Browning Schießschutzbrille On-Point
Browning
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Beschreibung
Browning Schießschutzbrille On-Point
Die Schießschutzbrille On-Point von Browning ist Augenschutz für das sportliche Schießen und für die Jagd als Tätigkeit im Freien. Sie wird in vier Ausführungen geführt, die sich in der Farbe der Scheibe unterscheiden. Damit richtet sich die Auswahl nicht nach dem Geschmack, sondern nach dem Licht, in dem geschossen wird. Die Achse Ausführung umfasst:
- Dunkles Glas
- Gelbes Glas
- Klarglas
- Orangefarbenes Glas
Licht ist auf dem Platz und im Gelände der veränderlichste Faktor des Tages. Eine Anlage, die am Vormittag flach und gleichmäßig ausgeleuchtet ist, liegt am Mittag unter hartem Oberlicht und am späten Nachmittag im Gegenlicht. Dazu kommt der Untergrund: Ein heller Himmel, eine Wiese, eine dunkle Baumkulisse und eine graue Wolkendecke geben jeweils einen anderen Hintergrund. Eine getönte Scheibe greift genau an dieser Stelle ein. Sie verändert, wie viel Licht ans Auge kommt und wie stark sich Helligkeitsunterschiede voneinander abheben.
Die Ausführung Dunkles Glas ist für grelle Tage gedacht. Bei hochstehender Sonne, bei offenem Himmel über dem Platz und bei starker Aufhellung durch helle Flächen liefert eine dunkle Tönung die ruhigste Sicht, weil sie die Gesamthelligkeit senkt und das Auge nicht in den Blendbereich gerät. Wer im Sommer auf einer offenen Anlage ohne Beschattung steht, greift zu dieser Scheibe. In Dämmerung oder unter dichter Bewölkung ist sie dagegen die falsche Wahl, da sie dort zu viel Licht nimmt.
Gelbes Glas liegt am anderen Ende der Skala. Eine gelbe Tönung ist das klassische Mittel für trübes Licht: bei Hochnebel, bei flacher Wolkendecke, bei diffusem Licht in den Morgenstunden und im Schatten einer Baumreihe. In solchen Situationen fehlt dem Bild der Kontrast; Hell und Dunkel liegen dicht beieinander, Kanten verlieren ihre Schärfe. Gelb hebt diese Unterschiede an und lässt das Bild klarer wirken, als es ohne Tönung erscheint. An einem grauen Wintertag auf dem Stand ist das der sinnvollere Griff.
Orangefarbenes Glas gehört in dieselbe Richtung, setzt aber einen eigenen Schwerpunkt. Eine orange Tönung arbeitet ebenfalls kontrasthebend, wirkt in der Wahrnehmung jedoch wärmer und trennt helle Zielflächen vor unruhigem Hintergrund stärker ab. Praktisch heißt das: Wenn vor einer gemischten Kulisse aus Himmel, Bäumen und Erde geschossen wird und das Bild dabei flau bleibt, ist diese Ausführung eine sinnvolle Alternative zum gelben Glas. Viele arbeiten mit Gelb und Orange im Wechsel, weil die beiden Tönungen bei ähnlichem Licht unterschiedlich angenehm empfunden werden.
Klarglas ist die Grundausstattung, die unabhängig von der Lichtsituation gebraucht wird. Eine klare Scheibe verändert die Farbwiedergabe nicht und ist deshalb überall einsetzbar, wo der Schutz des Auges im Vordergrund steht und keine Tönung erwünscht ist: in der Halle, in der Dämmerung, am trüben Abend und bei allen Arbeiten rund um den Stand. Wer nur eine einzige Ausführung anschaffen möchte, beginnt hier und ergänzt später nach dem eigenen Haupteinsatz.
Über das Jahr verteilt verschiebt sich der Bedarf. Im Sommer steht die Sonne hoch, das Licht fällt steil ein, und über offenen Flächen entsteht viel Streulicht; das ist die Zeit der dunklen Tönung. Im Winter bleibt die Sonne flach, die Tage sind kurz, und über weiten Teilen der Saison liegt eine gleichmäßig graue Decke; hier spielen Gelb und Orange ihre Stärke aus. Frühjahr und Herbst liefern beides innerhalb eines Tages, weshalb an diesen Terminen häufig gewechselt wird. Wer seinen eigenen Kalender durchgeht und notiert, bei welchem Wetter er tatsächlich schießt, kommt schneller zu einer passenden Auswahl als über allgemeine Empfehlungen.
Für den Umgang mit mehreren Ausführungen hat sich eingebürgert, zwei Scheiben mitzunehmen: eine getönte für den erwarteten Lichtzustand und eine klare für den Fall, dass der Tag anders verläuft als gedacht. Beim Wechsel direkt auf dem Platz empfiehlt es sich, die Brille am Bügel zu halten und nicht an der Scheibe, damit keine Fingerabdrücke im Blickfeld landen. Beschlagene Scheiben werden nicht am Hemd trockengerieben, sondern mit einem weichen, trockenen Tuch abgenommen.
Zum Augenschutz gehört beim Schießen immer der Schutz des Gehörs. Passende Modelle führt der Bereich Gehörschutz. Zur Zusammenstellung eines Sicherheitspakets gehören außerdem Erste Hilfe und auf Rettungsdecken, die beide in dieselbe Ausrüstungsgruppe fallen.
Aufbewahrt wird die Brille getrennt von harten Gegenständen, damit die Scheibe keine Kratzer im Blickfeld bekommt. Staub wird vor dem Wischen abgeblasen oder abgeschüttelt, erst danach kommt das Tuch zum Einsatz, sonst wird der Staub über die Scheibe gezogen. Nach feuchten Tagen trocknet die Brille offen an der Luft, bevor sie in die Tasche zurückgeht.
Die vier Ausführungen Dunkles Glas, Gelbes Glas, Klarglas und Orangefarbenes Glas deckt jeweils einen anderen Teil des Lichtspektrums eines Schießtages ab. Dunkel für grelles Licht, Gelb und Orange für trübe Verhältnisse und Kontrast, Klarglas als durchgehender Grundschutz.
Produktdetails
- Produktnummer SW25946
- Hersteller Browning
- Herstellernummer 12717-Dunkles Glas
- Gewicht 1.5 kg