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Browning Schießweste CLAYMASTER, aschgrau
Browning Schießweste CLAYMASTER, aschgrau

Browning Schießweste CLAYMASTER, aschgrau

Auf dem Wurfscheibenstand entscheidet die Wiederholbarkeit. Die Flinte muss bei jeder Taube gleich an der Wange und gleich in der Schulter liegen, und genau dort greift eine Schießweste ein: Sie schafft eine glatte, gleichmäßige Auflagefläche für die Schaftkappe und hält die Bekleidung darunter an ihrem Platz. Ob Trap, Skeet oder ein Parcours mit wechselnden Ständen – die Weste begleitet das Training genauso wie das jagdliche Übungsschießen vor der Saison und den Vereinsabend im Sommer.

Diese Ausführung trägt den Farbton aschgrau, also ein zurückhaltendes, mattes Grau, das auf dem Stand nicht ins Auge fällt und sich mit nahezu jeder Hose und jeder Kopfbedeckung kombinieren lässt. Geführt wird sie über eine reine Größenachse, die von S bis 5XL reicht und damit acht Konfektionen umfasst. Gewählt wird nach der Statur einschließlich dessen, was üblicherweise darunter getragen wird – eine Weste, die über einem Hemd sitzt, fällt anders aus als eine, unter die im Herbst ein Pullover kommt.

  • S für schlanke Statur, wenn die Weste ohne Faltenwurf am Rücken anliegen soll.
  • M als gängige Wahl zum kurzärmeligen Hemd an Sommerabenden auf dem Stand.
  • L für mittlere bis kräftigere Statur mit Platz für ein dünnes Langarmhemd.
  • XL, wenn an kühlen Vormittagen zusätzlich ein leichtes Fleece darunter passen soll.
  • 2XL für kräftige Schultern oder für bewusst lockeren Sitz über der Zwischenlage.
  • 3XL für große Konfektionen, in denen die Armausschnitte weit genug bleiben müssen.
  • 4XL für kräftige Statur mit Übergangsbekleidung darunter.
  • 5XL als größte Konfektion der Reihe für maximale Bewegungsfreiheit im Anschlag.

Die Anforderungen der Disziplinen unterscheiden sich, die an die Kleidung nicht: Im Trap steigen die Scheiben flach vom Bunker weg, im Skeet queren sie das Feld zwischen zwei Häusern, auf dem Parcours wechseln Winkel, Höhe und Entfernung mit jeder Station. Der Weg des Kolbens zur Schulter muss in allen Fällen frei bleiben, und der Stoff darf beim Drehen nicht mitwandern. Genau das ist der Grund, weshalb erfahrene Schützen ihre Weste über Jahre in derselben Konfektion nachkaufen.

Beim Anprobieren zählt die Bewegung, nicht der Stand vor dem Spiegel. Die Flinte wird mehrfach angelegt, der Oberkörper dreht dabei nach links und nach rechts. Sitzt die Weste zu knapp, zieht sie den Stoff über der Schulter zusammen und die Schaftkappe hakt beim Anschlag ein; sitzt sie zu weit, wandert Material zwischen Kolben und Schulter. Zwischen diesen beiden Fehlern liegt der Bereich, in dem eine Schießweste ihren Nutzen entfaltet – und er ist bei acht verfügbaren Größen für die meisten Staturen gut erreichbar.

Im Gebrauch bleibt die Weste über den ganzen Durchgang geschlossen, damit die Auflagefläche unverändert bleibt. Unverzichtbar sind daneben Gehörschutz und Schutzbrille; beide sollten so gewählt werden, dass sie mit Kopfbedeckung und Westenkragen zusammenpassen und beim Drehen des Kopfes nicht verrutschen. Auf einem Parcours mit Ortswechsel bewährt es sich, die Weste über der restlichen Bekleidung anzuziehen und nicht darunter, weil sie sich so zwischen den Stationen schnell öffnen lässt.

Über einen Standtag hinweg schwankt die Temperatur beträchtlich: Der frühe Vormittag verlangt eine Lage mehr, mittags bleibt das Hemd allein. Deshalb lohnt es, die Konfektion nach der wärmeren Variante zu wählen und bei Bedarf die Zwischenlage abzulegen, statt im Herbst mit einer zu knapp sitzenden Weste zu schießen. Bei Nässe gehört der Regenschutz über die Weste, damit die Auflagefläche darunter trocken und unverändert bleibt.

Der graue Farbton macht das Stück außerdem für Anlässe abseits des Standes brauchbar: als Überzieher beim Hundetraining, bei Vereinsarbeiten oder als leichte Lage über dem Hemd, wenn die Sonne untergeht. Für die eigentliche Jagd greifen viele hingegen zu Grün- oder Brauntönen und bei Bewegungsjagden zu Warnfarben, wie es die jeweiligen Vorgaben des Reviers verlangen.

Verwandte Stücke für die Garderobe stehen in mehreren Abteilungen: bei der Jagdbekleidung für Herren finden sich Jacken und Hosen für Ansitz und Pirsch, bei der Outdoorbekleidung Herren Zwischenlagen für kühle Tage. Passende Kopfbedeckungen und Outdoorhandschuhe runden die Ausstattung für den Stand ab.

Zur Pflege gilt der Blick auf das eingenähte Etikett, dessen Angaben den Vorrang haben. Nach einem Tag auf dem Stand wird die Weste ausgeschüttelt und offen zum Trocknen gehängt, statt sie zusammengefaltet in den Kofferraum zu legen. Verschlüsse werden geschlossen gewaschen, damit sie den Stoff nicht scheuern, und zum Trocknen bekommt die Weste einen Bügel, damit die Schulterpartie ihre Form behält.

Browning führt die CLAYMASTER in aschgrau in acht Größen von S bis 5XL, sodass sich innerhalb einer Mannschaft oder eines Vereins eine einheitliche Linie aufbauen lässt. Für den Schützen, der regelmäßig auf den Stand geht, ist eine Weste in der richtigen Konfektion kein Zubehör, sondern Teil der Anschlagtechnik.

  • Produktnummer SW25955
  • Hersteller Browning
  • Herstellernummer 30512569-2XL
  • Gewicht 1.5 kg