessere Wahl als ein Zelt?

Immer dann, wenn der Untergrund uneben, steinig, wurzelig oder feucht ist, spielt die Hängematte ihre Stärke aus. Am Hang, im Wald, am matschigen Ufer oder auf einer langen Wanderung, bei der jedes Gramm zählt, bist Du mit ihr schneller und leichter unterwegs als mit einem Bodenzelt. In offenem, baumlosem Gelände oder bei starkem Wind greifst Du dagegen eher zu einem klassischen Aufbau wie einem A-Frame- oder Giebelzelt. Für Angler, die eine Nacht am Wasser verbringen, ist die Hängematte eine platzsparende Alternative, die schnell steht und schnell wieder im Rucksack verschwindet.

Weshalb schläft man in einer Hängematte oft besser?

Das leichte Schaukeln und die gleichmäßige Gewichtsverteilung nehmen Druck von Schultern, Hüfte und Wirbelsäule. Es gibt keine harten Steine im Rücken und keine kalte, feuchte Bodennässe, die durch die Isomatte kriecht. Viele Menschen finden schneller in den Schlaf, weil das sanfte Wiegen beruhigend wirkt. Wichtig ist allerdings die Isolierung von unten: Weil die Luft frei um Dich zirkuliert, kühlst Du ohne Unterlage schneller aus als am Boden. Genau deshalb gehört zu jeder Hängematte in kühlen Nächten eine passende Unterlage dazu.

Wofür nutze ich eine Hängematte außer zum Schlafen?

Eine Hängematte ist weit mehr als ein Nachtlager. Tagsüber wird sie zur bequemen Ruheliege für die Mittagspause, zum luftigen Beobachtungsposten oder zum gemütlichen Lesesessel am Lagerplatz. Beim Angeln dient sie als erholsame Pause zwischen zwei Bissen, auf dem Campingplatz als Entspannungszone. Wer gerne draußen kocht, hängt sich hinein und genießt eine warme Mahlzeit wie die Food Force Pesto-Pasta 150 g. So wird die Hängematte zum vielseitigen Mittelpunkt jedes Aufenthalts im Bereich Outdoor.

Womit kombiniere ich eine Hängematte sinnvoll?

Damit die Hängematte bei jedem Wetter funktioniert, kombinierst Du sie mit einigen Ergänzungen. Ein Regendach oder eine Zeltplane aus der Kategorie Planen hält Dich bei Regen trocken. Von unten isoliert Dich ein Underquilt oder ein Schlafsack, bei milden Temperaturen reicht oft schon eine warme Unterlage aus der Kategorie Decken. Für Licht am Abend sorgt eine Laterne wie die Spro Lantern oder eine Tubertini Kopflampe – weitere Modelle findest Du unter Feuer, Licht & Wärme. Zum Verstauen der ganzen Ausrüstung dient ein Packsack aus Rucksäcke, Taschen & Transport.

Worauf solltest Du beim Kauf einer Hängematte achten?

Achte zuerst auf die angegebene Tragkraft – solide Modelle tragen 120 bis 200 Kilogramm und geben Reserven für Bewegung. Wichtig sind außerdem reißfestes Ripstop-Gewebe, sauber vernähte Säume, stabile Karabiner und breite, baumschonende Aufhängebänder. Prüfe das Packmaß und das Gewicht, wenn Du viel wanderst, und überlege, ob Du ein integriertes Moskitonetz brauchst. Zubehör und passende Aufhängesysteme findest Du in der Rubrik Outdoorbekleidung & Zubehör. Ein hochwertiges Messer wie das Puma IP Castor Eibe aus den Werkzeugen & Outdoor-Tools hilft beim Zuschneiden von Abspannschnüren.

Für wen eignet sich eine Hängematte?

Die Hängematte ist ideal für Wanderer und Ultralight-Trekker, die Gewicht sparen wollen, für Angler, die eine Nacht am Wasser verbringen, und für Camper, die im Wald oder am Hang keinen ebenen Zeltplatz finden. Auch Jäger schätzen sie als leises, schnell aufgebautes Ansitzlager. Selbst im heimischen Garten ist sie ein bequemer Rückzugsort. Wer allerdings viel in offenem, baumlosem oder sehr windigem Gelände unterwegs ist, fährt mit einem Bodenzelt oft besser – ein passendes Outfit dazu, etwa die Deerhunter Track Regenhose, hält Dich bei jedem Wetter trocken.

Welche Fehler solltest Du vermeiden?

Der häufigste Fehler ist ein zu straff gespanntes Tuch: Es drückt Dich in eine enge Banane und macht die Nacht unbequem – besser mit deutlichem Durchhang aufhängen. Ebenso riskant sind zu dünne oder kranke Bäume, scharfe Seile, die die Rinde einschneiden, und eine fehlende Isolierung von unten, die Dich in kalten Nächten auskühlen lässt. Hänge Dich nie zu hoch auf und prüfe immer die Tragkraft. Vergiss außerdem nicht, im Wald an Regenschutz und Moskitonetz zu denken, damit Nässe und Insekten die Nacht nicht verderben.

Wie pflegst und lagerst Du Deine Hängematte?

Nach der Tour lässt Du die Hängematte gründlich trocknen, bevor Du sie einpackst – feucht verstaut bilden sich Stockflecken und Schimmel. Grober Schmutz lässt sich mit lauwarmem Wasser und milder Seife auswäschen, Maschinenwäsche und Weichspüler solltest Du meiden. Bewahre sie trocken und locker in ihrem Packbeutel auf, fernab von Nässe. Karabiner und Metallteile kannst Du gelegentlich mit etwas Universalöl pflegen, damit sie leichtgängig bleiben und nicht korrodieren; wie sich solche Pflegeöle unterscheiden, erklärt der Eintrag Waffenöl.

Damit ist die Hängematte aus leichtem Tuch, stabiler Aufhängung und cleverer Isolierung eines der vielseitigsten Ausrüstungsstücke für drei Jahreszeiten – ob als Nachtlager auf Tour, als Ruheliege am Wasser oder als Beobachtungsposten im Revier. Mit dem richtigen Modell, passendem Zubehör und ein wenig Übung beim Aufbau legst Du die Grundlage für erholsame Nächte und entspannte Pausen im Freien. Die passende Hängematte und alles rundherum für Deine nächste Tour findest Du jetzt bei Purewild.