Futtersiebe
Futtersiebe kaufen – gleichmäßiges Grundfutter ohne Klumpen in wenigen Minuten.
Ein Futtersieb ist ein flacher Rahmen mit gespanntem Gitter, durch den Du angefeuchtetes Grundfutter drückst, bevor es ins Wasser geht. Was nach einem Nebenschauplatz klingt, entscheidet in der Praxis über die Qualität Deines Futterplatzes. Gesiebtes Futter ist homogen, löst sich berechenbar auf und lässt sich zu Ballen formen, die beim Aufschlag nicht sofort auseinanderfallen.
Der Grund liegt in der Physik des Futters. Beim Anfeuchten verkleben Partikel zu Klumpen, in denen die Feuchtigkeit ungleich verteilt ist. Wirfst Du solche Klumpen ein, lösen sich manche sofort auf, andere liegen minutenlang unverändert am Grund. Das Sieb bricht diese Klumpen mechanisch auf, belüftet die Mischung und sorgt für eine gleichmäßige Körnung. Erst danach kannst Du die Bindung über weiteres Wasser gezielt einstellen.
Die Maschenweite bestimmt, wofür ein Sieb taugt. Feine Gitter erzeugen ein staubiges, schnell auflösendes Futter, wie es beim Stippen und beim Angeln auf Rotaugen im Mittelwasser gefragt ist. Gröbere Gitter lassen Partikel durch und liefern ein bindigeres Futter für Strömung und größere Distanzen. Wer beides fischt, hat sinnvollerweise zwei Siebe dabei und mischt sich das Ergebnis zusammen.
Auch die Bauform spielt eine Rolle. Runde Siebe wie das Mikado Futtersieb rund 33 cm oder das Mikado Futtersieb rund 36 cm setzt Du direkt auf einen Eimer, sodass das gesiebte Futter ohne Umweg im Behälter landet. Quadratische Modelle wie das Mikado Method Feeder Futtersieb quadratisch 15x15 cm sind kompakter und passen in die Sitzkiepe, wenn Du nur kleine Mengen für den Method Feeder aufbereitest. Passende Behälter findest Du unter Angeleimern und Futtereimern und speziell bei den Eimern.
Ein zweiter Einsatzzweck wird oft übersehen: das Trennen von Ködern und Substrat. Angelmaden und Pinkies lassen sich mit einem groben Sieb sauber vom Sägemehl oder Maisgrieß trennen, sodass nur die Köder in die Dose wandern. Das spart Zeit am Wasser und hält Deine Köderdosen deutlich länger frisch.
In der Reihenfolge steckt Methode. Zuerst mischst Du die trockenen Bestandteile, dann gibst Du Wasser in mehreren kleinen Portionen zu und rührst gründlich durch. Danach lässt Du die Mischung zehn bis fünfzehn Minuten quellen, damit sich die Feuchtigkeit verteilt. Erst am Schluss siebst Du. Wer diese Ruhezeit überspringt, siebt zweimal, weil sich nach dem Quellen neue Klumpen bilden. Zusätze aus dem Bereich Lockstoffe und Zusätze rührst Du sinnvollerweise vorher ins Anmachwasser ein.
Grobe Partikel gibst Du nach dem Sieben zu, nicht davor. Angelmais, Pellets und zerkleinerte Boilies würden das Gitter sonst nur zusetzen. So behältst Du die Kontrolle darüber, wie viel Futter der Fisch tatsächlich findet und wie viel nur Duft abgibt. Das passende Basisfutter findest Du unter Angelfutter.
Die Wassermenge ist der häufigste Fehlerpunkt. Zu trockenes Futter zerfällt schon beim Wurf und liefert eine Duftwolke ohne Substanz am Grund, zu nasses Futter klebt zusammen und löst sich am Platz gar nicht mehr auf. Als Test drückst Du einen Ballen in der Faust zusammen: Er sollte die Form halten, aber bei leichtem Druck wieder zerbröseln. Für tiefes oder strömendes Wasser bindest Du eine Spur fester, im flachen Stillwasser darf die Mischung deutlich lockerer sein. Auch die Jahreszeit ändert die Rezeptur: Im kalten Wasser siebst Du feiner und arbeitest mit kleinen Mengen, im Sommer darf das Futter gröber und nahrhafter ausfallen.
Bei der Pflege reichen wenige Handgriffe. Spüle das Sieb aus, solange das Futter feucht ist – angetrocknete Reste bekommst Du nur mit Bürste und Geduld aus dem Gewebe. Kontrolliere die Spannung des Gitters und die Randverbindung, denn dort löst sich ein Sieb zuerst. Getrocknet und flach gelagert übersteht ein Sieb viele Saisons, verzogen und feucht verstaut dagegen kaum eine.
Ergänzend führen wir das komplette Sortiment an Boxen und Taschen, darunter Angeltaschen, Köderboxen, Tackleboxen, Angelkoffer, Köderfischeimer und einen praktischen Angelrucksack für kurze Touren. Dazu passen Feederrollen, Angelruten, Teigformer und Teigstecher sowie feine Posen, Schwimmer und Waggler.
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