29,95 €
- Produktnummer 12382
- Hersteller WFT
- Herstellernummer 1D-C 345-004
- Gewicht 0.064 kg
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WFT Micro Braid KG chartreuse 150 m
Die WFT Micro Braid KG chartreuse zählt zu den dünnsten geflochtenen Angelschnüren auf dem Markt. Sie wurde für das ultraleichte Angeln entwickelt und für Situationen, in denen jeder Meter Wurfweite zählt. Die Spule enthält 150 m Schnur in der gut sichtbaren Farbe Chartreuse und ist in fünf Durchmessern von 0,035 mm bis 0,10 mm erhältlich. Damit deckt die Serie den Bereich ab, in dem klassische Monofile schon deutlich dicker und dehnbarer wäre, während viele andere Geflechte erst anfangen.
Material und Herstellung
Als Grundmaterial verwendet WFT hochwertige japanische UHMPE-Fasern. Geflochten wird die Schnur auf modernen Flechtmaschinen in Deutschland. Die Fertigung wird elektronisch überwacht, damit Durchmesser und Tragkraft möglichst genau den Angaben entsprechen. Gerade bei Schnurstärken unter 0,10 mm ist diese Genauigkeit wichtig, denn hier entscheiden schon wenige Hundertstel Millimeter darüber, ob ein Fisch sicher gelandet wird oder nicht. Das Geflecht ist sehr gleichmäßig und hat eine glatte Oberfläche. Es legt sich sauber auf Stationärrollen und Baitcastrollen und läuft leise durch die Rutenringe.
Durchmesser und Tragkraft
- 0,035 mm: 2,5 kg Tragkraft
- 0,04 mm: 3 kg Tragkraft
- 0,06 mm: 3,5 kg Tragkraft
- 0,08 mm: 4,5 kg Tragkraft
- 0,10 mm: 6 kg Tragkraft
Alle Varianten haben eine Lauflänge von 150 m und die Farbe Chartreuse. Die Tragkraft bezieht sich auf die Schnur ohne Knoten. Jeder Knoten senkt die tatsächliche Belastbarkeit, je nach Knotenart mehr oder weniger deutlich. WFT weist ausdrücklich darauf hin, dass die Micro Braid in diesen Stärken dünner ist als ein menschliches Haar. Wer im Grenzbereich fischt, sollte das beim Drill und bei der Bremseinstellung berücksichtigen.
Einsatzbereiche
Die dünnen Stärken 0,035 mm und 0,04 mm sind für das Angeln mit sehr leichten Ködern gedacht. Typisch ist das Spinnfischen mit kleinen Gummiködern, Mini-Spinnern und leichten Spoons auf Forelle und Barsch. Durch den geringen Durchmesser bietet die Schnur kaum Windangriffsfläche, kleine Köder fliegen weiter und sinken schneller ab. Die fehlende Dehnung überträgt auch zaghafte Bisse direkt in die Rutenspitze.
Mit 0,06 mm und 0,08 mm wird die Schnur etwas robuster. Diese Stärken passen zum leichten Spinnfischen am Fluss und See, zum Barschangeln mit Dropshot- und Finesse-Montagen und überall dort, wo Wurfweite gefragt ist, ohne dass sehr große Fische zu erwarten sind. Die 0,10 mm mit 6 kg Tragkraft bietet mehr Reserven, etwa für Zander mit leichten Jigs oder für das Werfen auf größere Distanz mit etwas schwereren Ködern.
Für das Fischen in steinigen oder krautigen Gewässern empfiehlt sich bei allen Stärken ein Vorfach. Ein Stück Fluorocarbon schützt das dünne Geflecht vor Abrieb an Steinen, Muscheln oder Holz und ist unter Wasser weniger auffällig als die chartreusefarbene Hauptschnur. Passendes Material gibt es in der Kategorie Fluorocarbon Vorfachschnur.
Die richtige Rolle
Eine Spule mit 150 m reicht für die meisten leichten Spinnrollen vollständig aus, wenn die Rolle nicht zu groß gewählt ist. Bei größeren Spulen empfiehlt es sich, zuerst eine Unterfütterung aus monofiler Schnur aufzuspulen, damit die Micro Braid bis knapp unter den Spulenrand reicht. So bleibt die Wurfweite erhalten und die teure Geflechtschnur wird nicht unnötig tief auf der Spule vergraben. Wichtig ist eine fein einstellbare Bremse, denn bei Schnüren mit 2,5 bis 6 kg Tragkraft fängt die Bremse jede Flucht ab, die der Knoten allein nicht halten würde. Geeignete Modelle finden sich unter Spinnrollen.
Beim Aufspulen sollte die Schnur unter leichter Spannung laufen. Locker aufgespultes Geflecht neigt dazu, sich beim Werfen in Schlaufen zu legen, gerade bei so dünnen Stärken. Ein Tuch, durch das die Schnur beim Aufspulen gleitet, hilft dabei, die Spannung gleichmäßig zu halten.
Knoten und Verbindungen
Geflochtene Schnüre sind sehr glatt und brauchen Knoten, die nicht rutschen. Für die Verbindung zum Wirbel oder Snap bewährt sich ein Palomar-Knoten oder ein mehrfach gewickelter Clinch-Knoten. Die Verbindung zum Fluorocarbon-Vorfach lässt sich mit einem FG-Knoten oder einem Albright-Knoten herstellen. Jeder Knoten sollte vor dem Festziehen angefeuchtet und dann langsam zugezogen werden, damit die feinen Fasern nicht durch Reibungshitze geschwächt werden. Gerade bei 0,035 mm und 0,04 mm lohnt es sich, den Knoten vor dem ersten Wurf mit leichtem Zug zu prüfen.
Pflege und Haltbarkeit
Nach dem Angeln im Salzwasser oder in trübem Wasser sollte die Schnur mit klarem Süßwasser abgespült werden. Getrocknet wird sie auf der Rolle bei Raumtemperatur, nicht in der prallen Sonne. Die ersten Meter verschleißen beim Werfen und Drillen am stärksten. Es ist sinnvoll, sie regelmäßig zu kontrollieren und bei aufgerauter Oberfläche einige Meter abzuschneiden. Bei 150 m Lauflänge bleibt dafür genug Reserve.
Die Farbe Chartreuse ist über dem Wasser gut zu erkennen. Das erleichtert das Beobachten der Schnur beim Absinken des Köders, denn viele Bisse zeigen sich zuerst als kurzes Zucken oder Stoppen der Schnur. Wer einen Überblick über weitere Geflechte sucht, findet ihn unter geflochtene Angelschnur auf Standardspulen.
Technische Daten
- Hersteller: WFT
- Material: japanische UHMPE-Faser
- Farbe: chartreuse
- Lauflänge: 150 m
- Durchmesser: 0,035 mm, 0,04 mm, 0,06 mm, 0,08 mm, 0,10 mm
- Tragkraft: 2,5 kg bis 6 kg je nach Durchmesser
- Produktnummer 12382
- Hersteller WFT
- Herstellernummer 1D-C 345-004
- Gewicht 0.064 kg
Herstellerangaben
World Fishing Tackle GmbH & Co. KG
Kaldenhausener Str. 41
47802 Krefeld
Deutschland
Mail: info@wft.de
Web: https://www.world-fishing-tackle.de/